Schlagwort-Archive: Kartoffeln

Zitronenhenderl vom Blech

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Dieses Rezept gab es vor 2 Jahren schon einmal – irgendwie ist es aus dem Archiv verschwunden – anscheinend ist dies auch Lesern aufgefallen – auf Wunsch zwei lieber Freunde hier also nochmal das „taufrische“ Rezept:

Für 4 Personen:

  • 8 Hühnerkeulen mit Haut
  • 4 Zitronen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/8 l Olivenöl (mehr bei Bedarf)
  • 1 kg kleine mehlige Kartoffeln
  • 1/2 kg kleine Zwiebeln
  • Thymian
  • schwarze Oliven
  • 1-2 Packungen Schafskäse
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Zitronen auspressen (sollte 1/8 l Saft ergeben) – den Saft mit Salz, Pfeffer, Olivenöl, Thymian und dem gepressten Knoblauch in einer Schüssel verrühren. Ein Backblech dünn mit der Marinade bestreichen. Hühnerteile mit Salz und Pfeffer würzen, in die Marinade tauchen. Die Kartoffeln (große Stücke teilen) und den Zwiebel mit der Marinade vermengen. Auf dem Backblech verteilen und im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad ca. 30 Minuten (bzw. bis die Keulen durch sind) braten – kurz vor Ende der Garzeit die Oliven und den Schafskäse auf dem Blech verteilen und mitbraten.

Mahlzeit

 

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Süßkartoffel-Gratin

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Wir essen eigentlich sehr wenig Fleisch – vor allem  unter der Woche. Heute gab’s ein ganz einfaches aber unglaublich gutes Abendessen. Ist jetzt ja nicht wirklich unbekannt, aber einfach SO gut, dass es doch einen Alltags-Blogbeitrag wert ist.

Für 3-4 Personen als Hauptspeise

  • 2 große Süßkartoffeln
  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Becher Schlagobers (Sahne)
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskat, (ev. Rosmarin)
  • ca 150 g Käse gerieben (hier: Emmentaler)

Beide Kartoffelsorten schälen und hauchdünn schneiden (hobeln) und gleichmäßig in einer Auflaufform verteilen.

Für den Überguss Obers mit Ei und den Gewürzen gut absprudeln und über die Kartoffeln gießen. Mit geriebenem Käse bestreuen und im vorgheizten Rohr bei 200º C ca. 50 Minuten backen bis die Kartoffeln schön weich sind.

Bei uns gab es gemischten Blattsalat dazu.

Blunzengröstl

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Blunzengröstl ist eigentlich typische österreichische Hausmannskost. Auf einer Hütte oder einem urigen Gasthaus steht es immer wieder mal auf der Speisekarte. Selbst gekocht hab ich es zum ersten Mal. Geht sehr schnell und hin und wieder darf es auch etwas deftiger sein.

Das Originalrezept habe ich hier gefunden – ich hab es ein bisschen abgeändert.

Zutaten – ich verzichte hier auf Mengen, da man selbst abschätzen kann, wie viel man isst (ich rechne 2 große Erdäpfel pro Person und je nach Größe ½ bis ganze Blutwurst)

  • speckige Erdäpfel (Kartoffeln)
  • Blutwurst („Blunzen“)
  • Zwiebeln
  • Öl oder Schweineschmalz
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • frischen Kren, Schnittlauch

Die Erdäpfel in der Schale bissfest kochen, kurz abkühlen lassen, schälen und in Scheiben (oder auch kleine Würfel) schneiden. Die Blutwurst häuten und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln. Die Blutwurst kann man leicht in Mehl tauchen – wird knuspriger – muss aber nicht sein.

Die Erdäpfel in Öl oder Schmalz anbraten, herausnehmen. Im restlichen Fett die Zwiebel anschwitzen und die Blutwurst dazugeben – dann die Erdäpfel unterheben (die Blutwurst „schmilzt“ leicht). Kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und mit frischem Kren und/oder Schnittlauch bestreuen.

