Archiv der Kategorie: Kuchen

Marmorgugelhupf

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Ich mag einfache Kuchen lieber als Cremetorten. Heute ist bei uns Nationalfeiertag. Für einen gemütlichen Nachmittag mit Kaffee und Kuchen habe ich mich für einen Klassiker entschieden. Der Gugelhupf ist schnell gerührt und wird fluffig locker und leicht.

Zutaten:

  • 140 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier (trennen)
  • 280 g Mehl
  • ½ Pkg Backpulver
  • 125 ml Milch
  • etwas Rum
  • 2 EL Kakao (gesiebt)

Weiche Butter mit Zucker cremig rühren. Dotter nach und nach dazugeben, ebenso einen Schuss Rum. Eiklar zu festem Schnee schlagen. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unter den Teig heben. Eischnee locker unterheben. Den Teig teilen und eine Hälfte mit Kakao einfärben. Abwechselnd in die vorbereitete Form geben und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 45 Minuten backen (Nadelprobe machen).

Wer mag, kann den fertigen Kuchen mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen.

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Ribisel-Muffins

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Meine Kleine liebt Ribisel (Johannisbeeren). Da wird bei Oma geerntet, genascht und daheim zu Marmelade verkocht. Manchmal bleibt doch ein kleiner Rest übrig – daher habe ich dieses Rezept ausprobiert – ist zwar schon länger her und die letzte Ernte ist vorbei, aber ich bin leider nicht ganz à jour mit meinen Rezepten.

Zutaten für 12 Stück:

  • 175 g Mehl
  • 60 g Stärkemehl
  • 50 g Kokosraspel
  • 3 TL Backpulver
  • ca 150 – 200 g Ribisel
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 2 TL Zitronensaft
  • 150 g Joghurt
  • 75 ml Öl
  • ev. 12 Backförmchen für die Form

Muffinblech vorbereiten, Backrohr auf 180 Grad vorheizen.

Mehl, Backpulver, Stärkemehl und Kokosraspeln vermischen. Eier mit Zucker, Zitronensaft, Joghurt und Öl gut verrühren. Mehlmischung zügig unterheben (nicht zu lange rühren, sonst werden die Muffins zäh). Die Ribisel unterheben und in die Förmchen füllen.

Ca. 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe), 5 Minuten ruhen lassen, aus dem Blech heben und auskühlen lassen.

 

Erdbeer-Charlotte

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Schneller gemacht, als es aussieht und eine nette Alternative zu einer „normalen“ Torte. Ich habe ja schon das tolle Keksebuch der Burgenländischen Hochzeitsbäckerinnen (Rezept zum Beispiel hier).

Von lieben Freunden habe ich den zweiten Band dieser Serie bekommen „Von den Kuchen und Torten burgenländischer Hochzeitsbäckerinnen“.

Die Charlotte war die erste Torte, die ich probiert habe – allerdings habe ich 2 Rouladen für die Menge an Creme benötigt.

Biskuitroulade:

  • 5 ganze Eier
  • 200 g Kristallzucker
  • 5 EL Wasser
  • 200 g Mehl
  • ca. ¼ Pkg Backpulver

Creme:

  • 500 ml Schlagobers
  • 500 ml Joghurt
  • 100 g Staubzucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 12 Blatt Gelantine
  • Erdbeeren (bzw. Obst nach Saison)

Für das Biskuit die Eier mit dem Zicker und dem Wasser sehr lange schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver versieben und unter die Eimasse heben. Backblech mit Backpapier auslegen und die Masse darauf glatt streichen – im vorgeheizten Rohr bei 190 Grad ca 12 – 15 Minuten backen. Ich nehme immer ein sauberes Geschirrtuch, bestreue es leicht mit Zucker und stürze den fertigen Kuchen darauf, sofort eng einrollen und kurz überkühlen lassen. Papier abziehen und mit (Erdbeer-) Marmelade füllen.

Für die Creme Obers steif schlagen, Joghurt mit Staub- und Vanillezucker verrühren. Gelantine nach Packungsanweisung auflösen und in die Joghurtmasse einrühren. Obers unterheben. Obst putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden – unter die Masse heben.

Die Roulade in dünne Scheiben schneiden, eine mit Klarsichtfolie ausgelegte Schüssen (ca 20 cm ∅) mit den Rouladenstücken auslegen. Die Erdbeercreme dazugeben und mit Roulade abdecken. Am besten über Nacht im Kühlschrank kalt stellen. Dann vorsichtig auf eine Platte stürzen.

 

Kokos-Becherkuchen

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Morgen haben wir (wieder einmal) Handwerker im Haus. Ich habe heute schon einmal einen Kuchen für die Jause vorbereitet. Schmeckt sehr gut, ist schnell und einfach gemacht und bleibt lange saftig. Spitze für Backneulinge.

