Archiv für den Monat September 2015

Topfenschnitten

Am Wochenende war viel los, daher war auch keine Zeit für lange Beiträge, aber doch um Kuchen zu backen – wer ein leckeres, schnelles Rezept für einen Kuchen zwischendurch braucht – bitte sehr – ist in einer Stunde fertig (schmeckt aber am Besten, wenn man ihn über Nacht durchziehen lässt:

Hier das Rezept: – ach ja – Topfen = Quark 😉

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Den Biskuit auf ein Backblech (mein Blech ist 35×27 cm groß) streichen und nach dem Backen in der Mitte teilen. Mit der Fülle bestreichen – den 2. Teil auf die Fülle legen – wer mag kann den Kuchen auch mit Staubzucker (Puderzucker) bestreuen.

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Ergibt ca. 12 Stk. – Viel Spaß und gutes Gelingen!

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RETZ – SONDERZUGFAHRT

Am Wochenende haben wir einen netten Ausflug gemacht – und damit kann ich gleich einen Tipp für ein kleines Geschenk weitergeben – vielleicht gibt es auch in Eurer Nähe „Sonderzugfahrten“.

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In unserem Fall ging die Fahrt nach Retz zum Weinlesefest bzw. Weinkirtag.

Schon die Fahrt von Wien nach Retz war ungewöhnlich – unsere Waggons wurden von einer Dampflok gezogen – das hat schon was, dieses „tschtschtschtsch“ und der Geruch nach Kohle und Rauch (Kopf rausstecken ist aber gefährlich – es kann schon passieren, dass man ihn mit einer leichten Kriegsbemalung wieder reinsteckt). Wir waren ja quasi mit Freunden unterwegs – dem „Lokteam“ (www.lokteam.at). Der Lokführer Peter ist ein lieber Freund von uns.

In Retz angekommen haben wir uns zuerst mal gestärkt und den Kirtag gestürmt – aufgrund der vielen Menschen gibt es davon leider nicht so viele (tolle) Fotos – es war der letzte Tage des Kirtags und auch der Regen hat Pause gemacht – so waren doch viele Menschen am Hauptplatz. Man fand aber doch immer wieder ein nettes Plätzchen und unsere kleine Maus war mit „Olaf“ glücklich (der Gute steht jetzt neben meinem Bett und grinst mich nachts frech an – so süß schaut er dann im Schummerlicht gar nicht mehr aus). Für die Große gab es ebenfalls genug zu sehen und (typisch Kirtag) auch pickig-süsse Zuckerwatte in rosa.

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Retz ist auch ohne Kirtag einen Besuch wert – mit einem wunderschönen Stadtkern, dem Wein-Erlebniskeller Retz (das gesamte Kellerlabyrinth erstreckt sich in einer Gesamtlänge von ca. 20 km unter dem Stadtkern und ist damit länger als das Straßennetz oberirdisch. Die Keller sind bis zu 20 m tief in bloßen Meeressand gegraben und teilweise dreigeschoßig angelegt – Quelle: www.erlebniskeller.at).

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Es wird sicher in der nächsten Zeit einen schönen Beitrag über Retz geben. – Zur Sonderzugfahrt gibt es noch zu sagen, dass auch der „Reblaus-Express“ durch das Retzer Land fährt (www.reblaus-express.at)

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Bohnensuppe

Heute ist Herbstbeginn – in Wien auch richtig zu spüren – es ist kühl, windig, sonnig, wolkig und früh dunkel – die Blätter rascheln von den Bäumen und unsere Kleine war heute zum ersten Mal mit dem Kindergarten Kastanien suchen. Wenn es draußen stürmt und wir von einem Spaziergang zurückkommen ist Suppe gut – eine richtig gute, heiße, deftige, gschmackige Suppe – die hier reicht für 4 sehr hungrige Leute:

Alle Mengenangaben sind ca. Angaben – je nach eigenem Geschmack

  • ca. 200 g Speck würfelig geschnitten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 große Dose weiße Bohnen (400 g)
  • 1-2 Dosen rote Bohnen (400 g)
  • 1-2 große Karotten
  • 1 Paar Frankfurter oder Debreziner
  • 1-2 EL Mehl (je nachdem wie „dick“ die Suppe werden soll
  • Tomatenmark (1-2 EL)
  • Paprikapulver, Thymian, Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt, ev. Knoblauch

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Speck und Zwiebel ohne Öl anschwitzen lassen, Mehl und Paprikapulver darüberstreuen, Tomatenmark dazugeben – kurz anrösten und mit ca. 1 – 1 1/2 l Wasser aufgießen, die in Würfel geschnittenen Karotten dazugeben – würzen und ca. 30 Minuten köcheln lassen.

Wenn die Suppe fertig ist (die Karotten sollten weich sein) Bohnen und in feine Scheiben geschnittene Würstel dazugeben und nochmal kurz ziehen lassen – Schnittlauch darüberstreuen – Mahlzeit:-)

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Geburtstagstorte

Happy Birthday, kleine Maus! Unsere Kleine wird groß – immerhin ist sie seit fast einer Woche 3 Jahre alt:-)

Ich bin ja leider nicht gerade der große Tortendekorateur – aber wichtig ist, geschmeckt hat sie wunderbar und unsere Prinzessin war glücklich.