Mit Sauerkraut oder Salat servieren.

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Schweizer Schnitzel

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Gerade jetzt im Frühling sind wir viel und gerne unterwegs. Da muss es auch am Wochenende schnell gehen. Trotzdem sollte das Essen frisch sein und allen schmecken. Ein sehr gutes und einfaches Rezept (= mit Kindern kochen) habe ich aus einem „Hausfrauen-Kochbuch“ ausgegraben. Diesmal „Altes und Neues aus Pillichsdorfer Küchen“.

Zutaten:

  • 4 Schnitzel (Schwein oder Pute)
  • ca 100 g Gouda (gerieben)
  • ¼ l Schlagobers (Sahne)
  • Salz, Pfeffer

Schnitzel (wenn nötig) klopfen, salzen und pfeffern und in eine kleine Auflaufform legen (die Schnitzel sollten gut hineinpassen). Mit dem geriebenen Käse bestreuen und mit Obers übergießen. Bei 200° C im Rohr ca. 1 Stunde überbacken (bis der Käse schön braun ist). Schon fertig

In der Zwischenzeit kann man den Salat vorbereiten. Sehr gut schmecken Brat- oder Petersilienkartoffeln dazu.

Welchen Ausflug wir gemacht haben, zeige ich Euch im nächsten Beitrag:-)

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Bohnenstrudel

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Aus einem „steirischen“ Kochbuch, dass mein Mann von unserer Großen zum Vatertag bekommen hat, habe ich dieses Rezept – leicht abgewandelt – heute ausprobiert. Hat allen super geschmeckt und wird sicher wieder gemacht. Wer es noch schneller und einfacher möchte, kann fertigen Strudelteig verwenden (ich denke 2 – 3 Stück müssten für die Fülle reichen).

Für den Strudelteig:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Öl
  • 125 ml lauwarmes Wasser (oder mehr)

Die Zutaten gut abschlagen – es sollte ein kompakter Teig entstehen – ähnlich dem von Germteig. Die Teigkugel abdecken (damit die Oberfläche nicht austrocknet) und ca. 1 Stunde rasten lassen – meine Mama stürzt eine Schüssel über den fertigen Teig – ich decke ihn mit Frischhaltefolie ab.

Danach ausrollen und vorsichtig mit den Fingerkuppen so lange dehnen (ausziehen) bis der Teig so dünn ist, dass man eine Zeitung durchsieht – dann ist er richtig;-)

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für die Fülle

  • 500 g weiße Bohnen (1 große Dose)
  • 500 g Kartoffeln (geschält und in kleine Würfel geschnitten)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 kleine/1 große Zwiebel(n)
  • 1 EL Petersilie
  • Öl
  • 2 Eier
  • 200 ml Schlagobers
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Die geschnittenen Kartoffeln in Salzwasser mit dem Lorbeerblatt weich kochen. Zwiebel fein würfeln und in Öl anrösten. Die Eier mit dem Obers, der Petersilie und den Gewürzen gut verrühren. Mit den abgekühlten Kartoffeln und den Bohnen gut vermengen. Die Masse auf die unteren 2 Drittel des vorbereiteten Teiges auftragen, rechts und links die Teigseiten einschlagen und den Teig von unten her eng einrollen. Mit verquirltem Ei bestreichen und auf ein Backblech geben; im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad hellbraun backen.