Zutaten: (1 Becher = ¼ l)

  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 Becher Kristallzucker
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Becher Kokosraspeln
  • ½ Becher Öl
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Pkg Backpulver
  • 3 Eier (ganz)

Eier mit Zucker schaumig rühren, Vanillezucker und Sauerrahm gut unterrühren. Das Öl unterrühren. Mehl, Backpulver und Kokosraspeln mischen und unterrühren. – Die Masse ist ziemlich flüssig – in eine vorbereitete Kranzkuchenform (meine hat einen 26er Ring) geben und bei 180 Grad ca. 50 Minuten hellbraun backen.

Schokoladen-Vanillejoghurttorte

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Wenn man Vanillepudding und Brownies mag, ist man mit dieser Torte sicher glücklich. Der Boden schön schokoladig und oben drauf Vanillecreme. Die Kinder waren begeistert.

Das Rezept habe ich im Buch „Backen mit Topfen & Joghurt“ – Weltbild Verlag gefunden.

Zutaten für eine 26er Springform:

Für den Teig:

  • 125 g Butter
  • 125 g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 40 g Mehl
  • 1 EL Kakaopulver
  • 60 g Mandeln, fein getrieben
  • 100 g Bitterschokolade, gerieben

Für den Guss:

  • 2 Pkg Vanillepuddingpulver
  • ¼ l Milch
  • 250 g Schlagobers (Sahne)
  • 500 g Joghurt (3,6%)
  • 1 Ei
  • 3 Eidotter
  • 125 g Feinkristallzucker

Für die Teig die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eier trennen, Klar zu steifem Schnee schlagen – die Dotter nacheinander in den Butterabtrieb rühren. Mehl, Kakao, Schokolade und Mandeln mischen und abwechselnd mit dem Schnee unter die Masse heben. Den Teig in eine befettete Springform füllen und glatt streichen.

Für die Fülle alle Zutaten gut miteinander verrühren bis die Mischung ganz glatt ist. Vorsichtig auf den Tortenboden geben (sehr flüssig). Im vorgeheizten Rohr bei 180 bis 200 Grad etwa 50 Minuten backen.

In der Form gut abkühlen lassen und dann erst aus der Form lösen.

Germteigkipferl mit Marmelade (Hefeteig)

Nach langer Zeit wieder einmal ein altes Rezept ausgegraben:-) schmecken fantastisch

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Wunderbar flaumiger Germteig gefüllt mit selbst gemachter Marillenmarmelade – ich brauche nicht zu erwähnen, dass diese ratzfatz weg waren:-) Ich hatte immer Respekt davor Germteig zu machen – einfach versuchen – funktioniert tadellos.

Für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 1 Würfel frische Germ (Hefe) 42 g
  • 75 g Kristallzucker
  • 50 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

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Steirische Biskuitroulade

Am Freitag hatten wir Besuch und ich hab mir überlegt wieder einmal Kuchen zu machen, den ich noch nie gemacht habe –  nach der Arbeit hatte ich aber nicht ganz 90 Minuten Zeit – also musste es auch noch schnell gehen. Dieses Rezept hat da super gepasst – die Roulade war zwar beim Füllen noch lauwarm – aber bis zum Kaffee war sie dann perfekt:-)

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 1/2014“

Zutaten:

  • 5 Eier (getrennt)
  • 150 g Feinkristallzucker
  • 100 g Mehl (glatt)
  • 100 g Kürbiskerne (gerieben)
  • säuerliches Marmelade (hier – selbstgemachter Beerenmix)

Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Zucker und Dotter aufschlagen bis eine helle Masse entsteht (es dürfen keine Zuckerkristalle mehr vorhanden sein). Mehl und Kürbiskerne vermischen und abwechselnd mit dem Schnee unter die Eimasse heben. Ein Blech (ca 37×32 cm) mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen – glatt streichen und im vorgeheizten Rohr bei 200° C ca 10 bis 15 Minuten (je nach Rohr) hellbraun backen.

Biskuit auf ein mit Kristallzucker bestreutes Backtrennpapier stürzen. Das mitgebackene Papier vorsichtig abziehen und die Roulade noch heiß der Länge nach eng einrollen. Auskühlen lassen – vorsichtig aufrollen, mit Marmelade bestreichen und wieder einrollen. Vor dem Servieren kann man sie noch mit Staub(Puder-)zucker bestreuen.

Schoko-Apfel-Nuss-Gugelhupf

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Für eine Familienfeier am Wochenende hab ich diesen saftigen Gugelhupf gebacken. Ich mag Gugelhupf sehr gerne, weil er auch eine 2stündige Autofahrt bei spätsommerlichen Temperaturen ohne viel Aufwand sehr gut übersteht. Das Rezept habe ich in meinem Kochbuch „Hausfrauenrezepte aus St. Michael (1. Band)“ gefunden. Bleibt lange saftig und man sollte wirklich gute, leicht säuerliche Äpfel verwenden, damit der Geschmack ordentlich rauskommt.

