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Schoko-Apfel-Nuss-Gugelhupf

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Für eine Familienfeier am Wochenende hab ich diesen saftigen Gugelhupf gebacken. Ich mag Gugelhupf sehr gerne, weil er auch eine 2stündige Autofahrt bei spätsommerlichen Temperaturen ohne viel Aufwand sehr gut übersteht. Das Rezept habe ich in meinem Kochbuch „Hausfrauenrezepte aus St. Michael (1. Band)“ gefunden. Bleibt lange saftig und man sollte wirklich gute, leicht säuerliche Äpfel verwenden, damit der Geschmack ordentlich rauskommt.

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter (od. Margarine)
  • 250 g Feinkristallzucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 5 Eier (getrennt)
  • 130 g geriebene Walnüsse
  • 100 g geriebene Schokolade
  • 2 große säuerliche Äpfel (grob geraspelt)
  • 250 g Mehl
  • 1 Pkg Backpulver

Gugelhupfform vorbereiten, Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Eiklar zu festem Schnee schlagen. Butter und Zucker mit Vanillezucker gut verrühren, Dotter nach und nach gut unterrühren. Nüsse, geraspelte Äpfel und Schokolade unterheben. Danach das mit Backpulver versiebte Mehl und den Eischnee abwechselnd unterheben. Den Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten bis eine Stunde backen (Nadelprobe).

Ich lasse den fertigen Kuchen immer ein paar Minuten in der Form überkühlen bevor ich ihn stürze. Man kann den ausgekühlten Kuchen auch mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen oder mit Schokoladeglasur überziehen.

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Schoko-Topfen-Muffins

Ich mag Muffins sehr gerne – sie sind schnell gemacht und praktisch für die Kinder oder auch mal als kleine Überraschung für liebe Kollegen oder Freunde. Ich hab schon einige Varianten ausprobiert. Diese hier habe ich heute versucht, da ich noch Magertopfen übrig hatte. Ich war sehr überrascht, wie flaumig und fluffig die Masse wurde. Seit heute meine absoluten Lieblingsmuffins. Ich werde demnächst ausprobieren ob das Rezept auch mit Schokohasen funktioniert…. Ausprobieren lohnt sich auf alle Fälle.

Zutaten für ein 12er Muffinsblech:

  • 100 g Butter (geschmolzen – auskühlen lassen!)
  • 60 g Edelbitter-Schokolade (Kochschokolade geht auch)
  • 2 Eier (trennen)
  • 150 g Topfen (Quark)
  • 100 g Feinkristallzucker
  • 6 EL Milch, 2 EL Rum
  • 250 g Mehl
  • 2 gestrichene EL Kakao
  • 2 TL Backpulver
  • ev. 3 EL Schokoladebohnen zum Unterheben (die hatte ich nicht im Haus)

Das Eiklar zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. Dotter, Zucker, Milch, Rum, Topfen (Quark), Schokolade und die Butter mit einem Schneebesen kräftig verrühren. Den Eischnee auf die Masse geben und Mehl, Backpulver und Kakao darüber sieben und mit dem Scheebesen gut unterrühren. Den Teig auf die vorbereiteten Muffinsförmchen aufteilen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.

Wichtig: Rohr vorheizen, Teig nicht zu lange rühren sonst wird er zäh

Obstknödel aus Topfenteig

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Wenn der Sommer kommt und frische Früchte langsam reif werden ist für mich die Marmeladesaison angebrochen. Heuer hab ich zwar noch keine Erdbeermarmelade gekocht – aber es gab schon mal Erdbeerknödel aus Topfen(Quark)-teig.

Es gibt einige Varianten für den Teig – ich mache immer diesen:

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 5/2002“

für 15-20 Stück:

  • 70 g Butter (weich)
  • 1 Dotter
  • 70 g Weizengrieß
  • 350 g Topfen (Quark)
  • 1 Eiklar (Schnee schlagen)
  • 70 g Mehl (glatt)
  • Obst nach Wahl
  • Mehl zum Wälzen (griffig oder Stärkemehl)
  • Brösel (Paniermehl)

Eiklar zu steifem Schnee schlagen – beiseite stellen. Dotter und Butter schaumig rühren. Grieß, Salz und Topfen gut unterrühren. Mehl und Schnee abwechselnd unterrühren. Den Teig etwa eine halbe Stunde kühl rasten lassen.

