Zucchini-Risotto

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Ich liebe Zucchini in allen Varianten – ob als Sugo, gebacken oder als Kuchen verarbeitet (Rezepte im Blogarchiv). Heute hat meine Große Geburtstag und eigentlich hatte ich einen ganz anderen Plan. Aber ihre Freundinnen haben sie zum Essen entführt, also hab ich kurzfristig umdisponiert und für meinen Mann und mich dieses schnelle, einfache aber SEHR leckere Risotto gemacht.

Das Originalrezept habe ich hier gefunden

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 250 g Zucchini (grob gerieben)
  • ca. 1 ½ EL Öl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 125 g Risottoreis
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Weißwein
  • ½ l Suppe (Gemüsebrühe)
  • 1-2 EL Butter
  • 25 g Parmesan

Zwiebel und Knoblauch fein schneiden. Zwiebel in Planzenöl glasig anbraten, Zucchini hinzufügen und etwas andünsten (Flüssigkeit sollte verdampfen), Knoblauch und Reis hinzufügen und kurz mitrösten. Mit Wein ablöschen und so viel Suppe hinzufügen, dass der Reis bedeckt ist – bei mittlerer Hitze langsam garen, wieder Suppe hinzufügen, umrühren und weiter kochen (dauert ca. 25 Minuten) bis der Reis gar und das Risotto sämig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – Butter und Parmesan unterrühren. Wenn man möchte, kann man das Risotto noch mit Parmesan bestreuen. Mit Petersilie garniert servieren.

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Krakau – Polen

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Vor kurzem waren wir über das Wochenende in Krakau – von Wien mit dem Auto in ca. 4 1/2 Stunden sehr gut erreichbar. Wir haben eine sehr tolle Wohnung rund 5 Minuten Fußweg vom Bahnhof gemietet und konnten so auch die Innenstadt fußläufig in ca. 20 Minuten erreichen. Wir hatten auch die Möglichkeit mit der Straßenbahn in die Altstadt zu fahren. Da unsere Jüngste erst knapp 5 ist, ist die Gestaltung unserer Städtereisen natürlich auch an die Kleine angepasst. In Krakau gäbe es noch viel mehr zu sehen – ist im Moment aber noch etwas zu anstrengend – die Schindler Werke inkl. Museum haben wir daher auch auf einen nächsten Besuch verschoben.

Wir hatten einen Tag lang einen wunderbaren Stadtführer, der uns empfohlen wurde und haben mit ihm die wichtigsten Höhepunkte der Stadt gesehen, gespickt mit kleinen Geschichten und Sagen rund um die Gebäude und die Entstehung der Stadt. Am folgenden Tag war es kühl, windig und regnerisch und wir haben uns für den Besuch des relativ neuen Rynek Underground Museums unter der Stadt (Eingang in den Tuchhallen) entschieden. Mein persönliches Fazit: TOP! Wirklich sehenswert. Durch eine Wand aus Wasserdampf mit einer mittelalterlichen Marktszene tritt man in eine andere Welt. Touchscreens (mehrsprachig), Hologramme und Leinwände neben den Ausgrabungen lassen das mittelalterliche Krakau wieder lebendig werden. Auch für unsere Kleine waren die rund 2,5 Stunden Aufenthalt nicht langweilig.

Wie ich persönlich die Stadt erlebt habe: sehr sauber und lebendig, sehr nette Menschen, gutes Essen, teilweise viele Touristen (leider benehmen sich diese nicht immer so wie es sein sollte), viele Veranstaltungen – also auch immer etwas los.

Wir freuen uns auf einen nächsten Besuch – auf Wiedersehen in Krakau

(für Einzelansicht einfach ins Bild klicken)

 

„Verlegenheitsschnitten“

Gestern war meine Trauzeugin zu einem Kurzbesuch bei uns. Unter der Woche backe ich normalerweise nichts – aber wenn Besuch angesagt ist gibt es doch eine Kleinigkeit zum Kaffee. Ursprünglich hab ich das Rezept für diesen Kühlschrankkuchen von meiner Trauzeugin bekommen und daher hab ich ihn gestern nach langem wieder einmal gemacht.