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter (od. Margarine)
  • 250 g Feinkristallzucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 5 Eier (getrennt)
  • 130 g geriebene Walnüsse
  • 100 g geriebene Schokolade
  • 2 große säuerliche Äpfel (grob geraspelt)
  • 250 g Mehl
  • 1 Pkg Backpulver

Gugelhupfform vorbereiten, Backrohr auf 180 Grad vorheizen. Eiklar zu festem Schnee schlagen. Butter und Zucker mit Vanillezucker gut verrühren, Dotter nach und nach gut unterrühren. Nüsse, geraspelte Äpfel und Schokolade unterheben. Danach das mit Backpulver versiebte Mehl und den Eischnee abwechselnd unterheben. Den Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten bis eine Stunde backen (Nadelprobe).

Ich lasse den fertigen Kuchen immer ein paar Minuten in der Form überkühlen bevor ich ihn stürze. Man kann den ausgekühlten Kuchen auch mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen oder mit Schokoladeglasur überziehen.

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„Verlegenheitsschnitten“

Gestern war meine Trauzeugin zu einem Kurzbesuch bei uns. Unter der Woche backe ich normalerweise nichts – aber wenn Besuch angesagt ist gibt es doch eine Kleinigkeit zum Kaffee. Ursprünglich hab ich das Rezept für diesen Kühlschrankkuchen von meiner Trauzeugin bekommen und daher hab ich ihn gestern nach langem wieder einmal gemacht.

Total schnell, einfach und schmeckt so herrlich locker und wenn man möchte auch immer wieder anders. In diesem Fall bitte keine Light-Produkte verwenden, sonst schwimmen sie Euch davon;-)

Die Grundzutaten bestehen aus:

  • 250 g Sauerrahm (saure Sahne)
  • 250 g Naturjoghurt (3,6%)
  • 250 g Schlagobers (Sahne) geschlagen
  • Zucker nach Geschmack
  • Früchte nach Wahl
  • ca. 25-30 Stk. Biskotten/Löffelbiskuit (ich nehme immer die ganz normalen) – Vollkorn schmeckt auch super

ICH mache meine Schnitten nach der noch einfacheren Methode – nämlich mit einem Glas Landliebe Vanillejoghurt – das sind schon mal 500 g und haben den Fettgehalt von Joghurt bzw. Sauerrahm. Zucker ist hier überhaupt nicht notwendig. Normalerweise mach ich sie ohne Obst – gestern hab ich Himbeeren dazugegeben – schmeckt himmlisch. Probiert es einfach mal aus. So wird’s gemacht:

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Joghurt (und Sauerrahm) gut verrühren – eventuell Zucker gut unterrühren. Danach geschlagenes Obers unterheben. Gemacht wird der Kuchen wie Tiramisu —> eine Lage Biskotten in die Form legen. Mit einem Löffel etwas Creme darauf verteilen. und so weiter bis die Creme aufgebraucht ist. Ich habe nach der ersten (dünneren) Cremeschicht frische Himbeeren auf dem Kuchen verteilt, danach nochmals dünn Creme verteilen und wieder Biskotten-Creme-Biskotten. Mit einer dünnen Cremeschicht abschließen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Danach stürzen, Folie abziehen und portionieren. Schmeckt auch super mit Erdbeeren oder pur mit einem Früchtespiegel aus verschiedenen Beeren. Von der Patentante meiner Großen wurde mir gesagt, dass sie auch mit Kokosjoghurt super schmecken. Einfach nach Lust und Laune probieren.

Schoko-Topfen-Muffins

Ich mag Muffins sehr gerne – sie sind schnell gemacht und praktisch für die Kinder oder auch mal als kleine Überraschung für liebe Kollegen oder Freunde. Ich hab schon einige Varianten ausprobiert. Diese hier habe ich heute versucht, da ich noch Magertopfen übrig hatte. Ich war sehr überrascht, wie flaumig und fluffig die Masse wurde. Seit heute meine absoluten Lieblingsmuffins. Ich werde demnächst ausprobieren ob das Rezept auch mit Schokohasen funktioniert…. Ausprobieren lohnt sich auf alle Fälle.

Zutaten für ein 12er Muffinsblech:

  • 100 g Butter (geschmolzen – auskühlen lassen!)
  • 60 g Edelbitter-Schokolade (Kochschokolade geht auch)
  • 2 Eier (trennen)
  • 150 g Topfen (Quark)
  • 100 g Feinkristallzucker
  • 6 EL Milch, 2 EL Rum
  • 250 g Mehl
  • 2 gestrichene EL Kakao
  • 2 TL Backpulver
  • ev. 3 EL Schokoladebohnen zum Unterheben (die hatte ich nicht im Haus)

Das Eiklar zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. Dotter, Zucker, Milch, Rum, Topfen (Quark), Schokolade und die Butter mit einem Schneebesen kräftig verrühren. Den Eischnee auf die Masse geben und Mehl, Backpulver und Kakao darüber sieben und mit dem Scheebesen gut unterrühren. Den Teig auf die vorbereiteten Muffinsförmchen aufteilen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.

Wichtig: Rohr vorheizen, Teig nicht zu lange rühren sonst wird er zäh