Geflügelsalat „Waikiki“

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In einem kleinen Buch „Mit frischen Salaten um die Welt“ (Meister Verlag) habe ich dieses Rezept entdeckt – ich liebe Salat und Obst und die Kombination von Fleisch und Obst mag ich auch sehr gerne. Da musste ich diesen Salat doch einmal probieren.

Die Mengenangaben sind lt. Buch für 4 bis 6 Portionen

  • 3 EL Öl
  • 6 Hühnerbrustfilets
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine Ananas, frisch (oder ungesüßte Dosenfrüchte)
  • 5 Stangen Sellerie
  • 1 kleine Papaya

Für das Dressing

  • 1 Becher Joghurt
  • 3-4 EL Mayonnaise
  • 5 EL Orangensaft
  • Salz, Pfeffer

Das Öl erhitzen und die Filets auf beiden Seiten anbraten, zugedeckt bei mittlerer Hitze garen lassen bis sie ganz durch sind – salzen, pfeffern und auskühlen lassen.

Ananas schälen, längs vierteln, den Strunk entfernen und in Stücke schneiden (oder: Dose öffnen in eine Sieb abgießen und gut abtropfen lassen). Papaya schälen, längs halbieren und entkernen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Sellerie waschen (das Grün für die Garnitur weglegen) und die Stangen in schmale Scheiben schneiden Filets in mundgerechte Stücke schneiden. Alle Zutaten in einer Schüssel mischen.

Für die Marinade alles Zutaten gut miteinander verrühren – abschmecken und über den Salat geben – ca. 30 Minuten durchziehen lassen. Mit Selleriegrün garnieren.

Wenn man mag kann man noch 50 g ungesalzene Erdnüsse grob hacken und unter den Salat heben.

 

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Süßkartoffel-Gratin

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Wir essen eigentlich sehr wenig Fleisch – vor allem  unter der Woche. Heute gab’s ein ganz einfaches aber unglaublich gutes Abendessen. Ist jetzt ja nicht wirklich unbekannt, aber einfach SO gut, dass es doch einen Alltags-Blogbeitrag wert ist.

Für 3-4 Personen als Hauptspeise

  • 2 große Süßkartoffeln
  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Becher Schlagobers (Sahne)
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskat, (ev. Rosmarin)
  • ca 150 g Käse gerieben (hier: Emmentaler)

Beide Kartoffelsorten schälen und hauchdünn schneiden (hobeln) und gleichmäßig in einer Auflaufform verteilen.

Für den Überguss Obers mit Ei und den Gewürzen gut absprudeln und über die Kartoffeln gießen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgheizten Rohr bei 200º C ca. 50 Minuten backen bis die Kartoffeln schön weich sind.

Bei uns gab es gemischten Blattsalat dazu.

Germteigkipferl mit Marmelade (Hefeteig)

Nach langer Zeit wieder einmal ein altes Rezept ausgegraben:-) schmecken fantastisch

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Wunderbar flaumiger Germteig gefüllt mit selbst gemachter Marillenmarmelade – ich brauche nicht zu erwähnen, dass diese ratzfatz weg waren:-) Ich hatte immer Respekt davor Germteig zu machen – einfach versuchen – funktioniert tadellos.

Für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Würfel frische Germ (Hefe) 42 g
  • 75 g Kristallzucker
  • 50 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

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Blunzengröstl

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Blunzengröstl ist eigentlich typische österreichische Hausmannskost. Auf einer Hütte oder einem urigen Gasthaus steht es immer wieder mal auf der Speisekarte. Selbst gekocht hab ich es zum ersten Mal. Geht sehr schnell und hin und wieder darf es auch etwas deftiger sein.

Das Originalrezept habe ich hier gefunden – ich hab es ein bisschen abgeändert.

Zutaten – ich verzichte hier auf Mengen, da man selbst abschätzen kann, wie viel man isst (ich rechne 2 große Erdäpfel pro Person und je nach Größe ½ bis ganze Blutwurst)

  • speckige Erdäpfel (Kartoffeln)
  • Blutwurst („Blunzen“)
  • Zwiebeln
  • Öl oder Schweineschmalz
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • frischen Kren, Schnittlauch

Die Erdäpfel in der Schale bissfest kochen, kurz abkühlen lassen, schälen und in Scheiben (oder auch kleine Würfel) schneiden. Die Blutwurst häuten und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln. Die Blutwurst kann man leicht in Mehl tauchen – wird knuspriger – muss aber nicht sein.

Die Erdäpfel in Öl oder Schmalz anbraten, herausnehmen. Im restlichen Fett die Zwiebel anschwitzen und die Blutwurst dazugeben – dann die Erdäpfel unterheben (die Blutwurst „schmilzt“ leicht). Kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und mit frischem Kren und/oder Schnittlauch bestreuen.

