Schlagwort-Archive: Weihnachtskekse

Zwickerbusserl

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Endspurt im Weihnachtsbackfieber – ich komm leider kaum dazu die Rezepte auch alle zu posten – vielleicht gefällt Euch ja ein Rezept für Ostern – oder aber für nächstes Jahr;-)

Für dieses Rezept braucht ihr etwas mehr Zeit, aber auf dem Keksteller sehen sie wirklich super aus.

Teig:

  • 150 g Mehl glatt
  • 150g Butter
  • 2 Dotter (Eigelb)
  • ½ Pkg Vanillezucker
  • 2 Eiklar
  • 300 g Backzucker (feiner Kristallzucker)
  • Marillenmarmelade

Für den Teig Mehl, Butter, Dotter und Vanillezucker zu einem glatten Teig verkneten – gut durchkneten, damit keine „Butterherde“ im Teig versteckt sind. Danach im Kühlschrank ca 45 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Eiklar über Wasserdampf aufschlagen und nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Die Masse sehr steif schlagen – Schnittprobe – wenn man den Mixer hochzieht, sollten Spitzen stehen bleiben.

Den Teig dünn ausrollen und Kreise (3 cm ∅) ausstechen. Den Schnee in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Spitzen auf die Scheiben dressieren.

Im vorgeheizten Rohr bei 150° C ca. 30 Minuten backen. Die erkalteten Gebäckstücke mit Marmelade zusammensetzen.

 

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Klosterkipferl

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Dieses Rezept ist nicht neu – die Kipferl sind aber so gut, dass sie noch einmal gezeigt werden müssen. Sie lassen sich nur nicht gerne transportieren weil sie so zart sind, dass sie leicht brechen.

Zutaten für ca. 50 Stk.

  • 140 g Mehl
  • 90 g Haselnüsse (gerieben)
  • 40 g dunkle Schokolade (gerieben)
  • 3 Pkg. Vanillezucker
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Dotter

Glasur:

  • 150 g dunkle Schokolade
  • 30 g Kokosfett
  • (Alternativ – fertige Schokoglasur)
  • 20 g Haselnüsse gerieben – oder Krokant – oder gehackte Pistazien

Trockene Zutaten gut vermischen – Butter klein schneiden und mit dem Ei zu den anderen Zutaten geben – zu einem glatten Teig kneten. In Folie gewickelt etwa eine Stunde kalt stellen.

Den Teig zu dünnen Rollen (ca. 2 cm Durchmesser) formen und diese in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Zu Kipferl formen und bei 200 ° C (Backrohr vorheizen) ca. 10 min backen. Am Blech auskühlen lassen. Für die Glasur die Schokolade grob hacken und mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen; gut verrühren und etwas überkühlen lassen. Die Kipferlenden in Schokolade tunken und mit Nüssen, Krokant oder Pistazien bestreuen – gut trocknen lassen (ich lass sie immer über Nacht stehen).

Schlawiner

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Die Lieblingskekse meiner kleinen Tochter….. naja ….. irgendwie liebt sie alle und natürlich hilft sie mit ihrer großen Schwester beim Adventbacken fleißig mit.

Rezeptquelle: „Dr. Oetker – Christkindl Backstube“

Zutaten (für ca. 45 Stück):

  • 250 g glattes Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 100 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 1 KL Zitronensaft
  • 1 versprudeltes Eiklar (Eiweiß)
  • 125 g Butter

Füllung: heiße, passierte Ribisel(Johannisbeer-)marmelade

Die trockenen Zutaten mischen und mit der Butter gut abbröseln, Eiklar und Zitronensaft dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde kaltstellen.

Den Teig 2 mm dick ausrollen und beliebige Formen (die Hälfte davon ohne Loch) ausstechen. Bei 180 Grad hell backen – auskühlen lassen und mit Marmelade zusammensetzen – mit Staubzucker bestreuen.

Marzipanrosen

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Heuer bin ich etwas spät dran mit meiner Weihnachtsbäckerei. 5 Sorten sind schon (fast) fertig. Heute ist in Österreich ein Feiertag und somit langes Wochenende – die Kinder freuen sich schon auf einen Backnachmittag.

Einige Rezepte, die ich auch heuer wieder mache findet ihr im Archiv Dezember 2015 bzw. 2016 – einige werden wieder neu dazukommen. Vor Weihnachten werde ich Euch den fertigen Keksteller zeigen.

