Archiv für den Monat Oktober 2015

Tagliatelle mit Spinat-Obers-Sauce

Ist der Papa nicht zu Haus gibt es bei uns Spinat 🙂 – unsere Große liebt Spinat genauso sehr wie ich und heute hat es ihr auch sehr gut geschmeckt….. Die Kleine ist noch nicht ganz so überzeugt 😉

Wieder einmal aus der Rubrik Alltagsgerichte – schnell und SEHR gut!

Zutaten – für 4

  • 400 g Tagliatelle oder andere breite Nudeln
  • 500 g junger Blattspinat (oder TK-Spinat)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer, 1 Prise Muskatnuss gemahlen
  • 200 g Obers (hier etwas kalorienreduzierter Rama-Cremefine hat super geklappt!)
  • 50 g geriebener Parmesan
  • einige Spritzer Zitronensaft

Entweder frischen Spinat gut putzen oder Tiefkühlware auftauen lassen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Butter in einem flachen Topf schmelzen und die Zwiebel und Knoblauch darin glasig werden lassen – den Spinat dazugeben und so lange dünsten, bis die Blätter zusammenfallen oder (bei TK-Spinat) die Flüssigkeit verdampft ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Das Obers (Sahne) zugießen und die Sauce sämig einkochen lassen.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Abgießen und abtropfen lassen.

Den Parmesan zur Sauce rühren, Mit Zitrone abschmecken (vorsichtig, dass es nicht zu viel wird!). Die Nudeln zur Sauce geben und gründlich vermischen – sofort servieren!

Gutes Gelingen!

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Grießkekse mit Apfel

Heute war es vormittags wunderschön – blauer Himmel, Sonnenschein und ein freier Tag. Wir waren mit Freunden unterwegs und mittags Essen – daher auch nur ein paar schnelle Keksi für meine Mädls morgen als kleine Überraschung für die Jause

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ZUTATEN: (ca. 20 Stk.)

  • 100 g Weizengrieß
  • 100 ml Milch
  • 100 g Feinkristallzucker
  • 80 g Butter
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • eine Prise Salz
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 g Mehl
  • 1/2 Apfel grob geraspelt

Grieß in eine Schüssel geben und ca. 30 Minuten in Milch einweichen – Backofen auf 160 Grad vorheizen.

Zucker, Butter, Vanillezucker und eine Prise Salz in einer Schüssel schaumig rühren. Zitronensaft dazugeben. Nach und nach Mehl und Grieß unterrühren. Den geraspelten Apfel unter die Masse heben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit 2 Teelöffel kleine Haufen auf das Blech setzen. Die Kekse 20-25 Minuten backen

Erdäpfel-Topfenlaibchen

Ich mag Erdäpfel (Kartoffeln) und Topfen (Quark) – also die perfekte Kombi für ein schnelles Alltagsgericht. Wieder einmal gefunden in „St. Michael kocht“ Band 2

Zutaten (für 6 Personen):

  • 20 dag Mehl
  • 50 dag Topfen
  • 30 dag passierte Erdäpfel
  • 1 Ei
  • Salz, Kümmel

Alle Zutaten zu einem Teig verarbeiten, fingerdick ausrollen und runde Laibchen ausstechen.

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In Fett goldbraun backen – dazu schmeckt grüner Salat perfekt (mit Kernöl).

Ich habe den Kümmel gegen Petersilie getauscht – meine Kinder mögen keinen Kümmel. Wer nicht auf Fleisch verzichten kann – ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Laibchen auch sehr gut schmecken, wenn man ganz fein geschnittene Wurstreste oder Geselchtes untermischt.

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Äpfel in Backteig

Eine ganz liebe Bekannte von mir ist meine 100e Abonnentin auf dem Blog – obwohl lt. ihren Aussagen kochen und backen nicht gerade ihre Stärke ist – macht nichts!!! Ich bewundere die Kochkünste anderer Blogger und die an den Nähmaschinen und Stricknadeln – da komm ich mir oft „klein“ vor …..