Mit Sauerkraut oder Salat servieren.

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Tagliatelle mit Erbsen

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Dieses schnelle Gericht hab ich in einem vegetarischen Kochbuch meines Bruders entdeckt und nachgekocht – schmeckt wirklich prima – ich hab es leicht abgewandelt und anstatt Obers Rama Cremefine zum Kochen genommen.

Zutaten für 2-3 Portionen

  • 20 g Butter
  • 250 g Erbsen (TK)
  • 200 g Obers (Sahne)
  • 250 g Tagliatelle
  • 30 g geriebenen Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss gerieben

Butter in einem Topf zerlassen und die Erbsen 2 bis 3 Minuten bei schwacher Hitze garen. Obers zugeben, aufkochen, ein paar Minuten köcheln und leicht andicken lassen vom Herd nehmen, Parmesan unterrühren und kräftig würzen. In der Zwischenzeit die Teigwaren nach Packungsanleitung al dente kochen. Die Nudeln abgießen und mit dem Obers-Erbsen-Gemisch vermengen.

Mit Parmesan bestreut servieren.

Steirische Biskuitroulade

Am Freitag hatten wir Besuch und ich hab mir überlegt wieder einmal Kuchen zu machen, den ich noch nie gemacht habe –  nach der Arbeit hatte ich aber nicht ganz 90 Minuten Zeit – also musste es auch noch schnell gehen. Dieses Rezept hat da super gepasst – die Roulade war zwar beim Füllen noch lauwarm – aber bis zum Kaffee war sie dann perfekt:-)

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 1/2014“

Zutaten:

  • 5 Eier (getrennt)
  • 150 g Feinkristallzucker
  • 100 g Mehl (glatt)
  • 100 g Kürbiskerne (gerieben)
  • säuerliches Marmelade (hier – selbstgemachter Beerenmix)

Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Zucker und Dotter aufschlagen bis eine helle Masse entsteht (es dürfen keine Zuckerkristalle mehr vorhanden sein). Mehl und Kürbiskerne vermischen und abwechselnd mit dem Schnee unter die Eimasse heben. Ein Blech (ca 37×32 cm) mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen – glatt streichen und im vorgeheizten Rohr bei 200° C ca 10 bis 15 Minuten (je nach Rohr) hellbraun backen.

Biskuit auf ein mit Kristallzucker bestreutes Backtrennpapier stürzen. Das mitgebackene Papier vorsichtig abziehen und die Roulade noch heiß der Länge nach eng einrollen. Auskühlen lassen – vorsichtig aufrollen, mit Marmelade bestreichen und wieder einrollen. Vor dem Servieren kann man sie noch mit Staub(Puder-)zucker bestreuen.

Rote Linsen Laibchen

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Ich mag Gemüselaibchen gerne und probiere immer wieder allerlei Variationen aus. Ich liebe Kochbücher und natürlich stöbere ich leidenschaftlich in den Rezepten anderer Blogger. Es gibt viele Seiten, die mir sehr gut gefallen und immer wieder werden Rezepte abgespeichert und „katalogisiert“ – jetzt war es endlich einmal an der Zeit, auch ein Gericht nachzukochen. Das Originalrezept findet ihr hier auf dem wunderbaren Blog von Emmi „emmiscookinside.blog“. Tolle Rezepte und Ideen. Emmi war so nett und hat ihr Rezept für meinen Blog „freigegeben“, danke dafür. Es hat uns sehr sehr gut geschmeckt.

Für 12 Laibchen bzw. Schnitzel braucht ihr folgende Zutaten:

  • 250 g rote Linsen, trocken
  • 150 g Erbsen, TK
  • 2 Karotten, gerieben
  • 1 rote Zwiebel
  • 150 g Feta oder Hirtenkäse
  • 1 handvoll Basilikumblätter
  • Salz
  • 2 Eier
  • 2 TL Stärke
  • 5 EL Semmelbrösel (Paniermehl)
  • Öl zum Braten

Die Erbsen und die roten Linsen zusammen leicht bedeckt mit Wasser für 10 Minuten kochen. Abseihen und etwas auskühlen lassen.

In einer großen Schüssel die Karotten reiben, die Zwiebel fein würfeln. Den Feta mit der Hand zerkrümeln und unterrühren. Die abgekühlten Linsen und Erbsen hinzufügen und mit klein geschnittenen Basilikumblätter und den Gewürzen gut vermischen.

2 Eier, Stärke und Paniermehl hinzugeben und alles gut durchmischen (ich hab es leicht durchgeknetet). Wenn die Maße zu feucht, dann noch etwas Paniermehl hinzugeben.

Aus der Maße handgroße flache „Schnitzel“ formen – ich habe einen größeren Vorspeisenring zweckentfremdet und so Laibchen geformt – mit den Hängen funktioniert es natürlich genau so gut. In einer Pfanne etwas Pflanzenöl erhitzen und die Laibchen auf beiden Seiten langsam goldbraun backen.