Total schnell, einfach und schmeckt so herrlich locker und wenn man möchte auch immer wieder anders. In diesem Fall bitte keine Light-Produkte verwenden, sonst schwimmen sie Euch davon;-)

Die Grundzutaten bestehen aus:

  • 250 g Sauerrahm (saure Sahne)
  • 250 g Naturjoghurt (3,6%)
  • 250 g Schlagobers (Sahne) geschlagen
  • Zucker nach Geschmack
  • Früchte nach Wahl
  • ca. 25-30 Stk. Biskotten/Löffelbiskuit (ich nehme immer die ganz normalen) – Vollkorn schmeckt auch super

ICH mache meine Schnitten nach der noch einfacheren Methode – nämlich mit einem Glas Landliebe Vanillejoghurt – das sind schon mal 500 g und haben den Fettgehalt von Joghurt bzw. Sauerrahm. Zucker ist hier überhaupt nicht notwendig. Normalerweise mach ich sie ohne Obst – gestern hab ich Himbeeren dazugegeben – schmeckt himmlisch. Probiert es einfach mal aus. So wird’s gemacht:

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Joghurt (und Sauerrahm) gut verrühren – eventuell Zucker gut unterrühren. Danach geschlagenes Obers unterheben. Gemacht wird der Kuchen wie Tiramisu —> eine Lage Biskotten in die Form legen. Mit einem Löffel etwas Creme darauf verteilen. und so weiter bis die Creme aufgebraucht ist. Ich habe nach der ersten (dünneren) Cremeschicht frische Himbeeren auf dem Kuchen verteilt, danach nochmals dünn Creme verteilen und wieder Biskotten-Creme-Biskotten. Mit einer dünnen Cremeschicht abschließen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Danach stürzen, Folie abziehen und portionieren. Schmeckt auch super mit Erdbeeren oder pur mit einem Früchtespiegel aus verschiedenen Beeren. Von der Patentante meiner Großen wurde mir gesagt, dass sie auch mit Kokosjoghurt super schmecken. Einfach nach Lust und Laune probieren.

Mozzarella-Melonen-Salat mit Fenchel

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In den letzten Wochen waren wir sehr viel unterwegs – Kurzurlaube in Österreich. Da wir meist auswärts gegessen haben, hatte ich heute nicht nur aufgrund des schwülen Wetters wieder einmal Lust auf einen einfachen, aber etwas „anderen“ Salat. In meinem Buch „Sommersalate/Dr. Oetker“ bin ich fündig geworden. Die Melone harmoniert wunderbar mit dem Fenchel. Es lohnt sich, diese Kombination zu versuchen.

Zutaten für 4:

  • 1 rote Chilischote (alternative gemahlenen Chili unter das Dressing mischen)
  • 6 EL Himbeeressig
  • 1-2 EL flüssiger Honig
  • 3 EL Olivenöl
  • 6 EL Wasser
  • Salz
  • 300 g Mozzarella
  • 1 kleiner Racicchio
  • etwas Blattsalat nach Wahl (z.B. Frisée)
  • 750 g Wassermelone
  • Basilikum (ca. 5 Stängel)
  • 150 g Fenchelknolle

Für das Dressing Chili halbieren, entkernen, abspülen und sehr fein schneiden. Mit den übrigen Zutaten gut verrühren.

Melone halbieren, wenn nötig entkernen und in kleine Stücke schneiden. Fenchel putzen, Stielansatz entfernen und der Länge nach in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Basilikum fein schneiden. Salat putzen und in einer Schale mit Melone, Fenchel und in Scheiben geschnittenen Mozzarella anrichten. Mit Marinade beträufeln und mit frischem Baguette servieren.

–> alternativ kann man anstatt dem Fenchel 150g Zucchini in feine Stifte geschnitten verwenden.

Stift Altenburg – Niederösterreich

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Für alle die in Wien und Umgebung leben oder gerade hier zu Besuch sind habe ich heute einen sehr nettes Ausflugsziel – ein bisschen Kultur und Religion zu Pfingsten.