Aber meine Liebe – mein Blog beschäftigt sich hauptsächlich mit sehr schnellen und einfachen Alltagsgerichten, die man als berufstätige Mutter mit Kindern schnell mal zwischendurch machen kann – man muss ja nicht immer perfekt sein – also einfach ran an die Töpfe und lass es krachen 😉

Hier das Rezept – für 5-6 Portionen (bzw. Äpfel)

  • 250 ml Milch
  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • Öl zum Ausbacken
  • 5-6 Äpfel
  • optional für den Teig 50 g Zucker (ich lass ihn immer weg – sonst wird es mir ZU süß)

Mehl und Milch ordentlich verrühren, danach die Eier gut unterrühren und den Teig (wie etwas fester Palatschinken/Pfannkuchenteig). Die Äpfel schälen und entkernen in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben durch den Backteig ziehen und in heißem Öl langsam goldbraun backen (sonst sind sie außen braun und innen noch hart). Gut abtropfen lassen – mit Zucker (ev. Zimt) bestreuen – oder wie heute bei uns mit Vanillesauce servieren.

Gutes Gelingen!P1180782

In eigener Sache

Heute mal kein Rezept – vorerst – sondern einen lieben Gruß an 101 LeserInnen und eine RIESEN Dankeschön für all die lieben Kommentare und likes für meine Rezepte.

Ich betreibe diesen Blog aus Spaß an der Freude wie man so schön sagt, weil ich so gerne Rezepte finde, suche, tausche, ausprobiere und weitergebe (gerade heute MUSSTE ich wieder einmal 2 Keksibücher in meine Sammlung aufnehmen). Ich hätte mir aber niemals gedacht, dass sich am Ende doch so viele Leute dafür interessieren. Und das freut mich natürlich umso mehr – ist wie gemeinsam kochen, essen, quatschen und Spaß haben.

Dazu noch eine kleine Geschichte: meine Große liest auch immer brav meine Posts und hilft auch immer wieder mal mit – wir witzeln auch ab und an mal, wessen Teller fotografiert wird – „heute habe ich kein Foto für Dich“ heißt wohl soviel wie – Hurra, ich kann gleich reinhaun;-) – sie fragt auch immer wieder, was sich so tut und bei den 100 kam ich abends vom Büro heim – wir wollten noch einkaufen fahren und sie fragt mich andauernd, ob wir noch Käse im Kühli haben – nein, wir kaufen welchen – hmmm vielleicht ist ja doch einer da …. nach langem hin und her hab ich dann doch reingeschaut….UND….

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Voll süß – danke, mein Kind!

Zucchinikuchen

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Wie bringe ich ein Kleinkind dazu ungeliebte Zucchini zu essen oder die Kunst gesundes Gemüse ungesund zu genießen.

Ich kenne Karottenkuchen und Bohnentorte, Kürbismuffins und Kernölgugelhupf – aber backen mit Zucchini war mir bisher auch neu. Schmeckt aber gut – wobei ich sagen muss, dass ich ein Liebhaber einfacher Blechkuchen ohne viel Schnickschnack bin – wer mag, kann den Kuchen noch mit säuerlicher Marmelade und Schokoglasur aufmotzen.

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Quelle: „Hausfrauenrezepte St. Michael/2. Band“

Zutaten:

  • 3 ganze Eier
  • 350 g Feinkristallzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 300 g Mehl (glatt)
  • 1 Pkg Backpulver
  • 1/8 l neutrales Pflanzenöl (hier Rapsöl)
  • 50 g fein geriebene Haselnüsse
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 1 EL Kakaopulver
  • 400 g grob geraffelte Zucchini

Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, danach das Öl dazu und die Zucchini unterrühren. Mehl, Backpulver, Zimt, Nüsse und Kakao gut vermischt unterheben. Masse auf ein Backblech (mit Backpapier ausgelegt) streichen und bei Mittelhitze ca. 45 min backen.

