Archiv für den Monat Juni 2017

Krakau – Polen

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Vor kurzem waren wir über das Wochenende in Krakau – von Wien mit dem Auto in ca. 4 1/2 Stunden sehr gut erreichbar. Wir haben eine sehr tolle Wohnung rund 5 Minuten Fußweg vom Bahnhof gemietet und konnten so auch die Innenstadt fußläufig in ca. 20 Minuten erreichen. Wir hatten auch die Möglichkeit mit der Straßenbahn in die Altstadt zu fahren. Da unsere Jüngste erst knapp 5 ist, ist die Gestaltung unserer Städtereisen natürlich auch an die Kleine angepasst. In Krakau gäbe es noch viel mehr zu sehen – ist im Moment aber noch etwas zu anstrengend – die Schindler Werke inkl. Museum haben wir daher auch auf einen nächsten Besuch verschoben.

Wir hatten einen Tag lang einen wunderbaren Stadtführer, der uns empfohlen wurde und haben mit ihm die wichtigsten Höhepunkte der Stadt gesehen, gespickt mit kleinen Geschichten und Sagen rund um die Gebäude und die Entstehung der Stadt. Am folgenden Tag war es kühl, windig und regnerisch und wir haben uns für den Besuch des relativ neuen Rynek Underground Museums unter der Stadt (Eingang in den Tuchhallen) entschieden. Mein persönliches Fazit: TOP! Wirklich sehenswert. Durch eine Wand aus Wasserdampf mit einer mittelalterlichen Marktszene tritt man in eine andere Welt. Touchscreens (mehrsprachig), Hologramme und Leinwände neben den Ausgrabungen lassen das mittelalterliche Krakau wieder lebendig werden. Auch für unsere Kleine waren die rund 2,5 Stunden Aufenthalt nicht langweilig.

Wie ich persönlich die Stadt erlebt habe: sehr sauber und lebendig, sehr nette Menschen, gutes Essen, teilweise viele Touristen (leider benehmen sich diese nicht immer so wie es sein sollte), viele Veranstaltungen – also auch immer etwas los.

Wir freuen uns auf einen nächsten Besuch – auf Wiedersehen in Krakau

(für Einzelansicht einfach ins Bild klicken)

 

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„Verlegenheitsschnitten“

Gestern war meine Trauzeugin zu einem Kurzbesuch bei uns. Unter der Woche backe ich normalerweise nichts – aber wenn Besuch angesagt ist gibt es doch eine Kleinigkeit zum Kaffee. Ursprünglich hab ich das Rezept für diesen Kühlschrankkuchen von meiner Trauzeugin bekommen und daher hab ich ihn gestern nach langem wieder einmal gemacht.

Total schnell, einfach und schmeckt so herrlich locker und wenn man möchte auch immer wieder anders. In diesem Fall bitte keine Light-Produkte verwenden, sonst schwimmen sie Euch davon;-)

Die Grundzutaten bestehen aus:

  • 250 g Sauerrahm (saure Sahne)
  • 250 g Naturjoghurt (3,6%)
  • 250 g Schlagobers (Sahne) geschlagen
  • Zucker nach Geschmack
  • Früchte nach Wahl
  • ca. 25-30 Stk. Biskotten/Löffelbiskuit (ich nehme immer die ganz normalen) – Vollkorn schmeckt auch super

ICH mache meine Schnitten nach der noch einfacheren Methode – nämlich mit einem Glas Landliebe Vanillejoghurt – das sind schon mal 500 g und haben den Fettgehalt von Joghurt bzw. Sauerrahm. Zucker ist hier überhaupt nicht notwendig. Normalerweise mach ich sie ohne Obst – gestern hab ich Himbeeren dazugegeben – schmeckt himmlisch. Probiert es einfach mal aus. So wird’s gemacht:

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Joghurt (und Sauerrahm) gut verrühren – eventuell Zucker gut unterrühren. Danach geschlagenes Obers unterheben. Gemacht wird der Kuchen wie Tiramisu —> eine Lage Biskotten in die Form legen. Mit einem Löffel etwas Creme darauf verteilen. und so weiter bis die Creme aufgebraucht ist. Ich habe nach der ersten (dünneren) Cremeschicht frische Himbeeren auf dem Kuchen verteilt, danach nochmals dünn Creme verteilen und wieder Biskotten-Creme-Biskotten. Mit einer dünnen Cremeschicht abschließen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Danach stürzen, Folie abziehen und portionieren. Schmeckt auch super mit Erdbeeren oder pur mit einem Früchtespiegel aus verschiedenen Beeren. Von der Patentante meiner Großen wurde mir gesagt, dass sie auch mit Kokosjoghurt super schmecken. Einfach nach Lust und Laune probieren.

Mozzarella-Melonen-Salat mit Fenchel

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In den letzten Wochen waren wir sehr viel unterwegs – Kurzurlaube in Österreich. Da wir meist auswärts gegessen haben, hatte ich heute nicht nur aufgrund des schwülen Wetters wieder einmal Lust auf einen einfachen, aber etwas „anderen“ Salat. In meinem Buch „Sommersalate/Dr. Oetker“ bin ich fündig geworden. Die Melone harmoniert wunderbar mit dem Fenchel. Es lohnt sich, diese Kombination zu versuchen.

Zutaten für 4:

  • 1 rote Chilischote (alternative gemahlenen Chili unter das Dressing mischen)
  • 6 EL Himbeeressig
  • 1-2 EL flüssiger Honig
  • 3 EL Olivenöl
  • 6 EL Wasser
  • Salz
  • 300 g Mozzarella
  • 1 kleiner Racicchio
  • etwas Blattsalat nach Wahl (z.B. Frisée)
  • 750 g Wassermelone
  • Basilikum (ca. 5 Stängel)
  • 150 g Fenchelknolle

Für das Dressing Chili halbieren, entkernen, abspülen und sehr fein schneiden. Mit den übrigen Zutaten gut verrühren.

Melone halbieren, wenn nötig entkernen und in kleine Stücke schneiden. Fenchel putzen, Stielansatz entfernen und der Länge nach in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Basilikum fein schneiden. Salat putzen und in einer Schale mit Melone, Fenchel und in Scheiben geschnittenen Mozzarella anrichten. Mit Marinade beträufeln und mit frischem Baguette servieren.

–> alternativ kann man anstatt dem Fenchel 150g Zucchini in feine Stifte geschnitten verwenden.