Teig in 15 bis 20 gleich große Portionen teilen, flach drücken und mit Obst belegen (ich koche die Äpfel immer in kleinen Würfeln mit wenig Wasser vor, damit sie weich sind). Den Teig gut zusammendrücken und zu einem runden Knödel formen (gut aufpassen, dass die „Naht“ gut verschlossen ist, sonst platzt der Knödel auf).

Die Knödel können auch mit einem Stück Nougat oder eine Mozartkugel gefüllt werden. Wälzen kann man sie in Brösel oder auch in einem Brösel-Nussgemisch (hier bei den Apfel und Heidelbeerknödel) – die Erdbeerknödel schmecken auch gut, wenn man sie in leicht gerösteten Kokosraspeln wälzt.

Knödel in Mehl wälzen, in kochendes Salzwasser einlegen und schwach wallend ca. 15 Minuten ziehen lassen – die Knödel sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen.

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Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und Brösel (Paniermehl) vorsichtig anrösten – die fertigen Knödel darin wälzen, mit Zucker bestreuen und servieren.

Wichtig: nicht zu viele Knödel in den Topf geben – sie sollen nebeneinander schwimmen können. Man kann die Knödel auch gut tiefkühlen – fertigstellen und nebeneinander auf ein Brett legen und vorfrieren – so kleben sie nicht zusammen. Bei Gebrauch die Knödel tiefgekühlt ins kochende Wasser geben und langsam ziehen lassen.

 

Schoko-Mandel-Kuchen

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Für einen schnellen Kuchen zwischendurch, der gut schmeckt und nicht zu wuchtig ist genau richtig. Ich habe Reste (Mandeln, Schokolade) verwertet. Masse für eine kleine Gugelhupfform (oder Kastenkuchen)

Zutaten:

  • 140 g Butter (oder Margarine)
  • 140 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 70 g geriebene Schokolade (dunkel)
  • 70 g geriebene Mandeln
  • 100 g Mehl
  • 2 Messerspitzen Backpulver
  • 4 Eier
  • 3 EL Milch

Form vorbereiten (ich streiche sie mit flüssiger Butter aus und gebe Brösel rein – gut ausklopfen). Backrohr auf 180º C vorheizen.

Eier trennen – Schnee schlagen. Butter und Zucker schaumig rühren. Danach Dotter und Milch sowie die geriebene Schokolade unterrühren. Mehl mit Backpulver und Mandeln vermengen und abwechselnd mit der Hälfte vom Eischnee unter die Masse rühren. Den Rest Eischnee per Hand unter die Masse heben (wir sehr fluffig). In die Form geben und ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Gutes Gelingen:-)

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Nutellagugelhupf

Nachdem ich gerade die Meldung erhalten habe, dass ich den 100. Beitrag gepostet habe, muss ich das gleich einmal feiern – mit einem schokoladigen Gugelhupf – den gab es bei uns bereits am Wochenende für nette Gäste:

Zutaten: 1 Becher = 250 ml

  • 4 Eier (ganz)
  • 1 Becher Kristallzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Becher Sauerrahm (saure Sahne)
  • ½ Becher flüssige Butter
  • 2 Becher Mehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 2 EL Kakao
  • 1 kleines Glas Nutella (200 g)

Eier, Zucker, Vanillezucker schaumig aufschlagen, Butter unterrühren. Danach den Sauerrahm kurz unterschlagen. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und gut unter den Teig rühren. Zum Schluss Nutella unter den Teig heben.

In einer befetteten Gugelhupfform bei 180º C ca. 50 Minuten (vom Backofen abhängig) backen.