Stift Altenburg ist eine Benediktinerabtei im Ort Altenburg in der Nähe von Horn in Niederösterreich. Eingebettet in eine schöne Landschaft erwartete uns eine wirklich sehr interessante und abwechlungsreiche Anlage.

Die Arbeiten des Malers Paul Troger einem der bedeutensten Barockmaler kann man hier ebenso bewundern wie ein Kloster unter dem Kloster. Unter dem barocken Kloster wurde ein mittelalterliches Kloster freigelegt, das ebenfalls besichtigt werden kann.

Alle weiteren Informationen zu Anreise, Veranstaltungen, Gästezimmer und Öffnungszeiten kann man auf der Homepage des Stiftes nachlesen.

Mir persönlich haben die Gärten auch besonders gut gefallen – gerade im Frühsommer wenn alles blüht wunderschön.

Für größere Ansichten einfach ins Bild klicken:

 

Spaghettiauflauf mit Schinken

 

Meine Kinder könnten jeden Tag Nudeln essen – die Kleine möchte sowieso immer nur Spaghetti mit Sauce. Leider kann ich nicht mit Fisch oder Meeresfrüchten punkten, also gibt es diesmal eine kleine Abwandlung der geliebten überbackenen Schinkenfleckerl.

Für die vegetarische Variante Schinken gegen geräucherten Tofu oder Champignons austauschen

Rezeptquelle: „Hausfrauen Rezepte aus St. Michael Bd II“

Die Menge hat bei uns leicht für 4 Personen gereicht:

  • 450 g Spaghetti (trocken)
  • 3 Frühlingszwiebel
  • 2 Eier
  • 100 g Creme fraiche
  • 200 g Joghurt
  • 200 g Schinken
  • 100 g Käse (gerieben)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • Öl

Spaghetti in Salzwasser al dente kochen und warm stellen.

Schinken würfeln, Zwiebel in feine Ringe schneiden und beides in Öl anbraten. Eier, Creme fraiche und Joghurt verrühren, würzen, Käse und überkühltes Schinken-Zwiebel-Gemisch unterheben. Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen, mit Bröseln (Paniermehl) ausstreuen. Die Nudeln mit dem Schinken-Joghurt-Guss vermengen und in die Auflaufform füllen.

Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad 20 bis 30 Minuten goldbraun backen.

Lungenbraten mit Gorgonzolasauce

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Die Kalorien darf man bei diesem Gericht nicht zählen, aber so oft mach ich sowas nicht und die Sauce schmeckt wirklich super und ist schnell und einfach gemacht – auch ohne Fleisch (von meiner Großen ausprobiert) als Sauce für Pasta sehr gut.

Rezeptquelle: „St. Michael kocht Bd. II“ – Mengenangabe für 4 Personen

  • 1 Lungenbraten (ca. 500 g)
  • 150 g Gorgonzola
  • 1 Becher Creme fraiche (150 g)
  • 125 ml Obers (Sahne)
  • Tagliatelle
  • Salz, Pfeffer

Nudeln bissfest kochen. In der Zwischenzeit Filet in 2 cm Stücke schneiden, würzen und beidseitig kräftig anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und warm stellen. In der Pfanne Creme fraiche und Obers erwärmen, Gorgonzola (in Stückchen) dazugeben und auf kleiner Flamme zu einer sämigen Sauce verrühren, würzen und mit dem Fleisch und den Teigwaren servieren.

Schoko-Topfen-Muffins

Ich mag Muffins sehr gerne – sie sind schnell gemacht und praktisch für die Kinder oder auch mal als kleine Überraschung für liebe Kollegen oder Freunde. Ich hab schon einige Varianten ausprobiert. Diese hier habe ich heute versucht, da ich noch Magertopfen übrig hatte. Ich war sehr überrascht, wie flaumig und fluffig die Masse wurde. Seit heute meine absoluten Lieblingsmuffins. Ich werde demnächst ausprobieren ob das Rezept auch mit Schokohasen funktioniert…. Ausprobieren lohnt sich auf alle Fälle.

