Archiv für den Monat Dezember 2016

Linzer Augen

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Mit einem Klassiker auf allen Kekstellern möchte ich die heurige Weihnachtsbackstube schließen und hoffe, ich konnte etwas Lust aufs Backen machen.

Ich möchte mich auch gleich für alle netten Kommentare bedanken und wünsche ein frohes Weihnachtsfest.

Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 200 g Mehl
  • 2 Eidotter
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Marmelade zum Zusammensetzen (ich nehme klassisch Marillenmarmelade)

Butter mit Mehl gut abbröseln und mit allen anderen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

Formen ausstechen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad backen und auskühlen lassen. Je einen vollen Keks und einen Keks mit Loch mit Marmelade zusammensetzen.

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Dinkel-Honig-Spitzbuben

Ich hatte noch Dinkelmehl zu Hause und hab beim Blättern diese süßen Spitzbuben entdeckt. Mit dem Honig ist der Teig zwar etwas klebrig und nicht ganz so einfach zu bearbeiten, aber es lohnt sich:-)

Rezeptquelle : „Koch&Back Heft 9/2015“

  • 240 g Butter
  • 240 g Dinkelmehl
  • 100 g Honig
  • 150 g Haselnüsse, gerieben
  • 1 KL Zimt
  • Ribiselmarmelade zum Füllen

Butter mit dem Dinkelmehl gut abbröseln und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in eine Folie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und beliebige Kekse ausstechen. Bei 180 Grad hellbraun backen. Auskühlen lassen und mit Marmelade füllen. – Im Originalrezept werden zur Marmelade noch 60 g Honig gerührt – diesen habe ich nicht dazugegeben.

Orangenschmelzerl

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Klein, rund, fruchtig – so könnte man diese Kekse beschreiben. Ich mag sie gerne mit Orangenmarmelade gefüllt – es kann aber auch Nussnougat (Nutella) sein. Heuer hab ich Orangen-Sanddorn-Marmelade verwendet – schmeckt fantastisch

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 250 g Butter
  • 4 Dotter
  • 150 g Staubzucker
  • Orangenschale einer Bio-Orange
  • 100 ml Orangensaft (frisch gepresst)
  • Orangenmarmelade oder Nutella zum Füllen
  • Schokoglasur

Mehl und Backpulver mit Butter abbröseln. Dotter, Staubzucker, Orangenschale und Orangensaft unterkneten bis die Masse ein geschmeidiger Teig wird (lässt sich gut verarbeiten). Ca. eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Danach etwa 4 mm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Bei 180 Grad hell backen und auskühlen lassen. Immer 2 Scheiben mit Marmelade zusammenkleben und danach zur Hälfte in Schokolade tauchen.

Gespritzte Kipferl

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Ich komme aus dem südlichen Burgenland – bei uns im Burgenland gibt es die Tradition der „Hochzeitsbäckerin“. Früher waren es Frauen aus dem Dorf, die gemeinsam für eine Hochzeit gebacken haben. Heute, nachdem viele berufstätig sind und die Zeit einfach fehlt hat sich daraus ein Berufszweig entwickelt, der diese Tradition weiterführt.

Ich habe mir dazu ein tolles Buch gekauft und von den vielen Rezepten für heuer dieses ausgewählt. Sind unter den 15 von mir gebackenen Sorten meine absoluten Lieblinge geworden.

Rezeptquelle: „Burgenländische Hochzeitsbäckerinnen – Wieser/Rathmayer“

ZUTATEN:

  • 150 g weiche Butter
  • 60 g Staubzucker
  • 2 Dotter
  • 220 g Mehl (glatt)
  • Marillenmarmelade
  • Schokoladeglasur

Die Butter und den Staubzucker mixen, Dotter dazugeben und danach das Mehl gut unterrühren. Die Masse wird sehr fest (die fertigen Kekse zergehen aber auf der Zunge). Mit einem Spritzsack hatte ich keine Chance. Mit der Maschine ging es flott und kinderleicht. Bei 180 Grad hell backen. Auskühlen lassen und mit Marillenmarmelade zusammenkleben – funktioniert leicht, wenn man etwas Marmelade gut verrührt und in ein Tiefkühlsackerl (Gefrierbeutel) füllt, die Spitze abschneidet und diese damit füllt – ich mache das bei allen kleinen Keksen. Geht schnell und ohne viel Kleberei.

Die fertigen Kipferl (Marmelade antrocknen lassen) mit den Spitzen in Schokolade tauchen.

