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Kleine Schokoladentorte „Sacher Art“

Zur Familien-Geburtstagsfeier unserer Großen habe ich noch eine Torte gemacht, da unsere kleine Maus weder Obers noch Creme mag – da kann ich mit der Joghurttorte nicht punkten. Damit das nicht zu viel Torte wird, wurde diese in einem kleinen 20er Ring gebacken. Die doppelte Masse eignet sich perfekt für eine Torte mit 26 cm Durchmesser.

Die Masse gelingt einfach und schmeckt super – die kleine Maus hat beim Rühren, Glasieren und Verzieren brav mitgeholfen:-)

  • 75 g Zartbitterschokolade
  • 75 g weiche Butter
  • 75 g Feinkristallzucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Ei (ganz)
  • 2 Dotter
  • 2 Eiklar (Schnee)
  • 75 g Mehl glatt
  • 8 g Kakaopulver
  • 1 gestr. TL Backpulver

Die Schokolade über Wasserdampf erweichen und überkühlen lassen. In der Zwischenzeit die weiche Butter mit Zucker gut verrühren, die Schokolade unterrühren und nach und nach das ganze Ei und die Eidotter dazugeben. Mehl mit Kakao und Backpulver versieben  und portionsweise unter den Teig heben. Die Eiklar zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig unter den Teig ziehen.

Eine befettete Springform (20 cm) mit dem Teig befüllen und bei 180° C ca. 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und waagrecht durchschneiden. Mit säuerlicher Marmelade bestreichen und zusammenfügen. Die Torte rundum mit Marmelade bestreichen und mit Schokoladeglasur überziehen

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Erdbeer-Joghurt-Torte

Dieses Rezept hat es vor 3 Jahre schon einmal gegeben – es ist immer wieder die Wunschgeburtstagstorte meiner Großen – wie schnell die Zeit vergeht – jetzt ist sie 18….

Damals habe ich die Torte mit Marienkäfer verziert. Die Torte ist locker-leicht – genau richtig für einen Geburtstag im Sommer:

Für den Keksboden:

  • 200 g Kakaobutterkekse (können auch „einfache“ Butterkekse oder Vollkornkekse sein)
  • ca. 100 g Butter (flüssig)

Für die Creme:

  • 1/2 l Joghurt (3,6 %)
  • 2 Pkg Vanillezucker
  • 5 dag Staubzucker (Puderzucker)
  • 6 Blätter Gelantine
  • 2 cl Cointreau
  • 1/2 l Schlagobers (süße Sahne)

Erdbeeren für den Boden und die Garnitur (ca. 1/2 kg)

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Eierschwammerlgulasch

Nachdem ich aus der Steiermark eine Menge frischer Eierschwammerl (Pfifferlinge) bekommen habe, gab es gestern Gulasch – in diesem Fall die ganz einfache Variante (manche löschen mit Wein ab – das mag ich nicht so…..) ich mag es gerne so, wie es meine Oma gemacht hat.

Für 3 bis 4 Portionen brauchst Du

  • etwas Butter oder Öl
  • Zwiebel (hier eine kleine rote)
  • Paprikapulver (edelsüss)
  • ca 1 kg Eierschwammerl (Pfifferlinge)
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 2 EL Mehl
  • ca. ½ Becher Rahm (saure Sahne)
  •  etwas Zitronensaft

Die Schwammerl sauber putzen und die großen Stücke zerteilen. Die Zwiebel fein würfeln und in Öl oder Butter anrösten, die Hitze etwas wegnehmen und die Zwiebel paprizieren (das Paprikapulver kurz mitrösten – Vorsicht – nicht zu lange bzw. zu stark, damit es nicht bitter wird). Mit etwas Zitronensaft (oder Weißwein) ablöschen und die geputzten Schwammerl dazugeben. Dünsten bis sie weich (aber nicht zu labbrig) sind und würzen. Mehl mit Sauerrahm und etwas Wasser gut verrühren und das Gulasch damit binden. Mit Petersilie bestreut servieren.

Ich mag dazu Serviettenknödel – wie ich sie mache findet ihr hier

Zitronenhenderl vom Blech

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Dieses Rezept gab es vor 2 Jahren schon einmal – irgendwie ist es aus dem Archiv verschwunden – anscheinend ist dies auch Lesern aufgefallen – auf Wunsch zwei lieber Freunde hier also nochmal das „taufrische“ Rezept:

Für 4 Personen:

  • 8 Hühnerkeulen mit Haut
  • 4 Zitronen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/8 l Olivenöl (mehr bei Bedarf)
  • 1 kg kleine mehlige Kartoffeln
  • 1/2 kg kleine Zwiebeln
  • Thymian
  • schwarze Oliven
  • 1-2 Packungen Schafskäse
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zitronen auspressen (sollte 1/8 l Saft ergeben) – den Saft mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Thymian und dem gepressten Knoblauch in einer Schüssel verrühren. Ein Backblech dünn mit der Marinade bestreichen. Hühnerteile mit Salz und Pfeffer würzen, in die Marinade tauchen. Die Kartoffeln (große Stücke teilen) und den Zwiebel mit der Marinade vermengen. Auf dem Backblech verteilen und im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad ca. 30 Minuten (bzw. bis die Keulen durch sind) braten – kurz vor Ende der Garzeit die Oliven und den Schafskäse auf dem Blech verteilen und mitbraten.

