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Blunzengröstl

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Blunzengröstl ist eigentlich typische österreichische Hausmannskost. Auf einer Hütte oder einem urigen Gasthaus steht es immer wieder mal auf der Speisekarte. Selbst gekocht hab ich es zum ersten Mal. Geht sehr schnell und hin und wieder darf es auch etwas deftiger sein.

Das Originalrezept habe ich hier gefunden – ich hab es ein bisschen abgeändert.

Zutaten – ich verzichte hier auf Mengen, da man selbst abschätzen kann, wie viel man isst (ich rechne 2 große Erdäpfel pro Person und je nach Größe ½ bis ganze Blutwurst)

  • speckige Erdäpfel (Kartoffeln)
  • Blutwurst („Blunzen“)
  • Zwiebeln
  • Öl oder Schweineschmalz
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • frischen Kren, Schnittlauch

Die Erdäpfel in der Schale bissfest kochen, kurz abkühlen lassen, schälen und in Scheiben (oder auch kleine Würfel) schneiden. Die Blutwurst häuten und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln. Die Blutwurst kann man leicht in Mehl tauchen – wird knuspriger – muss aber nicht sein.

Die Erdäpfel in Öl oder Schmalz anbraten, herausnehmen. Im restlichen Fett die Zwiebel anschwitzen und die Blutwurst dazugeben – dann die Erdäpfel unterheben (die Blutwurst „schmilzt“ leicht). Kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und mit frischem Kren und/oder Schnittlauch bestreuen.

Mit Sauerkraut oder Salat servieren.

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Topfencreme auf Obst

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Ein sehr einfaches, kleines aber feines Dessert – schnell gemacht, leicht, fruchtig und wandelbar – schmeckt auch sehr gut mit Kirschen oder Apfelmus

Zutaten für 5 Gläser:

  • 2 große Dosen Pfirsiche
  • frische Orangenschale (oder Orangenaroma)
  • 200 g Magertopfen (Magerquark)
  • 50 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 6 EL Orangensaft (frisch gepresst)
  • 150 ml Obers (Sahne), steif geschlagen

Die Pfirsiche pürieren und mit Orangenschale marinieren – in Gläser oder Becher füllen. Den Topfen mit Zucker und Orangensaft gut verrühren. Geschlagenes Obers unterheben und auf dem Fruchtmus verteilen. Ca. eine Stunde kalt stellen.

Mit halbierten Keksen (hier Orangen-Schoko-Keks) und Fruchtstücken beliebig verzieren.

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Champignon-Pastetchen

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Diese kleinen süßen Dinger habe ich vor einiger Zeit für Freunde gemacht – als Unterlage zum Wein (Bier) – sind super angekommen und sind einfach gemacht.  – Ich habe die doppelte Menge genommen, weil ich ein 12er Muffinblech habe.

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 4/16“

Für 6 Stück:

Für die Fülle:

  • 200 g Champignons
  • 50 g Bauchspeck (Frühstücksspeck geht auch)
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Petersilie, gehackt

Packung Blätterteig

Überguss:

  • 1 Ei
  • 50 g Crème fraiche
  • Salz, Pfeffer

Für die Fülle die Champignons putzen und klein schneiden, Speck in feine Würfel oder Streifen schneiden. Champignons und Speck in etwas zerlassener Butter rösten. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Petersilie unterheben.

Für den Überguss alle Zutaten gut verrühren. Aus dem Blätterteig 6 Scheiben (11 cm Durchmesser) ausstechen – ich hatte keinen Ausstecher in der Größe – hab eine kleine Plastikschüssel mit 11 cm Ø zweckentfremdet – klappt auch. Jede Vertiefung des Muffin-Blech mit einer Blätterteigscheibe auslegen. Die Champignonfülle darin verteilen und den Überguss mit einem Löffel darüber geben. Im vorgeheizten Rohr bei 200º C ca. 3 Minuten goldbraun backen. Dazu passt Schnittlauchrahm oder Salat.

Ratatouille-Nudeln

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Noch immer auf der Jagd nach der Bikinifigur läuft mir langsam die Zeit davon – der Zeitpunkt von „jetzt is eh schon wurscht“ ist noch nicht da – aber immerhin sind es 4 kg weniger als letzten Sommer…. dieses Rezept passt perfekt in den Plan – könnte für alle WW-Fans locker umgewandelt werden – mehr Gemüse/weniger Nudeln.