Dazu gab es bei uns Blattsalat mit Kernöldressing

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Orangenhähnchen mit Kartoffel-Brokkoli-Püree

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Der erste Adventsonntag hat in Wien morgens mit viel Sonne begonnen – da für den Nachmittag schlechteres Wetter angesagt wurde, haben wir nach dem Frühstück einen kleinen Ausflug auf den Cobenzl gemacht – dort gibt es auch einen kleinen Bauernhof mit sehr frechen Schafen und unsere Kleine war natürlich total begeistert und hätte noch gerne Tonnen von Futter an die Ziegen, Schafe, Hühner und Schweine verteilt – die Hasen sind doch lieber im warmen Stall geblieben (was mich nicht wundert – so wie der Wind dort oben gepfiffen hat…)

Wieder daheim, war der Hunger groß. Aus wenigen Zutaten war schnell eine leckere Mahlzeit gezaubert:

Rezeptquelle: „Weight Watchers 20 Minuten Küche“

Zutaten für 2:

  • 400 g Kartoffeln
  • 400 g Brokkoli
  • Salz
  • 2 Hühnerbrustfilets
  • 1 EL Mehl
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Öl
  • 50 ml Orangensaft (hier frisch gepresst)
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 1 Prise Muskat
  • Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. In Salzwasser weich kochen. Brokkoliröschen ebenfalls weich kochen.

Inzwischen die Filets waschen, trocken tupfen, salzen, pfeffern und in Mehl wenden. Rosmarin waschen und trocken schütteln. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Filets auf beiden Seiten anbraten. Den Rosmarin kurz vor Ende der Garzeit dazugeben und mitbraten. Mit Orangensaft und Brühe aufgießen und etwas einkochen lassen. Die Sauce eventuell noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kartoffeln und Brokkoli in ein Sieb abgießen und dabei 2 EL Kochwasser auffangen. Gemüse mit dem Kochwasser zerstampfen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Mahlzeit

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Toskanische Kartoffelpfanne

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Ein weiteres schnelles Gemüsegericht für Köche unter Zeitdruck habe ich in einem meiner Kochbücher entdeckt. Ob dieses Gericht wirklich in der Toskana verbreitet ist, kann ich nicht sagen – ich habe den Titel einfach mal so übernommen. Geschmeckt hat es uns auf jeden Fall:-)

Rezeptquelle: „Leicht&Schnell – Zabert/Sandmann“

Zutaten für 2 Personen

  • 400 g kleine Kartoffeln (oder entsprechend halbiert/geviertelt)
  • 1 Karotte
  • 1 Zucchini
  • 1 große Zwiebel
  • 5 Cocktailtomaten
  • Thymian
  • Rosmarin
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Schnittlauch

Die Kartoffeln waschen (wenn möglich mit Schale verwenden) und kernig kochen. Wasser abgießen und gut abtropfen lassen – wenn nötig halbieren oder vierteln.

Die Zwiebel in grobe Scheiben schneiden; geputzte Karotten und Zucchini ebenfalls in Scheiben schneiden. Tomaten halbieren.

Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Karotten und Zwiebel kurz anbraten, Zucchini und Kartoffeln dazugeben und anbraten. Zum Schluss die Tomaten unterheben und mit Kräutern kräftig würzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich habe hier getrocknete Kräuter verwendet und diese bereits mit den Kartoffeln in die Pfanne gegeben.

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Kartoffelsalat mit Räucherlachs

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Das Rezept ist zwar sehr einfach aber geschmacklich wirklich sehr gut. Auch einmal als kleines Abendessen. Bei meinen Gästen ist er an der Salatbar sehr gut angekommen.

Rezeptquelle: „Dr. Oetker Sommersalate“

Für 4 Personen:

  • 750 g gekochte Kartoffeln (geschält)
  • 1 großer Bund Brunnenkresse (im Original – ich hatte Feldsalat passt prima)
  • 200  g Räucherlachs in Scheiben (ich hatte 100 g und es hat mehr als genügt)

Für das Dressing:

  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 5 EL Öl
  • 150 g fettreduzierter Frischkäse (hier Philadelphia)
  • Kräuter nach Geschmack, gehackt
  • Salz, Pfeffer

Für das Dressing Brühe mit Essig und Senf in einer großen Salatschüssel verrühren. Öl unterschlagen, Frischkäse dazurühren und mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.

