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Zucchini-Risotto

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Ich liebe Zucchini in allen Varianten – ob als Sugo, gebacken oder als Kuchen verarbeitet (Rezepte im Blogarchiv). Heute hat meine Große Geburtstag und eigentlich hatte ich einen ganz anderen Plan. Aber ihre Freundinnen haben sie zum Essen entführt, also hab ich kurzfristig umdisponiert und für meinen Mann und mich dieses schnelle, einfache aber SEHR leckere Risotto gemacht.

Das Originalrezept habe ich hier gefunden

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 250 g Zucchini (grob gerieben)
  • ca. 1 ½ EL Öl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 125 g Risottoreis
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Weißwein
  • ½ l Suppe (Gemüsebrühe)
  • 1-2 EL Butter
  • 25 g Parmesan

Zwiebel und Knoblauch fein schneiden. Zwiebel in Planzenöl glasig anbraten, Zucchini hinzufügen und etwas andünsten (Flüssigkeit sollte verdampfen), Knoblauch und Reis hinzufügen und kurz mitrösten. Mit Wein ablöschen und so viel Suppe hinzufügen, dass der Reis bedeckt ist – bei mittlerer Hitze langsam garen, wieder Suppe hinzufügen, umrühren und weiter kochen (dauert ca. 25 Minuten) bis der Reis gar und das Risotto sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – Butter und Parmesan unterrühren. Wenn man möchte, kann man das Risotto noch mit Parmesan bestreuen. Mit Petersilie garniert servieren.

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Haferflockenlaibchen

Nachdem ich mir mein Müsli gerne mit Haferflocken und frischem Obst selber mache, hab ich auch immer Haferflocken im Haus  – dieses Rezept hab ich im „Hausfrauenkochbuch Pillichsdorf“ gefunden und gleich mal ausprobiert. SEHR gut – ich glaube, dass man das Ei auch getrost weglassen kann. Lt. Rezept soll man (wenn die Masse zu weich ist) mit Mehl binden – ich hab die Zucchini gesalzen und gut ausgedrückt, damit weniger Flüssigkeit vorhanden ist und auf die Masse 1 EL Mehl gegeben. Aus Angst, dass es zu mehlig schmeckt, hab ich nochmal 2 EL trockene Haferflocken untergerührt. Ich habe feine Haferflocken – im Rezept steht nicht, welcher Typ verwendet werden soll. Vielleicht wird die Masse mit groben Haferflocken auch etwas fester. Meine Masse war klebrig aber nicht flüssig. So lässt sie sich sehr gut verarbeiten.

So, nun aber zum Rezept (für 4 Personen)

  • 150 ml Wasser
  • 150 ml Milch
  • 200 g Haferflocken
  • 1 Ei (lass ich beim nächsten Mal weg)
  • 2 geriebene Karotten (Möhren)
  • 1 kleine Zucchini gerieben
  • 1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie gehackt (ca. 2 EL)

Wasser und Milch aufkochen, Haferflocken einrühren – von der Herdplatte nehmen und gut durchrühren. Ziehen lassen. Alle andere Zutaten unterkneten – Masse gut würzen und mit einem Esslöffel Häufchen in eine Pfanne mit heißem Öl geben, flachdrücken und auf beiden Seiten langsam knusprig braten. Dazu passt gut Blattsalat und ein Knoblauchdip.

Unser Fazit – hat super geschmeckt. Die Haferflocken vertragen kräftiges Würzen. Bei nächsten Mal werde ich klein geschnittenen Käse zur Masse geben – das schmeckt sicher auch sehr fein.

Steirische Zucchinibällchen

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Etwas skeptisch war ich heute schon, als ich die Masse für die Bällchen zusammengerührt habe. Etwas weich und patzig ist sie mir vorgekommen. Gefühlte 100x hab ich mir gedacht: das wird nix! Aber sie sind dann doch geworden und haben uns auch sehr gut geschmeckt.