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 6/2015“

Im Heft ist die Menge für 2 Portionen angegeben – hat bei uns locker für 3 gereicht

  • 2 große Paradeiser (Tomaten)
  • 200 g Zucchini
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl (1 EL reicht auch)
  • Rosmarin und Thymian fein gehackt (Alternativ getrocknet)
  • 250 g Spaghetti
  • Parmesan frisch gerieben

Paradeiser waschen, vierteln und entkernen – Saft auffangen, in Streifen schneiden. Zucchini waschen und in dünne Stifte schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Zucchini und Paprikastreifen in Olivenöl zusammen mit den Kräutern und Knoblauch sowie Salz und Pfeffer rösten (sollte noch knackig sein). Paradeiser unterheben und kurz erwärmen. Nudeln lt. Packungsanleitung bissfest kochen, abseihen und unter das Gemüse heben. Anrichten und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Karottengemüse mit Ingwer und Nüssen

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Diese Woche ist wieder mal viel los im Büro. Wenn ich erst nach 18 Uhr nach Hause komme und hungrig bin, muss es schnell gehen und es sollten nicht unbedingt Schoki und Kekse sein. Heute habe ich eine schnelle und gute Alternative probiert. Mengenangaben für eine Portion als Hauptgericht oder 2 Portionen als Beilage.

Bei uns gab es dazu gegrilltes Putenfleisch natur – einfach nur mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer gewürzt.

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 4/2015“

  • 25o g Karotten
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1 KL Butter
  • Salz
  • Saft von ½ Limette
  • 2 EL Wasser
  • 60 g Cashewkerne ODER Erdnüsse

Zuerst gleich eine Anmerkung – ich hatte keine Limetten auf Vorrat und habe daher den Saft einer halben Orange als Alternative versucht – schmeckt super!

Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Ingwer schälen und sehr fein hacken. Karotten und Ingwer in einem Topf in geschmolzener Butter bei mittlerer Hitze kurz anbraten. Mit Salz würzen und mit Limettensaft (hier Orangensaft) und Wasser aufgießen. Zugedeckt etwa 5 Minuten dünsten.

Cashewkerne (oder Erdnüsse) in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze unter Wenden etwa 2 Minuten rösten. Mit dem Karottengemüse vermengen und offen garen bis die Flüssigkeit fast vollständig verdampft ist.

Dazu passen auch gebratene Schweinsmedaillons oder Geflügel

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Fenchel-Koriander-Suppe

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Langsam wird es Frühling – man merkt es überall draußen in der Natur…. und mit dem Frühling beginnt auch das alljährliche Bikinifigur-Wettrennen…..

Dazu gibt es im Moment einige passende Rezepte – gespickt mit ein paar Kalorienbömbchen – damit es nicht gar zu eintönig wird;-) außerdem haben wir im Büro ein Motto (woher auch immer der Spruch stammt – ich weiß es nicht mehr): „Wer nackt badet, braucht keine Bikinifigur“

Rezeptquelle: „Weight Watchers“

Zutaten (für 2 Personen):

  • 2 Fenchelknollen
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 1 Knoblauchzehe (gepresst)
  • 800 ml. Gemüsebrühe (oder Würfel)
  • 2 Orangen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Msp. gemahlener Koriander
  • 2 EL gehackter Koriander

Fenchel waschen, halbieren und den Strunk entfernen. Zwiebel schälen und mit dem Fenchel in feine Streifen schneiden. Fenchelsamen fettfrei in einem Topf anrösten. Knoblauch pressen, mit Zwiebel und Fenchelstreifen dazugeben und mit 2 EL Wasser ca. 2 Minuten andünsten. Mit Brühe ablöschen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Eine Orange auspressen – die zweite Orange schälen, filetieren und in Stücke schneiden. Suppe würzen und mit Orangensaft und Filets verfeinern. Mit gehacktem Koriander bestreut servieren.

Schmeckt sehr fein – und ist eine sogenannte Null-Punkte-Suppe (quasi Kalorienfrei)

Kann schon kommen….der Frühling

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Karottensuppe

Irgendwie scheint im letzten Jahr jemand in meinen Kleiderschrank eingebrochen zu sein und hat sich doch die Mühe gemacht alles etwas enger zu nähen…..pfffff……

Deshalb gibt es in nächster Zeit vermehrt schnelle (einfache) und g’schmackige Gerichte die etwas besser für die Figur sind (wenn man nicht unbedingt einen Topf davon reinhaut;-)

Die Karottensuppe mache ich eigentlich regelmäßig – unsere Kinder essen sie sehr gern. Unsere Jüngste (sie mag keine Karotten!) liebt diese Suppe heiß und innig.

Hier das recht einfache Rezept (inspiriert von Weight Watchers)

Für eine Person:

  • 2oo g Karotten (sehr gut auch mit 100g Karotten, 100 g Zucchini!)
  • 1 TL Butter oder Margarine
  • 1/8 l Milch
  • 1/8 l Gemüsebrühe (oder Würfelsuppe)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • frische Petersilie oder Schnittlauch

Karotten putzen und grob raffeln, in Butter (Margarine) gut anrösten und mit Milch und Suppe aufgießen (hier eventuell die gewaschenen und klein geschnittenen Zucchini zugeben). Köcheln lassen, bis sie weich sind. Mit einem Stabmixer pürieren und würzen. An die Löffel, fertig, los – mehr ist es nicht und schmeckt echt gut!