Rahmkipferl

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Nachdem ich am Wochenende recht viel gebacken habe, gab es am Sonntag nur ein schnelles Mittagessen – Rindsuppe mit Nudeln (die hab ich Samstag Abend schon vorgekocht) und Naturschnitzel mit Reis uns Salat. Von der Salatmarinade sind mir ein paar Löffel Sauerrahm übrig geblieben. Nachmittags hab ich mir dann wieder ein Backbuch zur Hand genommen und quasi auf dem Weg zum nächsten Rezept bin ich über diese Kipferl gestolpert – hmmmm – 3 Löffel Rahm – könnte sich ausgehen – und so war es auch. Entstanden sind sehr gute (nicht zu süße) Küchlein mit einem feinen Hauch Zimtzucker

Rezeptquelle: „Dr. Oetker – Backen macht Freude Nr. 21“

Teig:

  • 250 g Mehl (glatt)
  • ½ Pkg. Backpulver
  • 125 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Sauerrahm
  • 1 Ei

Füllung:

  • 200 g geriebene Haselnüsse
  • 4 EL Ribiselmarmelade

Mehl und Backpulver mischen und die übrigen Zutaten der Reihe nach dazugeben. Zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1/2 Stunde kalt stellen. Den Teig rechteckig ausrollen (ca. 60×21 cm) und der Länge nach in 3 gleiche Streifen schneiden. Jeden Streifen in kleine Dreiecke schneiden (ich hab das natürlich nicht so genau hinbekommen)

Für die Füllung die Nüsse mit der Marmelade mischen und gut verrühren (ich hab noch einen EL Wasser hinzugefügt, weil es zu trocken war).

Die Dreiecke mit der Spitze nach oben hinlegen. Ca. einen halben TL Fülle zu einer kleinen Rolle formen und auf den unteren Teil des Teiges legen. – ich habe dann die Spitzen rechts und links über die Fülle geschlagen, den Teig über die Fülle gerollt und dann zu Kipferl geformt. Nach 2 – 3 Stück sind sie dann auch optisch gut geworden.

Bei 180 Grad im vorgeheizten Rohr hellbraun backen und noch heiß mit einer Mischung aus Staubzucker und etwas Zimt bestreuen.

Im Originalrezept werden die Enden noch in Schokolade getunkt – hab ich nicht gemacht, weil es für meinen Geschmack nicht dazupasst.

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Schattenkekse

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Nachdem ich in den letzten Tagen im Büro und auch zu Hause so viel zu tun hatte, hab ich kaum Zeit gehabt, Kekse zu machen. Dieses Wochenende hab ich mir „freigehalten“ und mal Vollgas gegeben (ich brauch doch einige Keks-Geschenkspäckchen). Im Moment schlummern 12 Sorten in Dosen und warten auf die 5-6 die noch dazukommen, um dann schön verpackt an liebe Menschen weitergegeben zu werden.

Rezeptquelle: „Kekse schnell&einfach – Dr. Oetker“

Knetteig:

  • 250 g Mehl (glatt)
  • 1 KL Backpulver
  • 70 g Staubzucker
  • 1 Fläschchen Rum Aroma (z.B. von Dr. Oetker)
  • 2 EL Milch
  • 120 g Butter
  • zum Unterkneten für eine Teighälfte – 1 EL Kakaopulver

Mehl mit Backpulver und Zucker mischen, mit Butter abbröseln und mit Milch und Rumaroma zu einem glatten Teig verkneten (ich hab etwas mehr Milch genommen, weil mir der Teig zu trocken vorkam). Den Teil teilen und in eine Hälfte den Kakao gut unterkneten. Ca eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen. 3 mm dick ausrollen und beliebige Kekse ausstechen. Im vorgeheizten Rohr bei 180º C hell backen.

Entweder mit Nuss-Nougat oder Marmelade immer einen hellen und einen dunklen Keks zusammenkleben und mit Schokolade verzieren oder zur Hälfte tunken.

Kakaoringerl

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Ringerl sind es bei mir zwar nicht geworden – gut sind sie trotzdem:-)…..und ……das ist mein 200. Beitrag.

Wieder ein neu ausprobiertes Rezept für unseren Keksteller und für liebe Freunde. Der Teig ist ziemlich fest. Ich hab sie mit einem Spritzsack gemacht, der sollte aber schon etwas aushalten (meiner ist von Tupper).

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 10/2016“ 

  • 450 g zimmerwarme Butter
  • 200 g Staubzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 470 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 50 g Maisstärke
  • Ribiselmarmelade (Johannisbeere)
  • 200 g dunkle Kuvertüre (zum Tunken)

ich hab fertige Tortenglasur (v0n Dr. Oetker) verwendet

Butter mit Staub- und Vanillezucker schaumig rühren – das Ei dazugeben und gut verrühren. Nach und nach Mehl, Stärke und Kakao zum Butterabtrieb rühren.

In mehreren Durchgängen mit einem Dressiersack mit Zackentülle kleine Ringe oder Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech dressieren.