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 6/2016“

Zutaten für 2 Personen:

  • 250 g Zucchini
  • 100 g Bergkäse
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Kürbiskerne
  • 35 g Semmelbrösel (Paniermehl)
  • 1 Ei
  • 2 EL Kräuter nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Ausbacken
  • je ca. 3-4 EL Brösel und gehackte Kürbiskerne (zum Wälzen)

Zucchini waschen und grob raffeln ohne Salz ca. 5 Minuten stehen lassen. Käse, Zwiebel und Knoblauch in sehr kleine Würfel schneiden. Kürbiskerne fein hacken (keine geriebenen nehmen). Zucchini ausdrücken und mit den anderen Zutaten gut verrühren und ca 10 Minuten ziehen lassen. Bällchen formen (ich habe einen gut gehäuften Kaffeelöffel von der Masse genommen). Die Bällchen in dem Brösel-Kürbiskern-Gemisch wälzen und in heißem Öl schwimmend ausbacken/frittieren. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen.

Toskanische Kartoffelpfanne

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Ein weiteres schnelles Gemüsegericht für Köche unter Zeitdruck habe ich in einem meiner Kochbücher entdeckt. Ob dieses Gericht wirklich in der Toskana verbreitet ist, kann ich nicht sagen – ich habe den Titel einfach mal so übernommen. Geschmeckt hat es uns auf jeden Fall:-)

Rezeptquelle: „Leicht&Schnell – Zabert/Sandmann“

Zutaten für 2 Personen

  • 400 g kleine Kartoffeln (oder entsprechend halbiert/geviertelt)
  • 1 Karotte
  • 1 Zucchini
  • 1 große Zwiebel
  • 5 Cocktailtomaten
  • Thymian
  • Rosmarin
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Schnittlauch

Die Kartoffeln waschen (wenn möglich mit Schale verwenden) und kernig kochen. Wasser abgießen und gut abtropfen lassen – wenn nötig halbieren oder vierteln.

Die Zwiebel in grobe Scheiben schneiden; geputzte Karotten und Zucchini ebenfalls in Scheiben schneiden. Tomaten halbieren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Karotten und Zwiebel kurz anbraten, Zucchini und Kartoffeln dazugeben und anbraten. Zum Schluss die Tomaten unterheben und mit Kräutern kräftig würzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich habe hier getrocknete Kräuter verwendet und diese bereits mit den Kartoffeln in die Pfanne gegeben.

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Mediterrane Reispfanne

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Die letzten Tage war es wieder einmal sehr hektisch im Büro – zu wenig Zeit für alles. Der Tag hatte einfach zu wenige Stunden.

An diesen Tagen bin ich immer auf der Suche nach schnellen aber leckeren Rezepten und Ideen für eine warme Mahlzeit.

Gefunden diesmal auf „GuteKueche.at“ – alle Zutaten waren auch da – konnte los gehen:

Für 2 Personen:

  • 250 ml Gemüsebrühe (Würfel)
  • 1 (gelbe) Paprikaschote
  • 125 g Reis (hier Basmati)
  • 400 g geschälte Tomaten, gewürfelt (Dose)
  • 1 Zucchini
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • Kräuter nach Geschmack (Basilikum, Thymian, Rosmarin, Petersilie)
  • Salz, Pfeffer

Gemüse putzen und in breite Streifen schneiden (Zucchini vierteln). Gemüse in Öl andünsten, Reis einstreuen und mit Gemüsebrühe ablöschen. Tomaten unterheben und garen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Nochmal mit Gewürzen abschmecken – fertig!

Bei uns gab es eine große Schüssel Salat dazu

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Zucchini mit Linsenfüllung

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Heute stelle ich Euch ein sehr einfaches aber tolles Alltagsgericht mit wenigen Zutaten vor. Hab es heute selbst zum ersten Mal gemacht und bin begeistert – wird in Zukunft öfter am Speiseplan stehen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es Euch schmecken.

