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Kleine Schokoladentorte „Sacher Art“

Zur Familien-Geburtstagsfeier unserer Großen habe ich noch eine Torte gemacht, da unsere kleine Maus weder Obers noch Creme mag – da kann ich mit der Joghurttorte nicht punkten. Damit das nicht zu viel Torte wird, wurde diese in einem kleinen 20er Ring gebacken. Die doppelte Masse eignet sich perfekt für eine Torte mit 26 cm Durchmesser.

Die Masse gelingt einfach und schmeckt super – die kleine Maus hat beim Rühren, Glasieren und Verzieren brav mitgeholfen:-)

  • 75 g Zartbitterschokolade
  • 75 g weiche Butter
  • 75 g Feinkristallzucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Ei (ganz)
  • 2 Dotter
  • 2 Eiklar (Schnee)
  • 75 g Mehl glatt
  • 8 g Kakaopulver
  • 1 gestr. TL Backpulver

Die Schokolade über Wasserdampf erweichen und überkühlen lassen. In der Zwischenzeit die weiche Butter mit Zucker gut verrühren, die Schokolade unterrühren und nach und nach das ganze Ei und die Eidotter dazugeben. Mehl mit Kakao und Backpulver versieben  und portionsweise unter den Teig heben. Die Eiklar zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig unter den Teig ziehen.

Eine befettete Springform (20 cm) mit dem Teig befüllen und bei 180° C ca. 40 Minuten backen. Auskühlen lassen und waagrecht durchschneiden. Mit säuerlicher Marmelade bestreichen und zusammenfügen. Die Torte rundum mit Marmelade bestreichen und mit Schokoladeglasur überziehen

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Eierschwammerlgulasch

Nachdem ich aus der Steiermark eine Menge frischer Eierschwammerl (Pfifferlinge) bekommen habe, gab es gestern Gulasch – in diesem Fall die ganz einfache Variante (manche löschen mit Wein ab – das mag ich nicht so…..) ich mag es gerne so, wie es meine Oma gemacht hat.

Für 3 bis 4 Portionen brauchst Du

  • etwas Butter oder Öl
  • Zwiebel (hier eine kleine rote)
  • Paprikapulver (edelsüss)
  • ca 1 kg Eierschwammerl (Pfifferlinge)
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 2 EL Mehl
  • ca. ½ Becher Rahm (saure Sahne)
  •  etwas Zitronensaft

Die Schwammerl sauber putzen und die großen Stücke zerteilen. Die Zwiebel fein würfeln und in Öl oder Butter anrösten, die Hitze etwas wegnehmen und die Zwiebel paprizieren (das Paprikapulver kurz mitrösten – Vorsicht – nicht zu lange bzw. zu stark, damit es nicht bitter wird). Mit etwas Zitronensaft (oder Weißwein) ablöschen und die geputzten Schwammerl dazugeben. Dünsten bis sie weich (aber nicht zu labbrig) sind und würzen. Mehl mit Sauerrahm und etwas Wasser gut verrühren und das Gulasch damit binden. Mit Petersilie bestreut servieren.

Ich mag dazu Serviettenknödel – wie ich sie mache findet ihr hier

Zitronenhenderl vom Blech

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Dieses Rezept gab es vor 2 Jahren schon einmal – irgendwie ist es aus dem Archiv verschwunden – anscheinend ist dies auch Lesern aufgefallen – auf Wunsch zwei lieber Freunde hier also nochmal das „taufrische“ Rezept:

Für 4 Personen:

  • 8 Hühnerkeulen mit Haut
  • 4 Zitronen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/8 l Olivenöl (mehr bei Bedarf)
  • 1 kg kleine mehlige Kartoffeln
  • 1/2 kg kleine Zwiebeln
  • Thymian
  • schwarze Oliven
  • 1-2 Packungen Schafskäse
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zitronen auspressen (sollte 1/8 l Saft ergeben) – den Saft mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Thymian und dem gepressten Knoblauch in einer Schüssel verrühren. Ein Backblech dünn mit der Marinade bestreichen. Hühnerteile mit Salz und Pfeffer würzen, in die Marinade tauchen. Die Kartoffeln (große Stücke teilen) und den Zwiebel mit der Marinade vermengen. Auf dem Backblech verteilen und im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad ca. 30 Minuten (bzw. bis die Keulen durch sind) braten – kurz vor Ende der Garzeit die Oliven und den Schafskäse auf dem Blech verteilen und mitbraten.

Mahlzeit

 

Ananas-Auflauf

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Lange ist er her – mein letzter Blogbeitrag. Danke an alle, die noch da sind:-) irgendwie ist die Zeit so schnell vergangen. Eigentlich hatten wir geplant etwas kürzer zu treten und mehr Zeit zu nehmen – anscheinend haben wir die Bremsen mit dem Gaspedal verwechselt. Plötzlich waren 3 Monate im neuen Jahr vergangen, ohne das wir das groß bemerkt haben. Jetzt geht es langsam wieder seinen normalen Gang.

