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Schoko-Topfen-Muffins

Ich mag Muffins sehr gerne – sie sind schnell gemacht und praktisch für die Kinder oder auch mal als kleine Überraschung für liebe Kollegen oder Freunde. Ich hab schon einige Varianten ausprobiert. Diese hier habe ich heute versucht, da ich noch Magertopfen übrig hatte. Ich war sehr überrascht, wie flaumig und fluffig die Masse wurde. Seit heute meine absoluten Lieblingsmuffins. Ich werde demnächst ausprobieren ob das Rezept auch mit Schokohasen funktioniert…. Ausprobieren lohnt sich auf alle Fälle.

Zutaten für ein 12er Muffinsblech:

  • 100 g Butter (geschmolzen – auskühlen lassen!)
  • 60 g Edelbitter-Schokolade (Kochschokolade geht auch)
  • 2 Eier (trennen)
  • 150 g Topfen (Quark)
  • 100 g Feinkristallzucker
  • 6 EL Milch, 2 EL Rum
  • 250 g Mehl
  • 2 gestrichene EL Kakao
  • 2 TL Backpulver
  • ev. 3 EL Schokoladebohnen zum Unterheben (die hatte ich nicht im Haus)

Das Eiklar zu steifem Schnee schlagen und beiseite stellen. Dotter, Zucker, Milch, Rum, Topfen (Quark), Schokolade und die Butter mit einem Schneebesen kräftig verrühren. Den Eischnee auf die Masse geben und Mehl, Backpulver und Kakao darüber sieben und mit dem Scheebesen gut unterrühren. Den Teig auf die vorbereiteten Muffinsförmchen aufteilen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.

Wichtig: Rohr vorheizen, Teig nicht zu lange rühren sonst wird er zäh

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Nougat-Apfelkipferl

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Heute am späten Nachmittag noch immer regnerisch, kalt und windig in Wien hab ich mein „Osterbackbuch“ zur Hand genommen. Nachdem ich noch Nougat hatte, waren diese Kipferl schnell in Arbeit. Die Kinder haben sie gleich getestet und für sehr gut befunden. Nachdem sie so schnell und unkompliziert gemacht sind, werde ich sie in unser Standardgebäck aufnehmen. Ich hatte kein Dinkelmehl zu Hause und hab es 1:1 gegen glattes Weizenmehl ausgetauscht – war kein Problem.

Rezeptquelle: „Dr. Oetker – die besten Oster-Rezepte“

Topfen(Quark)teig:

  • 180g Topfen (Quark) 20%
  • 2 Eier
  • 100 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Zitronenschale von einer Bio Zitrone (Alternativ: Finesse Zitronenschale v. Dr. Oetker)
  • 350 g Mehl (Original Dinkelmehl)
  • 1 Pkg Backpulver

Nougat-Apfel-Fülle:

  • 100 g erweichter Nuss-Nougat
  • 60 g gehackte Walnüsse
  • 100 g Apfel (geschält und klein geschnitten)

1 Dotter, 1 KL Milch (verquirlt – zum Bestreichen)

Für den Teig alle trockenen Zutaten vermischen und mit Topfen (Quark) und Ei zu einem glatten Teig verkneten (keine Sorge – ist am Anfang etwas sperrig und „trocken“ wird aber schön glatt und leicht zu verarbeiten).

Für die Fülle alle Zutaten gut verrühren.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 25×50 cm). Der Länge nach in zwei gleiche Teile schneiden. Die Teigteile in Dreiecke schneiden und auf der Breitsseite mit einem kleinen Löffel die Fülle draufsetzen. Von der Breitseite einrollen und Kipferl (Hörnchen) formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (etwas Abstand lassen – gehen auf) und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 20 Minuten goldbraun backen.

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Pikante Rindfleisch-Palatschinken

 

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Bei uns gibt es sonntags immer wieder mal Suppe – meist aus Rindfleisch selbst gemacht. Es gibt ja einige Varianten für die Verwertung von Suppenfleisch – eine kleine Anregung (vor allem, wenn es Reste vom Rest gibt) habe ich in einem Koch&Back Journal gefunden.