Zutaten für ein 12er Muffinsblech:

  • 100 g Butter (geschmolzen – auskühlen lassen!)
  • 60 g Edelbitter-Schokolade (Kochschokolade geht auch)
  • 2 Eier (trennen)
  • 150 g Topfen (Quark)
  • 100 g Feinkristallzucker
  • 6 EL Milch, 2 EL Rum
  • 250 g Mehl
  • 2 gestrichene EL Kakao
  • 2 TL Backpulver
  • ev. 3 EL Schokoladebohnen zum Unterheben (die hatte ich nicht im Haus)

Das Eiklar zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. Dotter, Zucker, Milch, Rum, Topfen (Quark), Schokolade und die Butter mit einem Schneebesen kräftig verrühren. Den Eischnee auf die Masse geben und Mehl, Backpulver und Kakao darüber sieben und mit dem Scheebesen gut unterrühren. Den Teig auf die vorbereiteten Muffinsförmchen aufteilen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.

Wichtig: Rohr vorheizen, Teig nicht zu lange rühren sonst wird er zäh

Haferflockenlaibchen

Nachdem ich mir mein Müsli gerne mit Haferflocken und frischem Obst selber mache, hab ich auch immer Haferflocken im Haus  – dieses Rezept hab ich im „Hausfrauenkochbuch Pillichsdorf“ gefunden und gleich mal ausprobiert. SEHR gut – ich glaube, dass man das Ei auch getrost weglassen kann. Lt. Rezept soll man (wenn die Masse zu weich ist) mit Mehl binden – ich hab die Zucchini gesalzen und gut ausgedrückt, damit weniger Flüssigkeit vorhanden ist und auf die Masse 1 EL Mehl gegeben. Aus Angst, dass es zu mehlig schmeckt, hab ich nochmal 2 EL trockene Haferflocken untergerührt. Ich habe feine Haferflocken – im Rezept steht nicht, welcher Typ verwendet werden soll. Vielleicht wird die Masse mit groben Haferflocken auch etwas fester. Meine Masse war klebrig aber nicht flüssig. So lässt sie sich sehr gut verarbeiten.

So, nun aber zum Rezept (für 4 Personen)

  • 150 ml Wasser
  • 150 ml Milch
  • 200 g Haferflocken
  • 1 Ei (lass ich beim nächsten Mal weg)
  • 2 geriebene Karotten (Möhren)
  • 1 kleine Zucchini gerieben
  • 1-2 Knoblauchzehen, zerdrückt
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie gehackt (ca. 2 EL)

Wasser und Milch aufkochen, Haferflocken einrühren – von der Herdplatte nehmen und gut durchrühren. Ziehen lassen. Alle andere Zutaten unterkneten – Masse gut würzen und mit einem Esslöffel Häufchen in eine Pfanne mit heißem Öl geben, flachdrücken und auf beiden Seiten langsam knusprig braten. Dazu passt gut Blattsalat und ein Knoblauchdip.

Unser Fazit – hat super geschmeckt. Die Haferflocken vertragen kräftiges Würzen. Bei nächsten Mal werde ich klein geschnittenen Käse zur Masse geben – das schmeckt sicher auch sehr fein.

Pikante Buchteln

Eines meiner ersten Rezepte auf meinem Blog – muss ich Euch heute nochmal zeigen…. schmeckt sehr lecker. Viel Spaß beim Backen

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Dukatenbuchteln mit Vanillesauce oder Marmeladebuchteln hat jeder schon irgendwann einmal gegessen – in einem Kochbuch einer Schule bin ich auf eine interessante Variante gestoßen – sehr gut als kleine Vorspeise.

Als Beilagen empfohlen werden Champignonsauce oder kalte Kräuter-Rahm-Sauce

TEIG:

  • 250 g Mehl
  • 1/2 Würfel Germ (Hefe)
  • 1/8 l Milch (lauwarm)
  • 30 g Butter /Margarine
  • 10 g Kristallzucker
  • 1 Ei
  • Salz

FÜLLE:

  • 1 Eßlöffel Öl
  • 100 g Lauch
  • 100 g Zwiebeln
  • 40 g Hamburgerspeck
  • 150 g Faschiertes (Hackfleisch)
  • Salz, Majoran, Knoblauch, Senf, Pfeffer

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