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Eier in Gemüse-Curry-Ragout

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Ein kurz und knackiges Rezept, wenn es einmal wieder ganz schnell gehen muss – angelehnt an ein Weight Watchers Rezept aus dem „Low Carb“ Kochbuch. Schmeckt sehr gut und ist schnell fertig.

Zutaten für 2 Personen: (Karfiol = Blumenkohl)

  • 2 Eier (hartgekocht)
  • 250 g Brokkoli-Karfiol-Karotten Mischung
  • 50 g Erbsen
  • Gemüsebrühe
  • 2 TL Öl
  • 1 EL Mehl
  • 2 TL Currypulver
  • 1/8 l Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer, Petersilie (gehackt)

Das Gemüse in Gemüsebrühe bissfest kochen. Abseihen – Brühe dabei auffangen. Öl in einem Topf erhitzen und Mehl mit Currypulver darin anschwitzen. Rahm mit etwas Gemüsesuppe glatt rühren. Mehlschwitze mit Gemüsebrühe ablöschen und gut verrühren. Rahmgemisch unterrühren (soll nicht zu dünnflüssig werden). Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das gekochte Gemüse unterheben und mit den geschälten und halbierten Eiern anrichten – mit Petersilie bestreuen. Eine Scheibe Brot schmeckt gut dazu.

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Biskuitroulade

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Einer meiner Lieblingsteige ist Biskuit – ich könnte ihn ohne alles essen. Bei uns gab es immer eine Roulade, wenn ungeplant Besuch angesagt war – es war sozusagen das schnell-schnell Rezept meiner Mutter. Es gibt sehr viele verschiedene Rezepte und in jeder Familie wahrscheinlich ein eigenes „Familienrezept“ – wie zum Beispiel hier bei Petras Kuchlgeheimnissen – ich mache meine Roulade immer so:

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Dieses Rezept gelingt immer (meine Mama macht sie auch immer so) und stammt von einer Dame aus meinem Heimatort im Burgenland. Gefüllt habe ich sie in diesem Fall mit selbst gemachter Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade)

Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Eier trennen und Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Dotter und Zucker cremig aufschlagen, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat (dauert etwas) – danach das gesiebte und mit Backpulver vermischte Mehl und den Schnee langsam unterziehen. Auf ein vorbereitetes Blech geben und 10-15 Minuten (nicht länger) backen. Auf ein sauberes mit Kristallzucker (oder Staubzucker) bestreutes Küchentuch geben und mit dem Tuch einrollen und etwas auskühlen lassen. Mit Marmelade oder Creme füllen.

Viel Spaß und gutes Gelingen beim Backen:-)

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Eiernockerl

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Eine meiner Lieblingsspeisen als Kind waren Eiernockerl mit Salat – wobei meine Mama die Nockerl immer als „Wasserspatzen“ gemacht hat – ein einfacher zäher Teig aus Wasser, Mehl und Salz – von einem Brett mit dem Messerrücken ins kochende Wasser geschabt. Wenn ich Kalorien sparen möchte, mache ich den Teig auch heute noch so – klassisch bereite ich die Nockerl folgendermaßen zu:

Für 3 Portionen:

  • 200 g Mehl (glatt)
  • 2 Eier
  • 1/8 l Milch
  • Salz (ca. ½ kleiner Kaffeelöffel)
  • 2 Eier/Person  für die fertigen Nockerl

Mehl mit Salz, den Eiern und der Milch mit Hilfe eines Schneebesens (Schneerute) rasch zu einem glatten Teig rühren (nicht zu lange rühren, sonst werden die Nockerl hart). in einem großen Topf (ca. 3 Liter) Wasser zum Kochen bringen – vom Teig entweder mit einem Kaffeelöffel kleine Portionen abstechen und in das Wasser geben (Löffel dabei immer wieder in das heiße Wasser tauchen – so bleibt nichts kleben) oder den Teig portionsweise auf ein Brett geben und mit einem Messer abschaben – natürlich kann man den Teig auch mit einem Spätzlehobel direkt in das kochende Wasser hobeln. Ich nehme immer einen Löffel:-)

Die Nockerl öfter umrühren – sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen. Danach in einem Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.

In einer großen Pfanne etwas Butter zerlassen und die Nockerl dazugeben. Mit verquirltem, leicht gesalzenem Ei übergießen und stocken lassen – dabei öfter umrühren. – Wie oben erwähnt, rechne ich pro Person immer 2 Eier.

Nachdem ich das Glück habe in der Verwandtschaft einen Biobauern mit eigener Kürbiskernölproduktion zu haben, gibt es bei uns zu den Nockerl immer Blattsalate mit Kürbiskernöl:-)

Gutes Gelingen

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Schoko-Mandel-Kuchen

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Für einen schnellen Kuchen zwischendurch, der gut schmeckt und nicht zu wuchtig ist genau richtig. Ich habe Reste (Mandeln, Schokolade) verwertet. Masse für eine kleine Gugelhupfform (oder Kastenkuchen)

Zutaten:

  • 140 g Butter (oder Margarine)
  • 140 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 70 g geriebene Schokolade (dunkel)
  • 70 g geriebene Mandeln
  • 100 g Mehl
  • 2 Messerspitzen Backpulver
  • 4 Eier
  • 3 EL Milch

Form vorbereiten (ich streiche sie mit flüssiger Butter aus und gebe Brösel rein – gut ausklopfen). Backrohr auf 180º C vorheizen.

