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Steirische Zucchinibällchen

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Etwas skeptisch war ich heute schon, als ich die Masse für die Bällchen zusammengerührt habe. Etwas weich und patzig ist sie mir vorgekommen. Gefühlte 100x hab ich mir gedacht: das wird nix! Aber sie sind dann doch geworden und haben uns auch sehr gut geschmeckt.

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 6/2016“

Zutaten für 2 Personen:

  • 250 g Zucchini
  • 100 g Bergkäse
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Kürbiskerne
  • 35 g Semmelbrösel (Paniermehl)
  • 1 Ei
  • 2 EL Kräuter nach Geschmack
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Ausbacken
  • je ca. 3-4 EL Brösel und gehackte Kürbiskerne (zum Wälzen)

Zucchini waschen und grob raffeln ohne Salz ca. 5 Minuten stehen lassen. Käse, Zwiebel und Knoblauch in sehr kleine Würfel schneiden. Kürbiskerne fein hacken (keine geriebenen nehmen). Zucchini ausdrücken und mit den anderen Zutaten gut verrühren und ca 10 Minuten ziehen lassen. Bällchen formen (ich habe einen gut gehäuften Kaffeelöffel von der Masse genommen). Die Bällchen in dem Brösel-Kürbiskern-Gemisch wälzen und in heißem Öl schwimmend ausbacken/frittieren. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen.

Italienische Hendlbrust

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Ein toller Schiurlaub und eine anstrengende Arbeitswoche liegen hinter uns – ich hatte wieder einmal Lust auf Sommer und Sonne – auf Tomaten, Mozzarella, Basilikum, Thymian…..

Ein Rest Polenta war auch noch auf Vorrat – das Rezept hat perfekt dazu gepasst.

Rezeptquelle mit leichten Abwandlungen: „Koch&Back 5/2000“

für 4 Personen:

  • 4 Hendlbrüste ausgelöst (ev. mit Haut – dann Speck weglassen)
  • 125 g Mozzarella
  • 1 große Tomate
  • Basilikumblätter
  • Salz, Pfeffer,

für die Sauce habe ich ein Glas passierte Paradeiser (Tomaten) von Erich Stekovics aus dem Burgenland verwendet – da in dem Glas mehrere (alte) Sorten sonnengereifter Paradeiser verarbeitet wurden, habe ich nur noch Salz, etwas Rosmarin und Knoblauch hinzugefügt.

Für die Polenta-Taler benötigt man:

  • ¼ l Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Maisgrieß (Polenta)
  • 1 Ei
  • 1 EL Creme fraiche
  • Olivenöl zum Braten

Tomate vierteln, Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden. Mozzarella in 8 Scheiben schneiden. Die Hendlbrust zu einer Platte aufschneiden. Etwas plätten und mit Basilikumblättern, 2 Scheiben Mozzarella und Tomatenwürfeln belegen. Würzen und wieder zusammenklappen. Mit Zahnstochern zusammenstecken – wenn man die Hendlbrust mit Haut verwendet diese auf der Hautseite ca. 2 Minuten anbraten, wenden nochmals anbraten und in einer Bratwanne ca. 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad fertigbraten. Ich habe mich gestern recht kurzfristig für diese Rezeptidee entschieden und nur noch gehäutete Bruststücke gefunden – daher Plan B – damit das ganze nicht austrocknet, habe ich das Fleisch in dünne Speckscheiben geschlagen und ohne anbraten im Rohr langsam gebraten.

Für die Polenta-Taler Milch mit den Gewürzen erhitzen und die Polenta einrieseln lassen. ca 3 Minuten kochen bis sich die Masse vom Topf löst (ständig rühren). Überkühlen lassen. Das Ei trennen – Eiklar zu Schnee schlagen. Dotter und Creme fraiche unter mit Polenta gut verrühren, danach den Eischnee unterheben. Mit feuchten Händen kleine Taler formen und in Olivenöl beidseitig ausbacken.

Die Hühnerbrust mit Tomatensauce und Polenta-Talern anrichten.

Cannelloni mit Topfenfülle

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Gestern war mein kleiner Bruder wieder einmal bei uns zum Essen – nachdem er sich vegetarisch ernährt gab es neben einer schnellen Kürbiscremesuppe auch noch Cannelloni. Die wollte ich auch schon immer mal versuchen – sind wirklich super einfach gemacht und schmecken prima

Rezeptquelle: Thea Kochbuch Nr. 13

Für 12 Cannelloni (4 Portionen)

  • 600 g Brokkoli
  • Salz, Pfeffer, Butter für die Form

Fülle:

  • 80 g Butter
  • 2 Eier
  • 500 g Magertopfen (Quark)
  • 50 g Parmesan gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • Kräutersalz
  • 12 Cannelloni

Für den Guß:

  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • ½ l Milch
  • Salz, Muskat

Broccoli putzen, in Röschen teilen und in Salzwasser blanchieren, abseihen. In eine befettete Form geben und würzen.

