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Ribisel-Muffins

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Meine Kleine liebt Ribisel (Johannisbeeren). Da wird bei Oma geerntet, genascht und daheim zu Marmelade verkocht. Manchmal bleibt doch ein kleiner Rest übrig – daher habe ich dieses Rezept ausprobiert – ist zwar schon länger her und die letzte Ernte ist vorbei, aber ich bin leider nicht ganz à jour mit meinen Rezepten.

Zutaten für 12 Stück:

  • 175 g Mehl
  • 60 g Stärkemehl
  • 50 g Kokosraspel
  • 3 TL Backpulver
  • ca 150 – 200 g Ribisel
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 2 TL Zitronensaft
  • 150 g Joghurt
  • 75 ml Öl
  • ev. 12 Backförmchen für die Form

Muffinblech vorbereiten, Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Mehl, Backpulver, Stärkemehl und Kokosraspeln vermischen. Eier mit Zucker, Zitronensaft, Joghurt und Öl gut verrühren. Mehlmischung zügig unterheben (nicht zu lange rühren, sonst werden die Muffins zäh). Die Ribisel unterheben und in die Förmchen füllen.

Ca. 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe), 5 Minuten ruhen lassen, aus dem Blech heben und auskühlen lassen.

 

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Zwetschkenkuchen mit Streusel

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Nachdem ich von einer sehr lieben Kollegin frisch geerntete Zwetschken bekommen habe, wurde ein Teil gleich zu Marmelade verarbeitet – der Rest ist in unseren Bäuchen verschwunden – etwas über einen halben Kilo konnte ich für diesen leckeren Kuchen retten

Für eine 26er Tortenform braucht ihr:

  • 200 g Mehl
  • 70 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver

für die Streusel

  • 100 g Staubzucker
  • 200 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Pkg. Vanillezucker

ca. 1/2 kg Zwetschken (halbieren und entkernen)

Die trockenen Zutaten sieben und mit der Butter abbröseln, das Ei zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Für die Streusel alle Zutaten gut abbröseln

Den Teig halbieren und einen Teil als Boden ausrollen und die vorbereitete Tortenform geben (ich verwende immer Backpapier – oder einfetten und mit Mehl oder Brösel bestreuen). Die andere Teighälfte zu einer Rolle formen, in die Tortenform legen und rundum einen Rand hochdrücken. Die halbierten Zwetschken kreisförmig eng auf den Tortenboden legen. Die Streusel darübergeben und im vorgeheizten Rohr bei 180º C hellbraun backen.

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Torte „American Style“

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Der 12. Juli 2000 hat mein ganzes Leben verändert – ich bin zum ersten Mal Mama geworden. Die erste Nacht habe ich nicht geschlafen – jeder noch so kleine Atemzug der kleinen Maus hat mich wach gehalten – noch schlimmer war es, wenn sie so tief geschlafen hat, dass ich sie gar nicht gehört habe….. und jetzt sind 16 Jahre wie im Flug vergangen. Aus der kleinen Maus ist plötzlich eine junge Dame geworden – eine tolle Tochter und eine liebevolle große Schwester, auf die wir sehr stolz sind. Für die Geburtstagsfeier mit ihren Freundinnen hat sie sich Deko und Essen im amerikanischen Stil gewünscht – ich hab mich bemüht, diesen Wunsch zu erfüllen:-)

Für die Torte habe ich folgendes verwendet:

Boden (Blechkuchen – mein Blech ist etwas größer als 20×30) – diese Masse funktioniert auch als Boden für Obstkuchen oder Torte (26er Ring). Da wir einen Gast mit Weizenallergie hatten, habe ich den Kuchen mit Dinkelmehl gemacht – Zucker und Mehl können 1:1 gegen Feinkristallzucker und glattes Mehl getauscht werden

  • 250 g Rohrzucker
  • 5 Eier (trennen)
  • 1/8 l Pflanzenöl
  • 1/8 l Wasser
  • 200 g Dinkelmehl
  • 50 g Kakao
  • 1 MSP Backpulver

für die Creme

  • 3 Becher Philadelphia (Frischkäse) natur (à 170g)
  • 1 Becher Joghurt 3,6% (250g)
  • 75 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 3 EL Zitrone
  • 5-6 Blatt Gelantine

Eier trennen – Schnee schlagen und die Dotter mit dem Zucker sowie Öl und Wasser schaumig aufrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach das gesiebte Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren. Zuletzt den Schnee unterheben. Den Kuchen bei 180º C in vorgeheizten Rohr ca 35 bis 45 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für die Creme Philadelphia und Joghurt mit dem Zucker gut verrühren. Die Gelantine nach Packungsanleitung zubereiten (in kaltem Wasser einweichen und mit dem Zitronensaft erwärmen – 2 Löffel der Creme zügig unterrühren) – die Gelantinemasse zügig unter die restliche Creme rühren und auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen (oder Torte) kann man mit beliebigen Früchten verzieren – Sehr gut schmeckt diese Creme mit Beeren aller Art.