Gutes Gelingen!

Lungenbraten-Gugelhupf

Schönen guten Abend:-)

Heute hatten wir einen lieben Freund zu Gast. Nichts ist schöner, als eine saubere Küche und Essen, dass sich fast von alleine zubereitet. Ein schönes Rezept – macht ordentlich was her und ist noch dazu schnell und recht einfach gemacht.

Rezeptquelle: „Koch&Back Nr. 9/2014“

Zutaten für 6 Portionen:

  • 2 Schweinslungenbraten (à 300 g)
  • 1 EL Bratengewürz
  • 2 EL Öl
  • etwas Öl oder Butter für die Form
  • 200 g Bauchspeck (in dünne Scheiben geschnitten)
  • 200 g Semmelwürfel
  • 3 große Eier
  • 150 g Emmentaler (gerieben)
  • etwas Salz
  • 2 EL Petersilie gehackt
  • Alufolie – Gugelhupfform (ca. 2 l Füllinhalt)

Beide Lungenbraten mit Bratenwürze marinieren und in Öl in einer Pfanne rundum scharf anbraten – aus der Pfanne nehmen und auskühlen lassen.

Gugehhupfform befetten und überlappend mit Speck auslegen (ich hab diesmal Schinkenspeck genommen – Bauchspeck ist trotzdem besser geeignet, da er nicht trocken wird) – ein paar Scheiben Speck für den „Deckel“ zurückbehalten

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Semmelwürfel mit Eiern, Salz Emmentaler und Petersilie gut vermengen – leicht ziehen lassen. Etwa ein Drittel der Semmelmasse in die Form geben und gut andrücken. Den Lungenbraten mittig einlegen und den Rest der Semmelmasse darauf verteilen. Diese wieder gut andrücken und mit dem restlichen Speck belegen. Mit Alufolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

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Am nächsten Tag den Gugelhupf (mit Alufolie) im vorgeheizten Rohr auf mittlerer Schiene bei 180º C Ober- und Unterhitze ca. 45 min backen. Alufolie entfernen und noch ca. 30 Minuten fertig backen. Den Gugelhupf aus der Form stürzen und in Scheiben schneiden.

Dazu passt gut – Schwammerlsauce und BlattsalateP1180735

Topfentorte

Gewünscht von meinem Schatz zum Geburtstag – hat allen geschmeckt und auch unser kleines Mädchen ist eifrigst dabei gewesen – mit Mama Mixer halten und „saubermachen“ 😉

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Das Rezept für die Fülle habe ich von der Patentante unserer Jüngsten – „Bante Susi“;-) – ich mag es sehr gern, weil es fruchtig, frisch und luftig ist.

Gutes Gelingen und viel Spaß!

Torte:

  • 6 Eier (trennen)
  • 24 dag Feinkristallzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 6 EL warmes Wasser
  • 20 dag Mehl
  • 2 TL Backpulver

Eier trennen – Eiklar zu festem Schnee schlagen. Dotter mit Zucker, Vanillezucker und Wasser so lange rühren bis der Zucker sich aufgelöst hat und die Masse ganz hell wird (in dieser Phase könnt ich den Teig schon so essen….)

Danach Mehl vorsichtig unterziehen und den Eischnee mit der Hand unterheben. Die Masse in eine befettete Tortenform gießen (hier: 26er Ring) und im vorgeheizten Rohr bei 180° C goldbraun backen.