Bei dem genialen Wetter, das momentan in Wien herrscht sind wir die ganze Zeit unterwegs. Das Rezept habe ich im Winter schon ausprobiert und fotografiert.

Rezeptquelle: „Koch&Back 2/98“

Zutaten für 4 Personen (als Hauptgericht)

  • 3 Eier
  • 50 g Butter
  • 100 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 500 g Topfen (40%) (Quark)
  • 40 g Weizengrieß
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • Schale einer unbehandelten Zitrone abgerieben
  • 20 g Semmel- oder Biskuitbrösel
  • Butter und Brösel für die Form
  • 500 g Ananas (gut abtropfen lassen)

Eier trennen, Butter mit Zucker und Dotter schaumig rühren. Topfen, Grieß, Vanillezucker und Zitronenschale und Brösel unterrühren, Ananasstücke unterheben. Eiklar zu Schnee schlagen und vorsichtig unterheben.

Die Masse in eine befettete und mit Brösel ausgestreute Auflaufform füllen und im vorgeheizten Rohr bei 180º C etwa 35 Minuten goldbraun backen. Mit etwas Staubzucker bestreuen und in Portionen teilen.

Spaghetti mit Fleischbällchen

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Unsere Kleine könnte jeden Tag Spaghetti mit Sauce essen – leider nicht mit Gemüsesauce. Ich hab mal Spaghetti mit Fleischbällchen und Tomatensauce versucht. Die haben ihr (und uns) sehr gut geschmeckt;-)

Ich hab die Bällchen mit 500 g frischem (Rinder)Faschierten gemacht – für 3 ½ Portionen war das eindeutig zu viel – der Rest wurde tiefgekühlt.

Zutaten für die Bällchen:

  • 500 g Rinderfaschiertes (Hack)
  • 1 große Zwiebel fein gewürfelt
  • 3-4 EL Semmelbrösel
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer

Olivenöl

Für die Sauce:

  • 1 EL  Butter
  • 1 EL Mehl
  • 200 ml Brühe (hier: Gemüse)
  • 400 g Tomaten gehackt (Dose)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Kräuter
  • Salz, Pfeffer

Spaghetti je nach Personenanzahl

Für die Fleischbällchen alle Zutaten gut miteinander vermengen und ca 15 min ziehen lassen – kleine Bällchen formen und in Öl rundum kurz anbraten – in eine feuerfeste Form geben.

Für die Sauce die Butter in einem Topf zerlassen. Das Mehl darin anschwitzen – die Brühe zugießen und zu einer sämigen Sauce verrühren. Tomaten, Tomatenmark zugeben und leicht köcheln lassen (sollte etwas eindicken). Mit den Gewürzen kräftig abschmecken. Die Fleischbällchen mit der Sauce übergießen, abdecken und rd 25 Minuten im vorgeheizten Backrohr bei 180° C backen.

Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen – die Spaghetti bissfest kochen. Die fertigen Spaghetti mit den Fleischbällchen und der Sauce servieren.

 

Kokos-Becherkuchen

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Morgen haben wir (wieder einmal) Handwerker im Haus. Ich habe heute schon einmal einen Kuchen für die Jause vorbereitet. Schmeckt sehr gut, ist schnell und einfach gemacht und bleibt lange saftig. Spitze für Backneulinge.

Zutaten: (1 Becher = ¼ l)

  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 Becher Kristallzucker
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Becher Kokosraspeln
  • ½ Becher Öl
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Pkg Backpulver
  • 3 Eier (ganz)

Eier mit Zucker schaumig rühren, Vanillezucker und Sauerrahm gut unterrühren. Das Öl unterrühren. Mehl, Backpulver und Kokosraspeln mischen und unterrühren. – Die Masse ist ziemlich flüssig – in eine vorbereitete Kranzkuchenform (meine hat einen 26er Ring) geben und bei 180 Grad ca. 50 Minuten hellbraun backen.

Blunzengröstl

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Blunzengröstl ist eigentlich typische österreichische Hausmannskost. Auf einer Hütte oder einem urigen Gasthaus steht es immer wieder mal auf der Speisekarte. Selbst gekocht hab ich es zum ersten Mal. Geht sehr schnell und hin und wieder darf es auch etwas deftiger sein.

Das Originalrezept habe ich hier gefunden – ich hab es ein bisschen abgeändert.