Für die Fülle weiche Butter, Topfen, Parmesan, Eier und Gewürze gut verrühren. Die Masse in einen Spritzsack mit großer Tülle geben und die Cannelloni damit füllen. Auf den Brokkoli legen. Für die Sauce Butter zerlassen, Mehl kurz darin anrösten und Milch unter ständigem Rühren aufgießen. Rühren und einige Minuten kochen lassen. Mit Salz und Muskat würzen und über die Cannelloni geben. Im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad ca. 45 Minuten überbacken.

Knackiger Blattsalat schmeckt sehr gut als Beilage.

 

Karottengemüse mit Ingwer und Nüssen

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Diese Woche ist wieder mal viel los im Büro. Wenn ich erst nach 18 Uhr nach Hause komme und hungrig bin, muss es schnell gehen und es sollten nicht unbedingt Schoki und Kekse sein. Heute habe ich eine schnelle und gute Alternative probiert. Mengenangaben für eine Portion als Hauptgericht oder 2 Portionen als Beilage.

Bei uns gab es dazu gegrilltes Putenfleisch natur – einfach nur mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer gewürzt.

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 4/2015“

  • 25o g Karotten
  • 20 g frischer Ingwer
  • 1 KL Butter
  • Salz
  • Saft von ½ Limette
  • 2 EL Wasser
  • 60 g Cashewkerne ODER Erdnüsse

Zuerst gleich eine Anmerkung – ich hatte keine Limetten auf Vorrat und habe daher den Saft einer halben Orange als Alternative versucht – schmeckt super!

Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Ingwer schälen und sehr fein hacken. Karotten und Ingwer in einem Topf in geschmolzener Butter bei mittlerer Hitze kurz anbraten. Mit Salz würzen und mit Limettensaft (hier Orangensaft) und Wasser aufgießen. Zugedeckt etwa 5 Minuten dünsten.

Cashewkerne (oder Erdnüsse) in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze unter Wenden etwa 2 Minuten rösten. Mit dem Karottengemüse vermengen und offen garen bis die Flüssigkeit fast vollständig verdampft ist.

Dazu passen auch gebratene Schweinsmedaillons oder Geflügel

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Lungenbraten-Gugelhupf

Schönen guten Abend:-)

Heute hatten wir einen lieben Freund zu Gast. Nichts ist schöner, als eine saubere Küche und Essen, dass sich fast von alleine zubereitet. Ein schönes Rezept – macht ordentlich was her und ist noch dazu schnell und recht einfach gemacht.

Rezeptquelle: „Koch&Back Nr. 9/2014“

Zutaten für 6 Portionen:

  • 2 Schweinslungenbraten (à 300 g)
  • 1 EL Bratengewürz
  • 2 EL Öl
  • etwas Öl oder Butter für die Form
  • 200 g Bauchspeck (in dünne Scheiben geschnitten)
  • 200 g Semmelwürfel
  • 3 große Eier
  • 150 g Emmentaler (gerieben)
  • etwas Salz
  • 2 EL Petersilie gehackt
  • Alufolie – Gugelhupfform (ca. 2 l Füllinhalt)

Beide Lungenbraten mit Bratenwürze marinieren und in Öl in einer Pfanne rundum scharf anbraten – aus der Pfanne nehmen und auskühlen lassen.

Gugehhupfform befetten und überlappend mit Speck auslegen (ich hab diesmal Schinkenspeck genommen – Bauchspeck ist trotzdem besser geeignet, da er nicht trocken wird) – ein paar Scheiben Speck für den „Deckel“ zurückbehalten

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Semmelwürfel mit Eiern, Salz Emmentaler und Petersilie gut vermengen – leicht ziehen lassen. Etwa ein Drittel der Semmelmasse in die Form geben und gut andrücken. Den Lungenbraten mittig einlegen und den Rest der Semmelmasse darauf verteilen. Diese wieder gut andrücken und mit dem restlichen Speck belegen. Mit Alufolie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

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Am nächsten Tag den Gugelhupf (mit Alufolie) im vorgeheizten Rohr auf mittlerer Schiene bei 180º C Ober- und Unterhitze ca. 45 min backen. Alufolie entfernen und noch ca. 30 Minuten fertig backen. Den Gugelhupf aus der Form stürzen und in Scheiben schneiden.

Dazu passt gut – Schwammerlsauce und BlattsalateP1180735

Gnocchipfanne

Grad zu Abend gegessen – heute gibt es wieder einmal etwas aus der Rubrik „schnelle Alltagsküche“ – das Rezept habe ich bei „Weight Watchers“ gefunden (jaja – ich hab ja gesagt, dass ich viele Kochbücher habe;-)

Schmeckt und macht satt – ich muss aber auch gleich zugeben, dass ich die Gnocchi diesmal nicht selbst gemacht habe sondern auf frische aus dem Kühlregal – hier von „Chef Menü“ (Billa/Merkur) zurückgegriffen habe – schmecken wirklich gut!