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Fülle:

  • 2 Dotter
  • 15 dag Staubzucker
  • 50 dag Magertopfen
  • Saft von 3 Orangen
  • Saft von 2 Zitronen
  • 5-6 Blätter Gelantine
  • 2 Eiklar (steif geschlagen)
  • 1/8 l Obers (süße Sahne) geschlagen

Dotter mit Zucker aufschlagen, Topfen und Orangen-Zitronensaft unterrühren (vom Saft ein paar Löffel für die Gelantine zurückbehalten!). Gelantine in kaltem Wasser einlegen, gut ausdrücken und im zurückbehaltenen Saft (etwas erhitzen) auflösen. Ein paar Löffel der Topfenmasse gut unterrühren und danach die Gelantine zügig unter die Topfenmasse rühren (so klumpt das ganze mit Sicherheit nicht). Danach den steif geschlagenen Schnee und Obers unterheben.

Torte 1x waagrecht durchschneiden. Den unteren Teil wieder in den Tortenring stellen (eine Manschette innen um den Ring legen – ich mach das immer mit Backpapier – zählt nicht zu meinen Lieblingsaufgaben…). Die Creme auf der Torte verteilen und ca. 2 Stunden im Kühlschrank etwas fest werden lassen. Danach den Deckel draufgeben. Am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen und auf der Zunge zergehen lassen.

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Leichte Kürbiscremesuppe

Herbst ist es, kühl ist es, feucht ist es ….. Suppenzeit!

Ein Rezept wieder einmal aus meinem „St. Michael kocht“ – Buch. Eine schnelle und leichte Version einer Kürbiscremesuppe – das Rezept ist nicht neu – sehr simpel, aber SOOO gut!

3 Zutaten – ein bissl Würze und losgelöffelt:

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  • 400 g Kürbisfleisch (hier Butternuss – praktisch, weil er mit Schale gekocht werden kann)
  • 2 große Kartoffeln
  • 4 Karotten
  • Petersilie (oder ander Kräuter nach Geschmack)
  • Salz
  • optional 1/8 l Obers

Das Gemüse putzen, in grobe Würfel schneiden und mit Wasser bedecken. Salzen und weich kochen. Petersilie hacken und dazugeben. Mit einem Pürierstab fein pürieren – bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben – wer mag, kann noch einen Würfel Gemüsesuppe dazugeben. Ich lasse fast immer das Obers weg und gebe statt dessen noch eine Kartoffel dazu.

Verfeinern kann man die Suppe mit etwas Kürbiskernöl oder fein gehackten Kürbiskernen.

Krumiri

Ich muss jetzt wieder einmal darauf achten, dass ich meinem Blognamen Ehre mache und Euch wieder ein paar Kleinigkeiten aus der Welt der Kekse präsentieren (ich freue mich schon SEHR auf Weihnachten….)

Ich habe doch dieses wunderbare Buch geschenkt bekommen (ke:xs – Verlag Brandstätter) von salzig bis süß findet man allerlei Leckereien (siehe auch Zitronen-Cookies)

Hier das Rezept für eine kleine Knabberei zwischendurch – muss ja nicht immer ein Keks aus dem Supermarkt sein – es ist schon gut zu wissen, was drinnen ist und schnell gemacht sind sie auch!

Viel Spaß und gutes Gelingen!

Zutaten (ca 20 Stk.):

  • 1 kleine Bio-Orange
  • 70 g Mehl
  • 60 g Maismehl (Maizena)
  • 80 g weiche Butter
  • 40 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 2 Dotter (Eigelb)
  • 1 Prise Salz

Orange waschen und die Schale fein abreiben. Mehl mischen und mit Butter, Zucker, Vanillezucker, Orangenschale, Salz und Eigelb zu einem weichen Teig verkneten – ca. 30 Minuten ruhen lassen. Backrohr auf 180° C vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.

Teig in einen Dressiersack mit Sterntülle (10-12 mm ∅) füllen, 8 cm lange leicht gebogene Stäbchen auf das Backblech spritzen – ca. 15 Minuten goldbraun backen (je nachdem wie dick die Stäbchen sind).

Der Teig sollte nicht zu fest sein, sonst lässt er sich schwer dressieren – bei Bedarf etwas Milch dazugeben – der Teig sollte aber auch nicht zu weich sein, sonst zerfließt das Gebäck