Zutaten für 4 Stück:

Für den Teig

  • 80 g Mehl
  • 2 Eier
  • 4 EL Schnittlauch geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 1/8 l Milch
  • 70 g Topfen (20%) = Quark
  • Öl zum Ausbacken

Fülle

  • 200 g Suppenfleisch, gekocht
  • 250 g Champignons, geputzt in Scheiben geschnitten
  • Öl
  • 1 EL Majoran (getrocknet)
  • 180 g Topfen (20%)
  • 4 EL Schnittlauch, geschnitten
  • 4 EL Petersilie, gehackt
  • Salz, Pfeffer

Für die Palatschinken (Pfannkuchen) alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und ca. 10 Minuten rasten lassen. Aus dem Teig in heißem Öl 4 Palatschinken ausbacken.

Für die Fülle Suppenfleisch in kleine Würfel schneiden. Champignons zusammen mit dem Fleisch in heißem Öl rösten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Mit den Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Topfen vermengen.

Die Palatschinken mit der Fülle bestreichen und einrollen. Dazu passt Salat

Topfencreme auf Obst

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Ein sehr einfaches, kleines aber feines Dessert – schnell gemacht, leicht, fruchtig und wandelbar – schmeckt auch sehr gut mit Kirschen oder Apfelmus

Zutaten für 5 Gläser:

  • 2 große Dosen Pfirsiche
  • frische Orangenschale (oder Orangenaroma)
  • 200 g Magertopfen (Magerquark)
  • 50 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 6 EL Orangensaft (frisch gepresst)
  • 150 ml Obers (Sahne), steif geschlagen

Die Pfirsiche pürieren und mit Orangenschale marinieren – in Gläser oder Becher füllen. Den Topfen mit Zucker und Orangensaft gut verrühren. Geschlagenes Obers unterheben und auf dem Fruchtmus verteilen. Ca. eine Stunde kalt stellen.

Mit halbierten Keksen (hier Orangen-Schoko-Keks) und Fruchtstücken beliebig verzieren.

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Cannelloni mit Topfenfülle

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Gestern war mein kleiner Bruder wieder einmal bei uns zum Essen – nachdem er sich vegetarisch ernährt gab es neben einer schnellen Kürbiscremesuppe auch noch Cannelloni. Die wollte ich auch schon immer mal versuchen – sind wirklich super einfach gemacht und schmecken prima

Rezeptquelle: Thea Kochbuch Nr. 13

Für 12 Cannelloni (4 Portionen)

  • 600 g Brokkoli
  • Salz, Pfeffer, Butter für die Form

Fülle:

  • 80 g Butter
  • 2 Eier
  • 500 g Magertopfen (Quark)
  • 50 g Parmesan gerieben
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • Kräutersalz
  • 12 Cannelloni

Für den Guß:

  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • ½ l Milch
  • Salz, Muskat

Broccoli putzen, in Röschen teilen und in Salzwasser blanchieren, abseihen. In eine befettete Form geben und würzen.

Für die Fülle weiche Butter, Topfen, Parmesan, Eier und Gewürze gut verrühren. Die Masse in einen Spritzsack mit großer Tülle geben und die Cannelloni damit füllen. Auf den Brokkoli legen. Für die Sauce Butter zerlassen, Mehl kurz darin anrösten und Milch unter ständigem Rühren aufgießen. Rühren und einige Minuten kochen lassen. Mit Salz und Muskat würzen und über die Cannelloni geben. Im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad ca. 45 Minuten überbacken.

Knackiger Blattsalat schmeckt sehr gut als Beilage.

 

Almbraten

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Unsere Jüngste ist von einem Monat 4 geworden und hat von ihren Paten unter anderem auch einen tollen Schmetterlingsdrachen bekommen – nachdem wir bis jetzt entweder unterwegs waren, oder uns der Regen davon abgehalten hat, musste dieses tolle Geschenk heute einmal ausprobiert werden. Daher gab es mittags etwas, was sich quasi „allein“ macht und ich hatte noch Zeit einen Nachmittagskuchen zu backen.

Ich habe das Rezept heute zum 1. Mal probiert und aufgrund der Menge die Beilage (Petersilienkartoffeln) nicht gemacht – schmeckt aber auch aufgewärmt noch gut.