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 7/2015“

Zutaten für 2:

  • 2 mittlere Zucchini (ca. 300 g)
  • Salz, Pfeffer,Thymian
  • 2 EL Öl zum Beträufeln

Linsenfüllung:

  • 150 g rote oder gelbe Linsen
  • ¼l Gemüsebrühe (Würfel)
  • 100 g Zwiebel
  • 1 TL Butter
  • Salz, Pfeffer, Thymian, Chili getrocknet
  • 125 g Mozzarella
  • 4 Cocktailtomaten

Die Zuchhini waschen und der Länge nach halbieren. Mit einem Kaffeelöffel entkernen und etwas aushöhlen. Das Zucchinifleisch hacken und salzen – beiseite stellen. Zucchini mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, mit Öl beträufeln und im vorgeheizten Backrohr bei 200º C etwa 10 Minuten braten – aus dem Rohr nehmen.

In der Zwischenzeit Linsen mit Suppe aufkochen und weich kochen. Zwiebel schälen, fein würfeln und in zerlassener Butter anrösten. Zucchinifleisch dazugeben und kurz mitbraten. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Chiliflocken würzen. Mozzarella in kleine Würfel schneiden und mit den Linsen unter die Zwiebel rühren. Die Zucchini damit füllen. Tomaten vierteln und mit der Schnittfläche nach unten leicht in die Fülle drücken.

Bei ca. 200º C ca. 20 Minuten im Rohr braten

Spaghetti mit Kürbis-Zucchini Carbonara

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Irgendwie „nudelt“ es im Moment bei mir, aber nachdem ich alle Zutaten noch vom Wochenende-Familienessen im Kühlschrank hatte und immer auf der Suche nach Resteverwertungsrezepten bin habe ich hier dieses tolle Rezept gefunden. Schmeckt hervorragend. Nicht ganz so füllig wie echte Carbonara und durch den Kürbis hatte das ganze auch eine tolle Farbe – probieren lohnt sich.

Für 4 Personen:

  • 200 g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 300 g Zucchini
  • 150 g Speck (in kleinen Würfeln)
  • (Oliven)-Öl
  • 2 Eidotter
  • 70 ml Schlagobers (flüssig)
  • 300 g Spaghetti
  • 50 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Die Nudeln nach Packungsanleitung al dente kochen.

Den Kürbis und die Zucchini waschen – Kürbis (je nach Sorte) eventuell schälen. Beides in kleine Stücke schneiden oder grob raspeln.

In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und den Speck knusprig anbraten – das Gemüse zugeben und würzen, gut verrühren und weich dünsten

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Eidotter mit Schlagobers und Parmesan verrühren.

Die fertige Pasta abseihen – einige Löffel Nudelwasser auffangen (2-3 Löffel). Die Pfanne mit dem Gemüse vom Herd nehmen und die Nudeln unterrühren – etwas abkühlen lassen. Zum Schluss die Eiermischung zügig über die Nudeln leeren und sofort das Nudelwasser dazugeben – vorsichtig verrühren. Wenn die Nudeln noch zu heiß sind oder die Eimasse zu langsam über die Nudeln gegeben wird, kann das Ei stocken und es wir eher Eierspeis als Carbonara (bei mir hat es gut geklappt).

Gutes Gelingen – weitere Kürbisrezepte auf meinem Blog findet ihr hier:

Salat mit gebratenem Kürbis

Leichte Kürbiscremesuppe

Gratinierter Kürbis

Griechische Nudeln

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Eigentlich wollte ich dieses Rezept gar nicht posten, weil ich es vor vielen Jahren aufgrund eines extremen Zucchiniwachstums im Garten meiner Omi „entworfen“ habe. Meine Große ist so begeistert, dass sie mich davon überzeugt hat, es doch zu tun. Eine kurze Suche im Internet und ich musste feststellen – es gibt nichts, was es nicht schon gibt;-).