Gekochte Kartoffeln schälen und nach Wunsch in Scheiben schneiden oder vierteln und unter das Dressing mischen. Durchziehen lassen.

Feldsalat waschen und ev. putzen. Räucherlachs in Streifen schneiden. Kartoffelsalat mit Feldsalat und Lachs anrichten.

Dazu schmeckt frisches Baguette

 

Erdäpfel-Lauch-Quiche

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Ich liebe Quiche in allen Varianten – dieses Rezept schwebt schon SEHR lange auf meiner gedanklichen „das-muss-ich-einmal-machen“-Liste. Heute war es so weit und es hat sich gelohnt. Schmeckt sehr gut.

Falls Ihr eine vegetarische Variante mögt – einfach den Speck weglassen und durch Champignons und Kräuter ersetzen.

Rezeptquelle: „Thea Kochbuch Nr. 13″

Zutaten für 12 Portionen als Vorspeise oder 6 Portionen als Hauptspeise

Teig:

  • 150 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 2 EL Wasser
  • Salz

Fülle:

  • 800 g Erdäpfel (Kartoffeln)
  • 120 g Speck (in feine Würfel geschnitten)
  • 2 EL Öl
  • 200 g Lauch
  • ¼l Sauerrahm (saure Sahne)
  • 1 Ei
  • 1 Dotter
  • Salz, Pfeffer

Für den Teig Mehl mit Butter abbröseln und danach mit Ei, Wasser und Salz zu einem glatten Teig verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten rasten lassen.

Für die Fülle die Erdäpfel kochen, schälen und heiß durch die Erdäpfelpresse drücken. Den würfelig geschnittenen Speck mit etwas Öl bei geringer Hitze anrösten. Den Lauch in feine Ringe schneiden, dazugeben und kurz mitrösten. Mit den Erdäpfeln vermengen und den Rahm, Ei, Dotter und die Gewürze gut unterrühren. Abschmecken.

Den Teig in 2 Hälften teilen. Ausrollen und eine Quiche oder Backform (∅ 26cm) damit auslegen. Die andere Hälfte zu einer Rolle formen, in die Form am Rand einlegen und mit den Fingern hochdrücken. Fülle hineingeben, glatt streichen und im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad ca. 45 bis 50 Minuten backen.

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Medaillons im Knusperhemd mit Fächerkartoffeln

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Langer Titel für ein einfaches, aber sehr leckeres Mittagessen. Daher mache ich heute die Einleitung kürzer und sag Euch nur, was ihr auf die Einkaufsliste setzen müsst:-)

Für 3 Personen:

  • 1  Schweinslungenbraten (geputzt und von Sehnen befreit)
  • 3 große Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Geschmack
  • (ev. geriebenen Parmesan)
  • Öl (hier: Olivenöl)
  • 2-3 EL Mehl
  • 1 Ei
  • ca. 1 Suppenteller Cornflakes (ungesüßt)

Den Lungenbraten in nicht zu dünne Scheiben schneiden und diese etwas flachdrücken. Die Cornflakes in einen Tiefkühlbeutel geben und mit einem Nudelholz zu kleinen Bröseln verarbeiten. Den Lungenbraten würzen und in Mehl, verquirltem Ei und Cornflakes panieren.

Die Kartoffeln zu ca. 2/3 einschneiden (Vorsicht – nicht ganz durchschneiden). In eine befettete Auflaufform setzen, mit etwas Olivenöl beträufeln und würzen (hier: Kräutersalz). Im vorgeheizten Rohr ca. 1 Stunde braten (wir hatten große Kartoffeln – bei kleineren dauert es natürlich entsprechend kürzer). Ich habe unsere Kartoffeln noch mit Parmesan bestreut.

Die Medaillons in heißem Fett rundum (langsam) goldbraun backen und auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen. Zusammen mit den Kartoffeln und Salat servieren.