Kochdauer ca. 20 Minuten (inkl. schnippeln)

Zutaten/Person

  • 150 g Gnocchi
  • 150 g Champignons
  • 1/2 Zucchini
  • 1 kleine Zwiebel
  • 5 Cocktailtomaten
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, ev. Basilikum

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Pikante Zucchinipfanne

Die meisten Berufstätigen kennen das Problem – zu viel Hunger und zu wenig Zeit zum Kochen. Nachdem ich auch noch 2 Kinder halbwegs gesund bekochen möchte (ohne, dass es ihnen groß auffällt), hier ein ultraschnelles Alltagsgericht. Sogar unsere Jüngste (fast 3) isst es mit Begeisterung – weil – alles was rot und flüssig ist, kann man ihr (noch) als Ketchup verkaufen und daher natürlich suuuuuuuuuuuuperlecker;-) Zutaten für das Pfandl – auf Mengenangaben habe ich bewusst verzichtet – jeder kennt seinen Hunger und den seiner Familie am Besten und das Gericht ist so einfach und kommt mit sehr wenigen Zutaten aus. Ist ja auch eher eine Idee als ein Rezept: Zeitaufwand – 30 Minuten:

  • Putenfleisch oder Rindfleisch in Würfel geschnitten
  • Zucchini in schmale Stücke geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • Thymian
  • Tomatenmark, passierte Tomaten (Tetrapack) – können auch frische sein – dann enthäuten
  • Öl für die Pfanne
  • Teigwaren nach Lust, Laune und Vorrat

P1170181 Gewürfeltes Fleisch in heißem Öl scharf anbraten, mit Thymian würzen, Zucchini kurz mitrösten (sollten noch knackig sein), salzen, pfeffern, mit etwas Tomatenmark eindicken und passierte Tomaten dazugeben, bis eine cremige Sauce entsteht. Die gekochten Teigwaren unterrühren. ESSEN IST FERTIG!!!! Sind mal keine Teigwaren zur Hand, schmeckt das Pfandl auch gut mit Knoblauchbrot oder Baguette. P1170180

Petersilpalatschinken mit Schinken-Kräuter-Fülle

Der Sommer kommt mit großen Schritten näher und damit auch der Wunsch nach einer leichten Alternative zu Sonntagsbraten und heißer Suppe.

Als Hauptspeise kenne ich Palatschinken nur mit Fleischfülle und dazu noch überbacken – also auch recht deftig. Diese Variante hat so gut geklungen, dass ich sie heute ausprobiert habe. Das Rezept ist für 4 Personen (es wurden auch die beiden mitessenden Männer satt – allerdings gab es als Nachspeise Joghurtcreme mit Erdbeeren).

Palatschinkenteig:

  • 3/8 l Mineralwasser
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Eier
  • 6 Esslöffel Petersilie, fein gehackt
  • Pfeffer, Muskat, Salz
  • 18 dag Mehl
  • Öl zum Ausbacken

Fülle:

  • 1 große Tomate (entkernt, in kleine Würfel geschnitten)
  • 20 dag Schinken (in feine Streifen geschnitten)
  • 4 Esslöffel Parmesan (gerieben)
  • 5 Esslöffel Schnittlauch
  • 5 Esslöffel Petersilie
  • 2 Becher Crème fraiche (à ca. 125g)
  • Salz, Pfeffer, etwas Thymian

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Lauchtorte mit Speck oder vegetarisch

Ich sammle leidenschaftlich (unkomplizierte) Kochbücher. Trotzdem stelle ich mir immer wieder die Frage „WAS koche ich heute?“. Daher habe ich kurzerhand beschlossen, nicht nur in den Büchern zu blättern, sondern auch neue Gerichte auszuprobieren. Zugegeben, das erste Rezept ist nicht ganz neu – aber trotzdem wert, in die Sammlung aufgenommen zu werden. Schmeckt auch am nächsten Tag noch köstlich und ist variabel. Lasst es Euch schmecken:

ZUTATEN für den Teig:

  • 20 dag Mehl glatt
  • 1 gestrichener Esslöffel Salz
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 13 dag Butter
  • 3 Esslöffel Milch
  • 1 Ei, groß

ZUTATEN für die Fülle:

  • 20 dag Zwiebel
  • 80 dag Lauch
  • 10 dag Bauchspeck – alternativ Räuchertofu
  • 20 dag Schinken – alternativ Champignons
  • 1/4 l Rahm (saure Sahne)
  • 2 Eier
  • 10 dag Käse, gerieben
  • Salz, Pfeffer, Curry

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