Mahlzeit

 

Spaghetti mit veganer Bolognese

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Diese besonders schnelle Bolognese ist eine kleine Abwechslung zur „normalen“ Bolognese mit Fleisch und schmeckt wirklich sehr gut. Natürlich kann man alle möglichen Teigwaren dazu verwenden.

Die Mengenangabe für die Bolognese reicht für 1 Person:

  • 1 große Karotte
  • 1 Stk Sellerie (ca 50 g)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca 200 ml Gemüsesuppe (oder Würfel)
  • ca 50 g rote Linsen (trocken)
  • 1 kleine Dose stückige Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Kräuter nach Geschmack
  • Teigwaren (hier Vollkornspaghetti)

Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Karotte, Sellerie und Zwiebel fein würfeln. Gemüse in einer Pfanne in wenig Fett andünsten. Knoblauch pressen und dazugeben. Nach und nach mit etwas Kräutersuppe aufgießen. Linsen und restliche Suppe zugeben und köcheln lassen. Tomaten dazugeben und mit Tomatenmark eindicken. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

 

Erdbeer-Charlotte

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Schneller gemacht, als es aussieht und eine nette Alternative zu einer „normalen“ Torte. Ich habe ja schon das tolle Keksebuch der Burgenländischen Hochzeitsbäckerinnen (Rezept zum Beispiel hier).

Von lieben Freunden habe ich den zweiten Band dieser Serie bekommen „Von den Kuchen und Torten burgenländischer Hochzeitsbäckerinnen“.

Die Charlotte war die erste Torte, die ich probiert habe – allerdings habe ich 2 Rouladen für die Menge an Creme benötigt.

Biskuitroulade:

  • 5 ganze Eier
  • 200 g Kristallzucker
  • 5 EL Wasser
  • 200 g Mehl
  • ca. ¼ Pkg Backpulver

Creme:

  • 500 ml Schlagobers
  • 500 ml Joghurt
  • 100 g Staubzucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 12 Blatt Gelantine
  • Erdbeeren (bzw. Obst nach Saison)

Für das Biskuit die Eier mit dem Zicker und dem Wasser sehr lange schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver versieben und unter die Eimasse heben. Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse darauf glatt streichen – im vorgeheizten Rohr bei 190 Grad ca 12 – 15 Minuten backen. Ich nehme immer ein sauberes Geschirrtuch, bestreue es leicht mit Zucker und stürze den fertigen Kuchen darauf, sofort eng einrollen und kurz überkühlen lassen. Papier abziehen und mit (Erdbeer-) Marmelade füllen.

Für die Creme Obers steif schlagen, Joghurt mit Staub- und Vanillezucker verrühren. Gelantine nach Packungsanweisung auflösen und in die Joghurtmasse einrühren. Obers unterheben. Obst putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden – unter die Masse heben.

Die Roulade in dünne Scheiben schneiden, eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Schüssen (ca 20 cm ∅) mit den Rouladenstücken auslegen. Die Erdbeercreme dazugeben und mit Roulade abdecken. Am besten über Nacht im Kühlschrank kalt stellen. Dann vorsichtig auf eine Platte stürzen.

 

Ananas-Auflauf

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Lange ist er her – mein letzter Blogbeitrag. Danke an alle, die noch da sind:-) irgendwie ist die Zeit so schnell vergangen. Eigentlich hatten wir geplant etwas kürzer zu treten und mehr Zeit zu nehmen – anscheinend haben wir die Bremsen mit dem Gaspedal verwechselt. Plötzlich waren 3 Monate im neuen Jahr vergangen, ohne das wir das groß bemerkt haben. Jetzt geht es langsam wieder seinen normalen Gang.

Bei dem genialen Wetter, das momentan in Wien herrscht sind wir die ganze Zeit unterwegs. Das Rezept habe ich im Winter schon ausprobiert und fotografiert.

Rezeptquelle: „Koch&Back 2/98“

Zutaten für 4 Personen (als Hauptgericht)

  • 3 Eier
  • 50 g Butter
  • 100 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 500 g Topfen (40%) (Quark)
  • 40 g Weizengrieß
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • Schale einer unbehandelten Zitrone abgerieben
  • 20 g Semmel- oder Biskuitbrösel
  • Butter und Brösel für die Form
  • 500 g Ananas (gut abtropfen lassen)

Eier trennen, Butter mit Zucker und Dotter schaumig rühren. Topfen, Grieß, Vanillezucker und Zitronenschale und Brösel unterrühren, Ananasstücke unterheben. Eiklar zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben.