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Schnelle Erdbeertorte

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Für Überraschungsgäste, oder wenn man Lust auf Kuchen aber wenig Zeit hat. Diese kleine Erdbeertorte schmeckt super – hat aber leider auch ordentlich Kalorien – wer mag, kann die Hälfte vom Mascarpone durch Magertopfen (Magerquark) ersetzen.

Für einen 26er Ring (oder eine Obstkuchenform)

  • 2 Eier
  • 75 g Kristallzucker
  • 2 EL warmes Wasser
  • 100 g Mehl
  • ½ TL Backpulver
  • 500 g Mascarpone (oder 250 g Mascarpone/250 g Magertopfen)
  • etwas Zitronensaft
  • 2 EL Staubzucker (Puderzucker)
  • 600 g Erdbeeren
  • 1 Pkg. Tortenguß rot
  • Nutella oder Marmelade

Für den Boden die Eier trennen, 2 Klar zu Schnee schlagen. Dotter mit Zucker und Wasser cremig aufschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Schnee unter die Dottermasse heben. In die vorbereitete Kuchenform geben und bei 200º C (vorheizen) ca. 15 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Mascarpone mit Zitronensaft und Zucker verrühren. Den ausgekühlten Tortenboden mit Nutella oder Marmelade dünn bestreichen. Die Creme darauf verteilen und ca.1 Stunde kalt stellen. Erdbeeren putzen und auf dem Kuchen verteilen. Den Tortenguß nach Packungsanleitung zubereiten und auf den Früchten verteilen.

 

Gedeckter Apfelkuchen

Das Rezept für diesen Kuchen hab ich von meiner Mama – und bei meiner Mama schaut er nicht nur viel besser aus (perfekt!) – er schmeckt auch perfekt – meiner war schon nahe dran – nur habe ich zirka 1 kg Äpfel verwendet – die Fülle bei meiner Mama ist doppelt so dick – also rein, was geht:-)

Der Teig ist zwar etwas schwieriger auszurollen – in Österreich würde man sagen – ein bissl zach geht’s – aber es schmeckt wirklich super.

Hier das Rezept für einen Kuchen, der mich immer an meine Kindheit erinnert:

Für ein Blech (ca 35×40)

  • 40 dag Mehl
  • 4 gestr. KL Backpulver (ca. ½ Pkg)
  • 10 dag Staubzucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • eine Prise Salz
  • 3 Tropfen Backaroma Zitrone (oder ein Spritzer „echte“ Zitrone)
  • 1 Ei (ganz)
  • 5 EL kalte Milch
  • 10 dag Butter
  • 1 ½ bis 2 kg säuerliche Äpfel
  • Kristallzucker, Zimt

Mehl mit Backpulver, Salz, Staub- und Vanillezucker vermischen – danach mit den anderen Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten – in Frischhaltefolie oder Alufolie einwickeln und ca. eine ¾ Stunde ruhen lassen.

In 2 gleich große Teile teilen und einen Teil auf Blechgröße dünn ausrollen. Ein Backbleck mit Backpapier auslegen und mit dem ausgerollten Teig belegen.

Die Äpfel schälen und (mit einem Hobel) in dünne Scheiben schneiden – den Teig damit belegen und mit Zucker und Zimt bestreuen. Dein 2. Teil ebenfalls auf Blechgröße ausrollen und auf die Äpfel legen – mit einer Gabel einige Male einstechen – einen Eidotter mit wenig Milch gut versprudeln und den Kuchen damit bestreichen.

Im vorgeheizten Rohr bei 180º C goldbraun backen.

Gutes Gelingen!

Omas Obstkuchen

Bevor wir uns in einen wohlverdienten Urlaub verabschieden gibt es noch ein Rezept von meiner lieben Omi. Sie ist mittlerweile 92 und hat uns als Kinder mit Kuchen, Keksen und anderen Leckereien verwöhnt. Von meiner Mama hab ich dann noch 10 kg wunderbare Marillen bekommen – ein Teil wurde zu Marmelade verkocht und dann gabs gleich einmal Oma-Kuchen.

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Es ist zwar ein Standardrezept und viele kennen es sicher schon – aber für jede Art von Obstkuchen einfach spitze!! Also – viel Spaß beim Backen und bis bald:-)

ZUTATEN:

  • 5 Eier (trennen – Schnee schlagen)
  • 25 dag Feinkristallzucker
  • 1/8 l Öl
  • 25 dag Mehl glatt
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 1/8 l Wasser

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