Heute das neue Rezept – ich mach immer die doppelte Masse

Zutaten (einfache Masse):

  • 100 g Rohmarzipan
  • 50 g Staubzucker (Puderzucker)
  • Saft von einer Zitrone (bei großen, saftigen Zitronen besser nur die Hälfte)
  • 1 Ei ganz
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g glattes Mehl
  • 75 g Maisstärkemehl
  • 1 KL Backpulver

für die Füllung Ribisel- oder Weichselmarmelade (Johannisbeere bzw. Sauerkirsche) mit einem kleinen Löffel Rum aromatisiert.

Marzipan klein schneiden oder reiben und mit Staubzucker, Zitronensaft, Ei und Butter in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer oder Küchenmaschine glattrühren. Mehl, Stärkemehl und Backpulver auf die Masse sieben und unterrühren. Den Teig in einen Spritzbeutel mit mittlerer Sterntülle füllen und kleine Rosetten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen.

Im vorgeheizten Rohr bei 180° C hell backen (rausnehmen wenn der untere Rand sich leicht bräunt). Jeweils zwei Stück mit Marmelade zusammenkleben und mit Zucker bestreuen. Man kann die Gebäckstücke auch zur Hälfte in Kakaoglasur tunken – schmeckt auch sehr gut.

 

 

Linzer Augen

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Mit einem Klassiker auf allen Kekstellern möchte ich die heurige Weihnachtsbackstube schließen und hoffe, ich konnte etwas Lust aufs Backen machen.

Ich möchte mich auch gleich für alle netten Kommentare bedanken und wünsche ein frohes Weihnachtsfest.

Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 200 g Mehl
  • 2 Eidotter
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Marmelade zum Zusammensetzen (ich nehme klassisch Marillenmarmelade)

Butter mit Mehl gut abbröseln und mit allen anderen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

Formen ausstechen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad backen und auskühlen lassen. Je einen vollen Keks und einen Keks mit Loch mit Marmelade zusammensetzen.

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Dinkel-Honig-Spitzbuben

Ich hatte noch Dinkelmehl zu Hause und hab beim Blättern diese süßen Spitzbuben entdeckt. Mit dem Honig ist der Teig zwar etwas klebrig und nicht ganz so einfach zu bearbeiten, aber es lohnt sich:-)

Rezeptquelle : „Koch&Back Heft 9/2015“

  • 240 g Butter
  • 240 g Dinkelmehl
  • 100 g Honig
  • 150 g Haselnüsse, gerieben
  • 1 KL Zimt
  • Ribiselmarmelade zum Füllen

Butter mit dem Dinkelmehl gut abbröseln und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in eine Folie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und beliebige Kekse ausstechen. Bei 180 Grad hellbraun backen. Auskühlen lassen und mit Marmelade füllen. – Im Originalrezept werden zur Marmelade noch 60 g Honig gerührt – diesen habe ich nicht dazugegeben.

Orangenschmelzerl

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Klein, rund, fruchtig – so könnte man diese Kekse beschreiben. Ich mag sie gerne mit Orangenmarmelade gefüllt – es kann aber auch Nussnougat (Nutella) sein. Heuer hab ich Orangen-Sanddorn-Marmelade verwendet – schmeckt fantastisch

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 250 g Butter
  • 4 Dotter
  • 150 g Staubzucker
  • Orangenschale einer Bio-Orange
  • 100 ml Orangensaft (frisch gepresst)
  • Orangenmarmelade oder Nutella zum Füllen
  • Schokoglasur

Mehl und Backpulver mit Butter abbröseln. Dotter, Staubzucker, Orangenschale und Orangensaft unterkneten bis die Masse ein geschmeidiger Teig wird (lässt sich gut verarbeiten). Ca. eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Danach etwa 4 mm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Bei 180 Grad hell backen und auskühlen lassen. Immer 2 Scheiben mit Marmelade zusammenkleben und danach zur Hälfte in Schokolade tauchen.

Gespritzte Kipferl

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Ich komme aus dem südlichen Burgenland – bei uns im Burgenland gibt es die Tradition der „Hochzeitsbäckerin“. Früher waren es Frauen aus dem Dorf, die gemeinsam für eine Hochzeit gebacken haben. Heute, nachdem viele berufstätig sind und die Zeit einfach fehlt hat sich daraus ein Berufszweig entwickelt, der diese Tradition weiterführt.