Zutaten – ich verzichte hier auf Mengen, da man selbst abschätzen kann, wie viel man isst (ich rechne 2 große Erdäpfel pro Person und je nach Größe ½ bis ganze Blutwurst)

  • speckige Erdäpfel (Kartoffeln)
  • Blutwurst („Blunzen“)
  • Zwiebeln
  • Öl oder Schweineschmalz
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • frischen Kren, Schnittlauch

Die Erdäpfel in der Schale bissfest kochen, kurz abkühlen lassen, schälen und in Scheiben (oder auch kleine Würfel) schneiden. Die Blutwurst häuten und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln. Die Blutwurst kann man leicht in Mehl tauchen – wird knuspriger – muss aber nicht sein.

Die Erdäpfel in Öl oder Schmalz anbraten, herausnehmen. Im restlichen Fett die Zwiebel anschwitzen und die Blutwurst dazugeben – dann die Erdäpfel unterheben (die Blutwurst „schmilzt“ leicht). Kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und mit frischem Kren und/oder Schnittlauch bestreuen.

Mit Sauerkraut oder Salat servieren.

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Tagliatelle mit Erbsen

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Dieses schnelle Gericht hab ich in einem vegetarischen Kochbuch meines Bruders entdeckt und nachgekocht – schmeckt wirklich prima – ich hab es leicht abgewandelt und anstatt Obers Rama Cremefine zum Kochen genommen.

Zutaten für 2-3 Portionen

  • 20 g Butter
  • 250 g Erbsen (TK)
  • 200 g Obers (Sahne)
  • 250 g Tagliatelle
  • 30 g geriebenen Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Muskatnuss gerieben

Butter in einem Topf zerlassen und die Erbsen 2 bis 3 Minuten bei schwacher Hitze garen. Obers zugeben, aufkochen, ein paar Minuten köcheln und leicht andicken lassen vom Herd nehmen, Parmesan unterrühren und kräftig würzen. In der Zwischenzeit die Teigwaren nach Packungsanleitung al dente kochen. Die Nudeln abgießen und mit dem Obers-Erbsen-Gemisch vermengen.

Mit Parmesan bestreut servieren.

One Pot Pasta mit Mozzarella

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Manchmal muss es schneller als schnell gehen. Aber auch dann gilt für mich – selbst gemacht ist frischer, gesünder und genauso schnell fertig. Dieses Rezept ist super, wenn es einmal wirklich zackig gehen muss – ideal auch für Kochanfänger (oder solche, die es noch werden wollen….)

Zutaten für 2 große Portionen:

  • 1 EL dunkler Balsamico
  • 1 EL Basilikum (trocken)
  • 2-4 Stk. Knoblauchzehen (nach Geschmack)
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 1 Pkg Mozzarella
  • 250 g Hörnchen
  • Pfeffer, Salz
  • 1 Dose gehackte Tomaten (oder 500 g frisch)
  • 4 EL Tomatenmark
  • 500 ml Wasser

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Wasser mit den Gewürzen und Tomatenmark in einem Topf gut verrühren, die Nudeln, Zwiebel und Knoblauch dazugeben (wer mag, kann Zwiebel und Knoblauch vorher auch anrösten – ist dann nicht mehr ganz „One Pot“ aber auch gut). Aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tomaten dazugeben (bei frischen Tomaten diese waschen und vierteln oder achteln – je nach Größe) und köcheln, bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Nudeln bissfest sind – immer wieder umrühren, abschmecken. Mozzarella in kleine Würfel schneiden und kurz vor dem Servieren unterheben.

Mahlzeit

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Schoko-Apfel-Nuss-Gugelhupf

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Für eine Familienfeier am Wochenende hab ich diesen saftigen Gugelhupf gebacken. Ich mag Gugelhupf sehr gerne, weil er auch eine 2stündige Autofahrt bei spätsommerlichen Temperaturen ohne viel Aufwand sehr gut übersteht. Das Rezept habe ich in meinem Kochbuch „Hausfrauenrezepte aus St. Michael (1. Band)“ gefunden. Bleibt lange saftig und man sollte wirklich gute, leicht säuerliche Äpfel verwenden, damit der Geschmack ordentlich rauskommt.

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter (od. Margarine)
  • 250 g Feinkristallzucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 5 Eier (getrennt)
  • 130 g geriebene Walnüsse
  • 100 g geriebene Schokolade
  • 2 große säuerliche Äpfel (grob geraspelt)
  • 250 g Mehl
  • 1 Pkg Backpulver

Gugelhupfform vorbereiten, Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Eiklar zu festem Schnee schlagen. Butter und Zucker mit Vanillezucker gut verrühren, Dotter nach und nach gut unterrühren. Nüsse, geraspelte Äpfel und Schokolade unterheben. Danach das mit Backpulver versiebte Mehl und den Eischnee abwechselnd unterheben. Den Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten bis eine Stunde backen (Nadelprobe).

Ich lasse den fertigen Kuchen immer ein paar Minuten in der Form überkühlen bevor ich ihn stürze. Man kann den ausgekühlten Kuchen auch mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen oder mit Schokoladeglasur überziehen.

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