Rezeptquelle: „Hausfrauenrezepte aus St. Michael Band 2“

Für den Teig:

  • 250 g Topfen (Quark) – hier Magertopfen
  • 250 g Butter
  • 250 g Mehl
  • Salz
  • (1 Ei zum Bestreichen)

Für die Fülle:

  • 2 Semmel (in Wasser einweichen und dann gut ausdrücken)
  • 500 g Faschiertes (Hackfleisch) – hier: Bio-Rind
  • 1 Ei
  • Salz, Pfeffer, Majoran

Für die Fülle alle Zutaten gut miteinander verkneten – kräftig würzen.

Für den Teig Butter, eine Prise Salz und Mehl  grob abbröseln und mit dem Topfen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Quadratisch ausrollen. Das Faschierte zu einer Rolle formen und auf dein Teig geben (ca. 1-2 cm Rand freilassen) – Teig einschlagen und wie einen Strudel zu einer Rolle formen. Mit gut verquirltem Ei bestreichen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und im vorgeheizten Rohr bei ca. 200º C rund 45 Minuten braten.

Das sehr saftige Kuchenrezept gibt es dann morgen;-)

Heidelbeer-Joghurt-Topfen-Torte

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Für die Familiengeburtstagsfeier meines Mannes sollte ich eine Torte backen – die Vorgabe von meinem Schatz: „irgendetwas mit Topfen, Joghurt und Früchten“. In meinem Fundus hab ich zwar solche Torten, aber die habe ich alles schon irgendwann einmal gemacht. Also hab ich im Internet gesucht und diese hier gefunden. Ganz leicht abgewandelt – schmeckt herrlich und funktioniert sicher auch mit anderen Früchten.

Für einen 26er Ring habe ich folgendes verwendet:

Für den Teig:

  • 4 Eier (ganz)
  • 160 g Feinkristallzucker
  • 135 g Mehl
  • 1 Msp Backpulver
  • 3 EL Heidelbeermarmelade
  • 1 EL Rum (hier: Wasser)

Für die Creme:

  • 250 g Magertopfen (-quark)
  • 300 g Heidelbeerjoghurt (hier von „Ja-Natürlich 3,6%)
  • 2 EL Staubzucker
  • 6 Blatt Gelantine
  • 250 ml Rama Cremefine zum Schlagen (oder Obers)
  • 150 g Heidelbeeren
  • 1 Spritzer Zitronensaft

Sonstiges:

  • Obers oder Rama Cremefine zum Verzieren (ich habe nur 1 Pkg verwendet, weil wir keine dicke Obersschicht wollten – man kann sie auch ganz weglassen)
  • Heidelbeeren
  • ich habe noch Waffel Minis von Bahlsen verwendet

Für den Teig die ganzen Eier mit dem Zucker so lange mixen, bis die Masse dickcremig ist. Danach das gesiebte Mehl und das Backpulver vorsichtig (am Besten mit einem Schneebesen) unterheben. In die vorbereitete Backform geben und im vorgeheizten Rohr bei 160° C ca. 30 min backen. Gut auskühlen lassen. Die Torte waagrecht einmal durchschneiden. Marmelade mit Flüssigkeit gut verrühren und den Tortenboden damit bestreichen. Den Tortenring um den Tortenboden stellen und aus Backpapier einen Ring formen.

Für die Creme Rama Cremefine (bzw. Obers) aufschlagen und kalt stellen. Topfen mit Joghurt gut verrühren. Mit Zucker und Zitronensaft abschmecken. Die Gelantine in kaltem Wasser einweichen. 2-3 EL von der Creme erwärmen und die Gelantine darin auflösen. Langsam unter die restliche Topfen-Joghurtmasse rühren. Die geschlagene Cremefine und die Heidelbeeren vorsichtig unter die Masse heben. Die Masse gleichmäßig auf dem Tortenboden verteilen. Mit der zweiten Hälfte abdecken und (über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen.

Vor dem Servieren beliebig verzieren – wer es „leicht“ möchte kann, wie im Originalrezept, Joghurt mit 0,1% Fettanteil verwenden und die Torte nur mit Staubzucker bestreuen.