Ich habe mir dazu ein tolles Buch gekauft und von den vielen Rezepten für heuer dieses ausgewählt. Sind unter den 15 von mir gebackenen Sorten meine absoluten Lieblinge geworden.

Rezeptquelle: „Burgenländische Hochzeitsbäckerinnen – Wieser/Rathmayer“

ZUTATEN:

  • 150 g weiche Butter
  • 60 g Staubzucker
  • 2 Dotter
  • 220 g Mehl (glatt)
  • Marillenmarmelade
  • Schokoladeglasur

Die Butter und den Staubzucker mixen, Dotter dazugeben und danach das Mehl gut unterrühren. Die Masse wird sehr fest (die fertigen Kekse zergehen aber auf der Zunge). Mit einem Spritzsack hatte ich keine Chance. Mit der Maschine ging es flott und kinderleicht. Bei 180 Grad hell backen. Auskühlen lassen und mit Marillenmarmelade zusammenkleben – funktioniert leicht, wenn man etwas Marmelade gut verrührt und in ein Tiefkühlsackerl (Gefrierbeutel) füllt, die Spitze abschneidet und diese damit füllt – ich mache das bei allen kleinen Keksen. Geht schnell und ohne viel Kleberei.

Die fertigen Kipferl (Marmelade antrocknen lassen) mit den Spitzen in Schokolade tauchen.

Schattenkekse

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Nachdem ich in den letzten Tagen im Büro und auch zu Hause so viel zu tun hatte, hab ich kaum Zeit gehabt, Kekse zu machen. Dieses Wochenende hab ich mir „freigehalten“ und mal Vollgas gegeben (ich brauch doch einige Keks-Geschenkspäckchen). Im Moment schlummern 12 Sorten in Dosen und warten auf die 5-6 die noch dazukommen, um dann schön verpackt an liebe Menschen weitergegeben zu werden.

Rezeptquelle: „Kekse schnell&einfach – Dr. Oetker“

Knetteig:

  • 250 g Mehl (glatt)
  • 1 KL Backpulver
  • 70 g Staubzucker
  • 1 Fläschchen Rum Aroma (z.B. von Dr. Oetker)
  • 2 EL Milch
  • 120 g Butter
  • zum Unterkneten für eine Teighälfte – 1 EL Kakaopulver

Mehl mit Backpulver und Zucker mischen, mit Butter abbröseln und mit Milch und Rumaroma zu einem glatten Teig verkneten (ich hab etwas mehr Milch genommen, weil mir der Teig zu trocken vorkam). Den Teil teilen und in eine Hälfte den Kakao gut unterkneten. Ca eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen. 3 mm dick ausrollen und beliebige Kekse ausstechen. Im vorgeheizten Rohr bei 180º C hell backen.

Entweder mit Nuss-Nougat oder Marmelade immer einen hellen und einen dunklen Keks zusammenkleben und mit Schokolade verzieren oder zur Hälfte tunken.

Kakaoringerl

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Ringerl sind es bei mir zwar nicht geworden – gut sind sie trotzdem:-)…..und ……das ist mein 200. Beitrag.

Wieder ein neu ausprobiertes Rezept für unseren Keksteller und für liebe Freunde. Der Teig ist ziemlich fest. Ich hab sie mit einem Spritzsack gemacht, der sollte aber schon etwas aushalten (meiner ist von Tupper).

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 10/2016“ 

  • 450 g zimmerwarme Butter
  • 200 g Staubzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 470 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 50 g Maisstärke
  • Ribiselmarmelade (Johannisbeere)
  • 200 g dunkle Kuvertüre (zum Tunken)

ich hab fertige Tortenglasur (v0n Dr. Oetker) verwendet

Butter mit Staub- und Vanillezucker schaumig rühren – das Ei dazugeben und gut verrühren. Nach und nach Mehl, Stärke und Kakao zum Butterabtrieb rühren.

In mehreren Durchgängen mit einem Dressiersack mit Zackentülle kleine Ringe oder Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech dressieren.

Im vorgeheizten Rohr bei 170º C ca 10 Minuten backen – auskühlen lassen und jeweils zwei Ringerl mit Marmelade zusammensetzen. Zur Hälfte in Schokolade tunken und gut trocknen lassen. Werden nach ein paar Tagen richtig gut