Hier das Rezept – auch als Kuchen zu verwenden (schmeckt noch besser, wenn sie einen Tag durchziehen kann!)

Für einen 26er Ring (Backrohr auf 180° C vorheizen)

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  • 1 Becher Rahm (saure Sahne)
  • 1 Becher Feinkristallzucker
  • 1 Becher Mandeln fein gemahlen
  • 2 Esslöffel Kakao
  • 1/2 Becher Pflanzenöl
  • 3 Eier (Schnee)
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Pkg Backpulver

1 Becher = 250 ml

Eier trennen – Schnee schlagen (muss nicht unbedingt sein – ich mach es aber immer, da der Kuchen einfach fluffiger wird)

Dotter mit Zucker gut verrühren, Öl und Rahm dazurühren. Danach alle „festen“ Zutaten gut unterrühren. Zum Schluss den Schnee gut unterheben.

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Ich habe hier noch Schokotropfen untergehoben – so wird sie noch schokoladiger – ca. 45 Minuten goldbraun backen, waagrecht in 2 Teile schneiden (ich ziehe rund um die Torte eine schmale Schnittstelle und lege einen Zwirn oder dünnen Faden rund um die Schnittstelle – den Faden überkreuzen und durchziehen – damit bekommt man eine exakte und gerade Schnitstelle. Gefüllt habe ich sie diesmal ganz einfach mit selbst gemachter Marillenmarmelade.

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Gnocchipfanne

Grad zu Abend gegessen – heute gibt es wieder einmal etwas aus der Rubrik „schnelle Alltagsküche“ – das Rezept habe ich bei „Weight Watchers“ gefunden (jaja – ich hab ja gesagt, dass ich viele Kochbücher habe;-)

Schmeckt und macht satt – ich muss aber auch gleich zugeben, dass ich die Gnocchi diesmal nicht selbst gemacht habe sondern auf frische aus dem Kühlregal – hier von „Chef Menü“ (Billa/Merkur) zurückgegriffen habe – schmecken wirklich gut!

Kochdauer ca. 20 Minuten (inkl. schnippeln)

Zutaten/Person

  • 150 g Gnocchi
  • 150 g Champignons
  • 1/2 Zucchini
  • 1 kleine Zwiebel
  • 5 Cocktailtomaten
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, ev. Basilikum

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STEINPLAN – Steiermark

Letztes Wochenende wurde nicht gekocht – sondern bekocht – bei den Schwiegereltern:-)

Am Samstag hatten wir traumhaftes Spätsommerwetter und daher haben wir eine kleine Wanderung auf den Hausberg der Umgebung den „Steinplan“ gemacht.

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Mit seinen 1.670 m Höhe und einer gut ausgebauten Forststraße sowie gut beschilderten Wanderwegen über Knittelfeld oder Rachau und Kleinlobming ist er ideal für kurze oder längere Wanderungen mit und ohne Kind. Der Zentralalpenweg führt hier ebenfalls durch. Wer mag, kann die Forststraße hochgehen oder durch den Wald – für beides auf jeden Fall an ordentliches Schuhwerk denken!

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Für uns war es auf jeden Fall von Vorteil, dass man über die Forststraße auch ein gutes Stück mit dem Auto bewältigen kann – für unsere 3jährige wäre es doch zu weit (und die Rückentrage ist für sie kein Thema mehr).

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Der Weg ist angenehm, die Hütte liegt wunderschön (auch mit Übernachtungsmöglichkeiten – Steinplan Schutzhaus) und auch Karoline hat ihren ersten Gipfelsieg errungen;-) – die Große ist ja schon mal hier gewesen…

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Die Aussicht ist super und auch für Fotofreaks gibt es immer etwas vor der Linse – kein Schwammerl war sicher und sogar die Schmetterlinge sind geduldig sitzen geblieben.

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Der Kaiserschmarrn schmeckt in luftiger Höhe auch immer besser, als daheim!

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Viel Spaß im Wanderherbst

Fladenbrot mit Kräutern

Für unseren Abend mit Freunden habe ich auch noch ein zweites Brot versucht, damit wirklich für jeden etwas dabei ist

Auch dieses Brot ist sehr einfach und schnell und sehr gut geeignet als Beigabe zu Gegrilltem

für ca. 3 Brote:

  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Pkg Trockengerm
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 1 TL Salz
  • 1-2 TL Kräuter (getrocknet) – hier: Kräuter der Provence
  • 6 EL Speiseöl (Olivenöl)
  • 1/8 l lauwarmes Wasser

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Baguette mit Speck und Zwiebel

Ein gemütlicher Abend mit Freunden, Käse, Wein und dazu frisches Gebäck – Herz, was willst Du mehr?

Das Rezept ist einfach, SEHR gut, leicht und schnell gemacht – das Baguette schmeckt auch ohne Fülle sehr gut – man kann anstatt Speck und Zwiebeln auch klein gehackte Oliven und getrocknete Tomaten unterkneten oder einfach nur Zwiebelbrot machen. Ganz nach Laune und Geschmack.

Gutes Gelingen und viel Spaß

Für 4 Brote:

  • 1 kg Mehl
  • 3 TL Salz
  • 3 TL Kristallzucker
  • 1 Pkg. Germ
  • ca 3/4 l lauwarmes Wasser
  • 2 große rote Zwiebeln
  • 200 g Speck (nicht zu fett) in feine Würfel geschnitten

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