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Apfelschnitten

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Apfelkuchen in der Form gibt es in vielen Varianten – ich habe einmal diesen aus Topfenteig (Quarkteig) probiert. Lässt sich gut verarbeiten und schmeckt prima. Für ein großes Blech die doppelte Menge rechnen – mein verwendetes Blech ist ca. 35 x 40 cm groß

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • ½ Pkg. Backpulver
  • 200 g Butter (Margarine)
  • 150 g Magertopfen (Quark)
  • 60 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Prise Salz
  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • etwas Kristallzucker, Zimt

Für den Teil alle trockenen Zutaten vermischen, die zimmerwarme Butter und den Topfen gut einkneten, bis eine glatte Masse entsteht. In Folie einschlagen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. In 2 gleich große Stücke teilen. Einen Teil 1 cm dick ausrollen und in ein vorbereitetes Backblech (ich lege meine mit Backpapier aus) legen – ev. am Blech noch nachrollen. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden oder in dünne Scheiben hobeln. Den Teig gleichmäßig belegen und mit etwas Zucker und Zimt bestreuen. Die zweite Teighälfte ausrollen und über die Äpfel breiten. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Im vorgeheizten Rohr bei 190° C goldbraun backen.

Gutes Gelingen

Ananaskuchen

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Dieses Rezept schlummerte schon lange in meinem handgeschriebenen Rezeptbuch. Keine Ahnung, wo ich es abgeschrieben habe. Schmeckt sehr gut – ein Tipp gleich an dieser Stelle – ich werde beim nächsten Mal Ananasstücke nehmen – sieht vielleicht nicht so schön aus, aber die Ringe lassen sich sehr schwer mit der Gabel teilen.

Für den Mürbteig:

  • 250 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 100 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für die Fülle:

  • 3 Eier
  • 1 große Dose Ananasscheiben/-stücke oder 1 frische Ananas
  • 500 g Magertopfen (Quark)
  • 2 Pkg. Vanillezucker
  • 1/2 TL Zitronenschale
  • 200 ml Schlagobers (Sahne)
  • 50 g Mehl
  • 100 g Staubzucker

Für den Teig Mehl mit Zucker vermischen, mit Butter abbröseln und mit dem Ei zu einem glatten Teig verkneten. In Folie einschlagen und im Kühlschrank rasten lassen.

In der Zwischenzeit für die Fülle Eier trennen. Dotter mit Topfen, Zucker, Vanillezucker, Mehl und Zitronenschale verrühren. Eiklar und Obers getrennt steif schlagen. Erst Obers dann Eischnee unter die Masse heben.

Den Teig ausrollen und ein Backblech damit auslegen. Die Fülle darüber verteilen, glattstreichen und mit Ananas belegen. Bei 180º C ca. 30 Minuten backen. Mit Staubzucker bestreuen.

Schmeckt noch besser, wenn man den Kuchen über Nacht durchziehen lässt.

Gutes Gelingen

 

Topfengitterkuchen

Heute gibt es auf meinem Blog den ersten „Gastbeitrag“ – diesen Kuchen habe ich nicht selbst gebacken. Wegen Krankheit etwas verspätet hat mir meine Große einen Geburtstagskuchen gebacken – ich bin ja immer etwas unrund, wenn jemand in meiner Küche herumhantiert und ich nicht dabei bin….aber sie hat das perfekt gemacht und die Küche war danach wieder blitzblank;-)

Danke, mein Schatz – der Kuchen war perfekt und schmeckt toll!

Hier das Rezept (aus der Schule) – für 10 Portionen (na ja – es sind schon etwas mehr;-))

Teig:

  • 5 Eier (trennen)
  • 320 g Staubzucker
  • 120 ml Pflanzenöl (hier Raps)
  • 120 ml Wasser
  • 320 g Mehl (glatt)
  • ½ Pkg. Backpulver

für die Topfenmasse:

  • 500 g Topfen (Quark)
  • 2 Eier (trennen)
  • 70 g Staubzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker

Ein Backblech vorbereiten – Backrohr vorheizen (180° C) – ebenso einen Spritzsack (große Sterntülle oder glatt) vorbereiten.

Für die Fülle Eiklar zu Schnee schlagen, Dotter mit Zucker und Vanillezucker gut verrühren, Topfen unterrühren und Schnee unterheben. Beiseite stellen

Für den Teig Schnee schlagen – Eier mit Zucker glatt rühren, langsam das Wasser-Öl Gemisch unterrühren, danach Mehl und Backpulver gut unterrühren und den Schnee unterheben. Die Teigmasse auf dem Backblech verteilen und die Topfenmasse mit Hilfe des Spritzsackes gitterförmig auf den Kuchenteig dressieren. Ja nach Herd ca. 35 bis 45 min backen.

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