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Klosterkipferln

Durch den vorweihnachtlichen Komplettumbau des Zimmers unserer Teenagertochter wird es jetzt schön langsam eng mit meinen Weihnachtsvorbereitungen – das Zimmer ist (bis auf ein paar Kleinigkeiten) endlich fertig – und jetzt geht’s langsam zum Endspurt mit meinen Keksen – sie müssen ja noch schön verpackt und verschenkt werden 🙂

Zutaten für ca. 50 Stk.

  • 140 g Mehl
  • 90 g Haselnüsse (gerieben)
  • 40 g dunkle Schokolade (gerieben)
  • 3 Pkg. Vanillezucker
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Dotter

Glasur:

  • 150 g dunkle Schokolade
  • 30 g Kokosfett
  • (Alternativ – fertige Schokoglasur)
  • 20 g Haselnüsse gerieben – oder Krokant – oder gehackte Pistazien

Trockene Zutaten gut vermischen – Butter klein schneiden und mit dem Ei zu den anderen Zutaten geben – zu einem glatten Teig kneten. In Folie gewickelt etwa eine Stunde kalt stellen.

Den Teig zu dünnen Rollen (ca. 2 cm Durchmesser) formen und diese in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Zu Kipferl formen und bei 200 ° C (Backrohr vorheizen) ca. 10 min backen. Am Blech auskühlen lassen. Für die Glasur die Schokolade grob hacken und mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen; gut verrühren und etwas überkühlen lassen. Die Kipferlenden in Schokolade tunken und mit Nüssen, Krokant oder Pistazien bestreuen – gut trocknen lassen (ich lass sie immer über Nacht stehen).

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Chocolate Cookies vegan

Gestern hat mich eine Freundin besucht – und mir mein erstes Christkindl mitgebracht – ihr selbst geschriebenes druckfrisches Backbuch – die  Erstausgabe – ich bin sehr stolz, dass ich das Buch als Allererste sehen durfte. Bevor ich sagen kann, dass es super ist muss ich natürlich probebacken – die Cookies wollte ich eigentlich ins Büro mitnehmen – tja, leider werden sie den Weg dorthin nicht schaffen 😉

Genial einfach gemacht und SEHR gut!

Rezept von Andrea

  • 200 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 100 g Zucker (ich hab Staubzucker genommen)
  • 3 TL Backpulver
  • 4 EL Backkakao
  • 110 g warme Margarine
  • wenn nötig etwas Wasser

Alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren – Bällchen formen und etwas flach drücken. Im vorgeheizten Rohr auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 190º C ca. 13-15 Minuten backen.

FERTIG – Anmerkung – bis auf einen Keks waren gleich mal alle weg – den haben wir uns heute geteilt – am nächsten Tag schmecken sie noch besser (wer es abwarten kann)

 

Zwetschken-Walnuss-Gugelhupf

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Ich liebe den Herbst. Das goldene Licht, die bunten Blätter und die vollen Obstbäume. Dieses Wochenende waren wir bei meinen Eltern im Südburgenland. Bei manchen Apfelbäumen fragt man sich, wie die Äste diese Last noch tragen können so voll und rot hängen die Äpfel schon an den Bäumen…..

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Im Herbst kann man sich in der Küche so richtig austoben – diesmal habe ich endlich den Gugelhupf gebacken, den ich schon seit vorigem Jahr im Auge hatte. Das Rezept habe ich in einer Tageszeitung entdeckt – schmeckt wunderbar nach Herbst.

Viel Vergnügen und gutes Gelingen!

Zutaten:

  • 20 dag Butter
  • 17 dag Staubzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 150 ml Naturjoghurt
  • 25 dag Mehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 2 Msp Zimt
  • 5 dag Walnüsse
  • 25 dag gewürfelte Zwetschken
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL Rum
  • Zitronenschale

Die Zwetschkenwürfel mit 1 EL Rum, 2 EL Kristallzucker und Zitronenschale vermengen und ziehen lassen.