Eier trennen – Schnee schlagen. Butter und Zucker schaumig rühren. Danach Dotter und Milch sowie die geriebene Schokolade unterrühren. Mehl mit Backpulver und Mandeln vermengen und abwechselnd mit der Hälfte vom Eischnee unter die Masse rühren. Den Rest Eischnee per Hand unter die Masse heben (wir sehr fluffig). In die Form geben und ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Gutes Gelingen:-)

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Schnelles Zucchiniomelett

Es gab mal eine Zeit in meinem Leben (vor den Kindern), da hab ich den ganzen Tag kaum etwas bis nichts gegessen, dann bin ich vom Büro nach Hause gekommen (oft spät) und mir war schlecht vor Hunger – also was tun – Kühlschrank auf und drauflosmampfen – egal was ich drinnen gefunden habe – entweder hatte ich kurz darauf wieder Hunger oder mir war schlecht….. ich hab zwar immer gerne gekocht, mir aber nie die Zeit genommen. Jetzt ist es so, dass ich sowohl eine 15jährige als auch eine 3jährige zufriedenstellen muss (irgendwie für die Kleine Gemüse hineinschmuggle) und schnell muss es auch noch gehen.

Heute war wieder so ein Kühlschrankaufreißtag – die Kleine hatte im Kindergarten schon ihr Mittagessen und die Große hatte auch schon gegessen, mein Mann auf Dienstreise und ich mächtig Hunger, weil nichts gegessen – ABER – Kühlschrank auf – durchatmen (Schoki links liegen lassen – in dem Fall wirklich links;-) und überlegen…..

Weihnachten hab ich doch von meiner Freundin einen tollen Korb mit Essigvariationen und Ölen bekommen – da war auch ein Kochbuch dabei „Leicht & schnell“ (Zabert Sandmann) – mit diesem einfachen, schnellen und sehr leckeren Omelett:

(so eine lange Einleitung für so wenig Rezept;-))

Zutaten für 1 Person:

  • 1/2 Zucchini (dünn aufgeschnitten)
  • 1 TL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Eier
  • etwas Milch
  • Salz, Pfeffer
  • Öl, Butter oder Butterschmalz (nach Geschmack)
  • Basilikum, Petersilie
  • 1 EL Parmesan (gerieben)

Die Zucchini dünn hobeln und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten – würzen und aus der Pfanne nehmen.

Die Eier mit den Gewürzen gut verquirlen und den Parmesan unterrühren. In einer Pfanne das Fett erhitzen, die Eier eingießen und ganz langsam stocken lassen. Mit den Zucchinischeiben belegen und würzen.

Während das Omelett stockt, hat man Zeit für einen schnellen Blattsalat

15 Minuten und das Essen ist fertig

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Geburtstagstorte

Happy Birthday, kleine Maus! Unsere Kleine wird groß – immerhin ist sie seit fast einer Woche 3 Jahre alt:-)

Ich bin ja leider nicht gerade der große Tortendekorateur – aber wichtig ist, geschmeckt hat sie wunderbar und unsere Prinzessin war glücklich.

Hier das Rezept – auch als Kuchen zu verwenden (schmeckt noch besser, wenn sie einen Tag durchziehen kann!)

Für einen 26er Ring (Backrohr auf 180° C vorheizen)

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  • 1 Becher Rahm (saure Sahne)
  • 1 Becher Feinkristallzucker
  • 1 Becher Mandeln fein gemahlen
  • 2 Esslöffel Kakao
  • 1/2 Becher Pflanzenöl
  • 3 Eier (Schnee)
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Pkg Backpulver

1 Becher = 250 ml

Eier trennen – Schnee schlagen (muss nicht unbedingt sein – ich mach es aber immer, da der Kuchen einfach fluffiger wird)

Dotter mit Zucker gut verrühren, Öl und Rahm dazurühren. Danach alle „festen“ Zutaten gut unterrühren. Zum Schluss den Schnee gut unterheben.

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Ich habe hier noch Schokotropfen untergehoben – so wird sie noch schokoladiger – ca. 45 Minuten goldbraun backen, waagrecht in 2 Teile schneiden (ich ziehe rund um die Torte eine schmale Schnittstelle und lege einen Zwirn oder dünnen Faden rund um die Schnittstelle – den Faden überkreuzen und durchziehen – damit bekommt man eine exakte und gerade Schnitstelle. Gefüllt habe ich sie diesmal ganz einfach mit selbst gemachter Marillenmarmelade.

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