Egal – wir lieben unsere Nudeln, wenn es wieder mal schnell gehen muss und Reste verwertet werden müssen. Und hier für Euch ein Rezept von vielen anderen für Nudeln mit Käse und Zucchini

Zutaten für  3 Personen:

  • 3 Knoblauchzehen in feine Scheiben geschnitten
  • Olivenöl
  • Saft einer ½ Zitrone
  • 1 große Zucchini
  • 1 Pkg. Feta
  • Salz, Thymian
  • 250 – 300 g Spaghetti (je nach Hunger)

Die Spaghetti nach Packungsanleitung kochen

Für die Sauce den Knoblauch in heißem Olivenöl vorsichtig anschwitzen (Achtung, dass er nicht zu dunkel wird – sonst wir er bitter) – ev. herausfischen. Die Zucchini halbieren und in feine Scheiben schneiden, im Öl anbraten mit Zitronensaft ablöschen und leicht kernig dünsten. Mit Salz und Thymian würzen (Kräuter können nach Geschmack verändert werden). Die Nudeln abseihen, kurz abtropfen lassen und sofort mit den Zucchini vermengen. Den geschnittenen Käse unterheben, bis er leicht zu schmelzen beginnt.

Mahlzeit

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Gratinierte Zucchini

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Eine schnelle und sehr gute Variante der überbackenen Zucchini – durch die Kartoffeln bleibt man auch lange satt. Dazu passt gut frisches Baguette oder knackige Blattsalate:

Für 2 Personen:

  • 2 große Kartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 mittlere Zucchini
  • 500 ml passierte Tomaten
  • italienische Kräuter
  • 2 Knoblauchzehen (gepresst)
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 4-5 EL geriebenen Parmesan

Die Kartoffeln nicht zu weich kochen und schälen – in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Olivenöl erhitzen und die Kartoffeln mit dem Zwiebel anbraten. Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden. Tomaten in einem Topf erhitzen und mit den Kräutern, Gewürzen und Knochlauch etwas einkochen lassen.

Die Karoffeln in eine vorbereitete Auflaufform geben und leicht glatt streichen. Mit einigen Löffeln Tomatensauce bedecken. Eine Lage Zucchini einlege und wieder mit Sauce bedecken – weitermachen, bis alle Zutaten aufgebraucht sind – die oberste Schicht sollte Sauce sein. Mit dem Parmesan bestreuen und bei 200º C goldbraun überbacken.

 

Gemüse-Bulgur

Gestern zum Abendessen haben meine Tochter und ich wieder einmal etwas Neues versucht und es hat erstaunlich gut geschmeckt. Ich hatte zuerst Zweifel wegen der Marillen (Aprikosen) – aber die verschiedenen Zutaten haben sehr gut harmoniert. Die Fotos sind nicht so toll geworden – hab nicht mit Blogtauglichkeit gerechnet;-)

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 4/12“

Zutaten für 2 (große) Portionen:

  • 20 g Pinienkerne
  • 1 kleine Zwiebel
  • 40 g Marillen (Aprikosen) getrocknet
  • 1 EL Öl (ich habe weniger verwendet)
  • 130 g Bulgur
  • 1/2 KL Kreuzkümmel (gemahlen nur eine Messerspitze verwenden)
  • Salz
  • 1 mittlerer Zucchino
  • Salz, Pfeffer, etwas Chili
  • Öl
  • 100 g schnittfester Schafskäse
  • 1 EL Minze, gehackt
  • 1 EL Petersilie, gehackt

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, beiseite stellen. Zwiebel schälen und klein schneiden, die Marillen in Streifen schneiden. Zwiebel in Öl anrösten, Bulgur und Kreuzkümmel beifügen, kurz mitrösten und mit ¼ l Wasser aufgießen. Marillen untermengen und bei geringer Hitze ausdünsten lassen (geht recht schnell). Mit Salz würzen. Zucchino waschen, halbieren und in feine Scheiben schneiden. In heißem Öl anbraten (sollte noch knackig sein). Bulgur und Pinienkerne unter das Gemüse mischen. Minze und Petersilie sowie den in kleine Würfel geschnittenen Schafskäse zur Hälfte unterheben. Anrichten und mit dem restlichen Schafskäse bestreuen.

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