Eier trennen – Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Butter, Staubzucker, Vanillezucker und 1 EL Rum cremig schlagen. Dotter einzeln dazurühren, Jogurt untermengen. Mehl und Backpulver gut unterrühren. Die Walnüsse unter den Teig heben. Zum Schluss den steifen Schnee gut unterheben (ich mach das immer per Hand) und die Zwetschken dazugeben (ohne Flüssigkeit!).

In die vorbereitete Gugelhupfform füllen und bei 180º C ca. 50 bis 60 Minuten goldbraun backen. Mit Schokolade verzieren.

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Geburtstagstorte

Happy Birthday, kleine Maus! Unsere Kleine wird groß – immerhin ist sie seit fast einer Woche 3 Jahre alt:-)

Ich bin ja leider nicht gerade der große Tortendekorateur – aber wichtig ist, geschmeckt hat sie wunderbar und unsere Prinzessin war glücklich.

Hier das Rezept – auch als Kuchen zu verwenden (schmeckt noch besser, wenn sie einen Tag durchziehen kann!)

Für einen 26er Ring (Backrohr auf 180° C vorheizen)

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  • 1 Becher Rahm (saure Sahne)
  • 1 Becher Feinkristallzucker
  • 1 Becher Mandeln fein gemahlen
  • 2 Esslöffel Kakao
  • 1/2 Becher Pflanzenöl
  • 3 Eier (Schnee)
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Pkg Backpulver

1 Becher = 250 ml

Eier trennen – Schnee schlagen (muss nicht unbedingt sein – ich mach es aber immer, da der Kuchen einfach fluffiger wird)

Dotter mit Zucker gut verrühren, Öl und Rahm dazurühren. Danach alle „festen“ Zutaten gut unterrühren. Zum Schluss den Schnee gut unterheben.

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Ich habe hier noch Schokotropfen untergehoben – so wird sie noch schokoladiger – ca. 45 Minuten goldbraun backen, waagrecht in 2 Teile schneiden (ich ziehe rund um die Torte eine schmale Schnittstelle und lege einen Zwirn oder dünnen Faden rund um die Schnittstelle – den Faden überkreuzen und durchziehen – damit bekommt man eine exakte und gerade Schnitstelle. Gefüllt habe ich sie diesmal ganz einfach mit selbst gemachter Marillenmarmelade.

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SCHOKOTORTE MIT HIMBEERCREME

Diesmal eine kurze Anleitung:20150829_145644

Das Rezept der Torte findet ihr in einem früheren Beitrag – die Geburtstagstorte meiner Großen (Rezept „Schokotorte“)

Eine liebe Freundin hat mich um die Torte für einen Geburtstag gebeten – anstatt einer „normalen“ Schokotorte habe ich diese mit einer sehr guten, frischen Himbeercreme gefüllt. Hier die Zutaten:

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Himbeercreme für 1 Torte (26er Ring)

  • 300 g Himbeeren
  • 1/8 l Obers
  • 6 Blatt Gelantine
  • 1/4 l Joghurt
  • 6 dag Staubzucker

Torte in der Mitte durchschneiden. Den unteren Teil in die Springform stellen und mit Papier einen Ring um die Torte legen. Obers steif schlagen und kühl stellen. Himbeeren mit dem Stabmixer zerkleinern und durch ein grobes Sieb streichen – sonst hat man Creme mit Biss – die Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Joghurt mit Staubzucker und Himbeeren verrühren. 4 Löffel erwärmen und die Gelantine darin auflösen. Danach unter die Masse rühren. Zum Schluss Obers unterheben und auf der Torte verteilen – ca. 1 Stunde kalt stellen – danach den oberen Teil der Torte vorsichtig darauf legen (leider hab ich vor lauter „hoffentlich hält das jetzt“ vergessen, ein Foto zu machen). Die Torte ca. 4 Stunden kühlen. Mit Schokolade überziehen und beliebig verzieren (ich habe hier fertige „Zebra-Röllchen“ verwendet – gibt’s von Dr. Oetker