Im vorgeheizten Rohr bei 170º C ca 10 Minuten backen – auskühlen lassen und jeweils zwei Ringerl mit Marmelade zusammensetzen. Zur Hälfte in Schokolade tunken und gut trocknen lassen. Werden nach ein paar Tagen richtig gut

Annerl-Schnitten

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Endlich finde ich etwas Zeit, um Euch auch vorerst einmal ein neu probiertes Rezept vorzustellen. Diese Schnitten sind unkompliziert und flott gemacht und schmecken hervorragend – ich habe das Rezept ein klein wenig abgeändert und Orangen anstatt Zitronen verwendet

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft Nr. 9/2012“

Zutaten für ein Blech (ca. 32×37 cm)

  • 210 g Mehl (glatt)
  • 150 g kalte Butter
  • 70 g Staubzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 250 g Ribiselmarmelade (Johannisbeere)
  • Saft von 1 Zitrone (hier: Orange)
  • 210 g Staubzucker (ich habe nur 190 genommen)
  • 210 g Walnüsse, gerieben (können auch Haselnüsse sein)
  • 4 Eier, ganz

Das Mehl mit der kalten Butter abbröseln und mit dem Staubzucker, Salz und dem Ei zügig zu einem glatten Teig verkneten. Teig in eine Folie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf Blechgröße ausrollen und mit Hilfe des Nudelholzes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben – mit einer Gabel mehrmals einstechen. Marmelade mit Orangensaft (Zitronensaft) verrühren und den Teig damit bestreichen (ist die Orange sehr groß und saftig nur die Hälfte verwenden!). Die geriebenen Nüsse mit dem Zucker und den Eiern mit Hilfe eines Mixers gut glatt rühren und auf den Teig streichen.

Im vorgeheizten Rohr bei 170º C etwa 25 Minuten backen. Auskühlen lassen und in kleine Rechtecke schneiden.

In einer gut verschlossenen Dose kühl und trocken aufbewahrt sind die Schnitten etwa 2 Wochen haltbar.

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Brabanter Krapferln

Im Moment hat mich meine Arbeit fest im Griff – daher habe ich aus Zeitmangel wieder einen „Keksteller-Klassiker“ für Euch – ich habe aber auch schon neue Sorten probiert; die Rezepte dazu folgen in Kürze….schönen 3. Adventsonntag

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Diese Kekse sind für mich auch ein absoluter Klassiker am Keksteller – im Original gehören die Kekse ganz mit Schokolade überzogen – mir ist das aber etwas zu süß. Probiert sie mal aus – es lohnt sich 🙂

Rezeptquelle: „Koch&Back Nr. 9/2014“

Zutaten:

  • 180 g Butter
  • 180 g Mehl
  • 1 KL Backpulver
  • 1 gestrichener Kaffeelöffel Zimt (gemahlen)
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 70 g Staubzucker
  • 90 Mandeln gerieben
  • 1 Dotter
  • Himbeermarmelade zum Füllen
  • Schokoladeglasur
  • kandierte Kirschen

Mehl, Backpulver, Zimt, Mandeln, Vanille- und Staubzucker mit Butter abbröseln und mit dem Dotter rasch zu einem glatten Teig verkneten. Etwa eine Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und rund ausstechen. Bei 180° C (Ober- und Unterhitze) 10 min backen. Mit Himbeermarmelade zusammenkleben und mit Schokolade überziehen. Kandierte Kirschen (halbiert oder geviertelt) belegen und trocknen lassen.

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Kürbiskern-Kipferl

Auch diese Kekse habe ich im Vorjahr schon gemacht – hier nochmal für Euch – wer den leicht nussigen Geschmack von Kernöl mag, wird diese Kekse lieben.

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Auch zur Weihnachtszeit geht bei uns nichts ohne Kürbiskernöl – ist einfach so, wenn eine Südburgenländerin und ein Steirerbua einen Haushalt führen. Diese Kekse sind nicht nur wunderschön und haben eine dekorative Farbe – sie schmecken auch wunderbar.

Rezeptquelle: „Koch&Back Nr. 9/2012“

Zutaten (für etwa 90 Stück)

  • 250 g Mehl (glatt)
  • 200 g Kürbiskerne (fein gerieben)
  • 100 g Staubzucker
  • 2 Pkg. Vanillezucker
  • 200 g kalte Butter
  • 2 Dotter
  • 2 EL Kürbiskernöl

Die trockenen Zutaten mischen und mit Butter abbröseln. Danach die Dotter und das Öl dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen in Folie schlagen und 1 Stunde kalt stellen.

Danach Rollen formen und diese in Stücke schneiden und zu Kipferl formen. Im vorgeheizten Backrohr bei 170° C ca. 10 Minuten backen und am Blech auskühlen lassen.

Für die Glasur 150 g dunkle Schokolade und 30 g Kokosfett schmelzen und die Enden der Kipferl in die Glasur tauchen.

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