Die Masse in eine befettete und mit Brösel ausgestreute Auflaufform füllen und im vorgeheizten Rohr bei 180º C etwa 35 Minuten goldbraun backen. Mit etwas Staubzucker bestreuen und in Portionen teilen.

Nussringerl

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Meine Weihnachtskekse sind fertig und warten darauf als nette Geschenke verpackt zu werden. Mit dem Rezepte-teilen bin ich noch nicht ganz durch…..

Dieses Rezept habe ich heuer auch zum ersten Mal versucht – schmecken prima – sie sind auch ungemein zart – man muss schon aufpassen, dass man die Blüten nicht zerbricht.

Gefunden habe ich das Rezept wie einige andere auch in meine Backbuch „Burgenländische Hochzeitsbäckerinnen“

Zutaten:

Für den Teig:

  • 240 g glattes Mehl
  • 240 g Butter
  • 120 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 120 g geriebene Mandeln
  • 1 TL Vanillezucker
  • 2 Dotter (Eigelb)
  • Schale einer Bio-Zitrone

Nussfülle:

  • 150 ml Milch
  • 1 EL Honig
  • 50 g Kristallzucker
  • 300 g geriebene Walnüsse
  • 2 cl Rum
  • eine Prise Zimt

je 1/2 TL Zimt, Staub(Puder-)zucker, Kakao

Für den Teig Butter mit Mehl abbröseln – mit allen anderen Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten und ca eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen (in Folie einschlagen). In der Zwischenzeit für die Fülle Milch mit Honig und Zucker leicht aufkochen, die restlichen Zutaten unterrühren und aufkochen lassen (rühren!) – vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Den Teig ca 3 mm dick ausrollen und Kreise (oder Blüten) ausstechen. Die überkühlte Nussfülle mit Hilfe eines Spritzsackes auf den Teig aufspritzen (kleine Kreise) – im vorgheizten Rohr bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen. Die Nussringerl mit einer Staubzucker-Kakao-Zimtmischung bestreuen und in der Mitte mit einem Klecks Marmelade (hier Brombeer) verzieren.

 

Zwickerbusserl

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Endspurt im Weihnachtsbackfieber – ich komm leider kaum dazu die Rezepte auch alle zu posten – vielleicht gefällt Euch ja ein Rezept für Ostern – oder aber für nächstes Jahr;-)

Für dieses Rezept braucht ihr etwas mehr Zeit, aber auf dem Keksteller sehen sie wirklich super aus.

Teig:

  • 150 g Mehl glatt
  • 150g Butter
  • 2 Dotter (Eigelb)
  • ½ Pkg Vanillezucker
  • 2 Eiklar
  • 300 g Backzucker (feiner Kristallzucker)
  • Marillenmarmelade

Für den Teig Mehl, Butter, Dotter und Vanillezucker zu einem glatten Teig verkneten – gut durchkneten, damit keine „Butterherde“ im Teig versteckt sind. Danach im Kühlschrank ca 45 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Eiklar über Wasserdampf aufschlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Die Masse sehr steif schlagen – Schnittprobe – wenn man den Mixer hochzieht, sollten Spitzen stehen bleiben.

Den Teig dünn ausrollen und Kreise (3 cm ∅) ausstechen. Den Schnee in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Spitzen auf die Scheiben dressieren.

Im vorgeheizten Rohr bei 150° C ca. 30 Minuten backen. Die erkalteten Gebäckstücke mit Marmelade zusammensetzen.

 

Kokos-Spritzgebäck

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Ich bin immer wieder auf der Suche nach neuen (bereits erprobten) Kekse für meine Geschenkpäckchen – auf dem wunderbaren Blog von Caro „carolinarikum.com“ habe ich hier dieses tolle Spritzgebäck gefunden. Schmecken wunderbar – Danke an dieser Stelle für das tolle Rezept, Caro und für die Erlaubnis es für meinen Blog zu verwenden

Zutaten für 2 Bleche:

  • 250g Butter
  • 250g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 375g Mehl
  • 125g Kokosette (Kokosraspeln)
  • Marmelade nach Geschmack
  • Kuvertüre und Kokosette für die Deko

Zubereitung: Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen, das Ei dazugeben und alles zu einer gut verrühren. Danach Mehl und Kokosette unterkneten und den Teig mindestens 2 Stunden im Kühlschrank rasten lassen.

Den gut gekühlten Teig  durch den Fleischwolf mit Spritzgebäckaufsatz drehen und in Stangen schneiden. Im vorgeheizten Herd bei 180 Grad (ich hab Ober-Unterhitze verwendet) hell backen.

Immer 2 Stück mit Marmelade (hier Himbeere) zusammenkleben. Antrocknen lassen und danach mit flüssiger Kuvertüre und Kokosette verzieren.

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