Bei mir gab es Schnittlauchsauce und Salat dazu.

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One Pot Pasta mit Mozzarella

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Manchmal muss es schneller als schnell gehen. Aber auch dann gilt für mich – selbst gemacht ist frischer, gesünder und genauso schnell fertig. Dieses Rezept ist super, wenn es einmal wirklich zackig gehen muss – ideal auch für Kochanfänger (oder solche, die es noch werden wollen….)

Zutaten für 2 große Portionen:

  • 1 EL dunkler Balsamico
  • 1 EL Basilikum (trocken)
  • 2-4 Stk. Knoblauchzehen (nach Geschmack)
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 Pkg Mozzarella
  • 250 g Hörnchen
  • Pfeffer, Salz
  • 1 Dose gehackte Tomaten (oder 500 g frisch)
  • 4 EL Tomatenmark
  • 500 ml Wasser

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Wasser mit den Gewürzen und Tomatenmark in einem Topf gut verrühren, die Nudeln, Zwiebel und Knoblauch dazugeben (wer mag, kann Zwiebel und Knoblauch vorher auch anrösten – ist dann nicht mehr ganz „One Pot“ aber auch gut). Aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tomaten dazugeben (bei frischen Tomaten diese waschen und vierteln oder achteln – je nach Größe) und köcheln, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Nudeln bissfest sind – immer wieder umrühren, abschmecken. Mozzarella in kleine Würfel schneiden und kurz vor dem Servieren unterheben.

Mahlzeit

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Schoko-Apfel-Nuss-Gugelhupf

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Für eine Familienfeier am Wochenende hab ich diesen saftigen Gugelhupf gebacken. Ich mag Gugelhupf sehr gerne, weil er auch eine 2stündige Autofahrt bei spätsommerlichen Temperaturen ohne viel Aufwand sehr gut übersteht. Das Rezept habe ich in meinem Kochbuch „Hausfrauenrezepte aus St. Michael (1. Band)“ gefunden. Bleibt lange saftig und man sollte wirklich gute, leicht säuerliche Äpfel verwenden, damit der Geschmack ordentlich rauskommt.

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter (od. Margarine)
  • 250 g Feinkristallzucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 5 Eier (getrennt)
  • 130 g geriebene Walnüsse
  • 100 g geriebene Schokolade
  • 2 große säuerliche Äpfel (grob geraspelt)
  • 250 g Mehl
  • 1 Pkg Backpulver

Gugelhupfform vorbereiten, Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Eiklar zu festem Schnee schlagen. Butter und Zucker mit Vanillezucker gut verrühren, Dotter nach und nach gut unterrühren. Nüsse, geraspelte Äpfel und Schokolade unterheben. Danach das mit Backpulver versiebte Mehl und den Eischnee abwechselnd unterheben. Den Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten bis eine Stunde backen (Nadelprobe).

Ich lasse den fertigen Kuchen immer ein paar Minuten in der Form überkühlen bevor ich ihn stürze. Man kann den ausgekühlten Kuchen auch mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen oder mit Schokoladeglasur überziehen.

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Filet auf Chutneysalat

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Nach einer Sommerpause und einem tollen und abwechslungsreichen Urlaub auf Kreta melde ich mich heute mit einem kleinen, feinen Alltagsrezept zurück. Ich hoffe, Ihr hattet alle einen schönen Sommer.

Das Originalrezept stammt aus einem WW-Kochbuch und ist für 2 Personen ausgelegt.

  • ½ Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Orange
  • 1 rote Paprika
  • 1 Chilischote (ersatzweise Chiliflocken)
  • 1 Kugel Mozzarella (kann man auch weglassen)
  • 1 reife Mango
  • 2 TL gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Öl
  • Balsamicoessig
  • 100 g Feldsalat (oder andere Blattsalate)
  • 2-3 Schweinefiletscheiben pro Person

Für das Chutney Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden, Orange schälen, filetieren und würfeln. Chili und Paprika entkernen und in feine Ringe bzw. kleine Würfel schneiden. Mango vom Stein schneiden und ebenfalls in Würfel schneiden. Alles in einem Topf miteinander vermengen mit Salz und Pfeffer würzen und auf mittlerer Stufe ca. 15 Minuten einkochen. Petersilie unterrühren.

Filetscheiben in einer Pfanne in Öl auf beiden Seiten scharf anbraten in eine Auflaufform geben, mit Salz und Pfeffer würzen etwas Chutney draufsetzen und im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad ca 15 Minuten fertig garen.

Salat putzen, waschen und mit Mozzarellawürfeln, Balsamico, Salz und restlichem Chutney vermengen.

Die fertigen Filets auf Chutneysalat anrichten und servieren.