 

Schnelles Zucchiniomelett

Es gab mal eine Zeit in meinem Leben (vor den Kindern), da hab ich den ganzen Tag kaum etwas bis nichts gegessen, dann bin ich vom Büro nach Hause gekommen (oft spät) und mir war schlecht vor Hunger – also was tun – Kühlschrank auf und drauflosmampfen – egal was ich drinnen gefunden habe – entweder hatte ich kurz darauf wieder Hunger oder mir war schlecht….. ich hab zwar immer gerne gekocht, mir aber nie die Zeit genommen. Jetzt ist es so, dass ich sowohl eine 15jährige als auch eine 3jährige zufriedenstellen muss (irgendwie für die Kleine Gemüse hineinschmuggle) und schnell muss es auch noch gehen.

Heute war wieder so ein Kühlschrankaufreißtag – die Kleine hatte im Kindergarten schon ihr Mittagessen und die Große hatte auch schon gegessen, mein Mann auf Dienstreise und ich mächtig Hunger, weil nichts gegessen – ABER – Kühlschrank auf – durchatmen (Schoki links liegen lassen – in dem Fall wirklich links;-) und überlegen…..

Weihnachten hab ich doch von meiner Freundin einen tollen Korb mit Essigvariationen und Ölen bekommen – da war auch ein Kochbuch dabei „Leicht & schnell“ (Zabert Sandmann) – mit diesem einfachen, schnellen und sehr leckeren Omelett:

(so eine lange Einleitung für so wenig Rezept;-))

Zutaten für 1 Person:

  • 1/2 Zucchini (dünn aufgeschnitten)
  • 1 TL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Eier
  • etwas Milch
  • Salz, Pfeffer
  • Öl, Butter oder Butterschmalz (nach Geschmack)
  • Basilikum, Petersilie
  • 1 EL Parmesan (gerieben)

Die Zucchini dünn hobeln und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten – würzen und aus der Pfanne nehmen.

Die Eier mit den Gewürzen gut verquirlen und den Parmesan unterrühren. In einer Pfanne das Fett erhitzen, die Eier eingießen und ganz langsam stocken lassen. Mit den Zucchinischeiben belegen und würzen.

Während das Omelett stockt, hat man Zeit für einen schnellen Blattsalat

15 Minuten und das Essen ist fertig

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Mediterrane Hähnchenfilets

Ich mag es, wenn ich etwas verpacke und ins Rohr schieben kann – es riecht so gut. Vorsichtig öffnen HEISS! Der Saft, der sich gebildet hat schmeckt sooooo lecker. Reis passt perfekt dazu. Dieses Rezept ist wieder ein von mir so beliebtes Alltagsgericht – schnell gemacht, ohne viel schnickschnack und schmeckt. (Das Foto ist leider nicht so toll….)

Zutaten für 4:

  • 1 EL Olivenöl
  • 4 Hühnerbrüste
  • 250 g Mozzarella
  • 1 Zucchini
  • 4 große Tomaten
  • Salz, Pfeffer
  • Basilikum, Oregano

In die Hühnerbrüste 3-4 Taschen schneiden (nicht durchschneiden) mit Oregano und/oder Basilikum sowie Salz und Pfeffer würzen – Mozarella in Scheiben schneiden und je eine Scheibe in eine Tasche stecken. 4 große Stücke Alufolie in der Mitte dünn mit Olivenöl bestreichen. Tomaten und Zucchini in Scheiben schneiden und die Alufolie damit belegen. Würzen und die Hühnerbrust daraufsetzen. Alufolie gut verschließen und auf ein Backblech legen.

Im vorgeheizten Rohr bei 200º C ca. 30 Minuten braten.

Gutes Gelingen!

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Leichte Kürbiscremesuppe

Herbst ist es, kühl ist es, feucht ist es ….. Suppenzeit!

Ein Rezept wieder einmal aus meinem „St. Michael kocht“ – Buch. Eine schnelle und leichte Version einer Kürbiscremesuppe – das Rezept ist nicht neu – sehr simpel, aber SOOO gut!

3 Zutaten – ein bissl Würze und losgelöffelt:

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  • 400 g Kürbisfleisch (hier Butternuss – praktisch, weil er mit Schale gekocht werden kann)
  • 2 große Kartoffeln
  • 4 Karotten
  • Petersilie (oder ander Kräuter nach Geschmack)
  • Salz
  • optional 1/8 l Obers

Das Gemüse putzen, in grobe Würfel schneiden und mit Wasser bedecken. Salzen und weich kochen. Petersilie hacken und dazugeben. Mit einem Pürierstab fein pürieren – bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben – wer mag, kann noch einen Würfel Gemüsesuppe dazugeben. Ich lasse fast immer das Obers weg und gebe statt dessen noch eine Kartoffel dazu.

Verfeinern kann man die Suppe mit etwas Kürbiskernöl oder fein gehackten Kürbiskernen.