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Grießnockerln

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Meine Kinder lieben Grießnockerlsuppe – gerade jetzt im Winter sind Suppen aller Art eine beliebte Haupt- oder Vorspeise. Die Nockerl bereite ich auch immer wieder auf Vorrat zu -sie sind schnell und einfach hergestellt, schmecken besser als gekauft und ich weiß, was drinnen ist. Ich lege die Nockerl immer einzeln auf ein Brett und gebe sie in den Tiefkühler – wenn sie gefroren sind, kann man sie verpacken und jederzeit die gewünschte Menge entnehmen.

Rezeptquelle: Mein altes Schulkochbuch „Kochen nach Grundrezepten/Maria Voigt“

Zutaten:

  • 2 Eier (ganz)
  • 100 g Butter
  • 200 g Grieß
  • Muskat, Salz

Butter flaumig rühren, Eier, Salz und Muskat mit dem Grieß zugeben und gut verrühren. Ca. 15 Minuten ziehen lassen (wichtig!). Mit 2 nassen Teelöffeln Nockerl formen, auf ein nasses Brett (oder Alufolie) legen und alle gleichzeitig in siedendes Salzwasser einkochen. 20 Minuten leicht köcheln lassen und 20 Minuten ziehen lassen. Wer sie lieber kernig möchte halbiert die Zeit. In Suppe einlegen und servieren.

 

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Bohnenstrudel

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Aus einem „steirischen“ Kochbuch, dass mein Mann von unserer Großen zum Vatertag bekommen hat, habe ich dieses Rezept – leicht abgewandelt – heute ausprobiert. Hat allen super geschmeckt und wird sicher wieder gemacht. Wer es noch schneller und einfacher möchte, kann fertigen Strudelteig verwenden (ich denke 2 – 3 Stück müssten für die Fülle reichen).

Für den Strudelteig:

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Öl
  • 125 ml lauwarmes Wasser (oder mehr)

Die Zutaten gut abschlagen – es sollte ein kompakter Teig entstehen – ähnlich dem von Germteig. Die Teigkugel abdecken (damit die Oberfläche nicht austrocknet) und ca. 1 Stunde rasten lassen – meine Mama stürzt eine Schüssel über den fertigen Teig – ich decke ihn mit Frischhaltefolie ab.

Danach ausrollen und vorsichtig mit den Fingerkuppen so lange dehnen (ausziehen) bis der Teig so dünn ist, dass man eine Zeitung durchsieht – dann ist er richtig;-)

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für die Fülle

  • 500 g weiße Bohnen (1 große Dose)
  • 500 g Kartoffeln (geschält und in kleine Würfel geschnitten)
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 kleine/1 große Zwiebel(n)
  • 1 EL Petersilie
  • Öl
  • 2 Eier
  • 200 ml Schlagobers
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Die geschnittenen Kartoffeln in Salzwasser mit dem Lorbeerblatt weich kochen. Zwiebel fein würfeln und in Öl anrösten. Die Eier mit dem Obers, der Petersilie und den Gewürzen gut verrühren. Mit den abgekühlten Kartoffeln und den Bohnen gut vermengen. Die Masse auf die unteren 2 Drittel des vorbereiteten Teiges auftragen, rechts und links die Teigseiten einschlagen und den Teig von unten her eng einrollen. Mit verquirltem Ei bestreichen und auf ein Backblech geben; im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad hellbraun backen.

Dazu gab es bei uns Blattsalat mit Kernöldressing

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Sterzlaberln (Polentataler)

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Meine Lieben sind nicht so wirklich Freunde von Polenta. Daher hat es auch sehr lange gedauert, ein Rezept zu finden um meinen Polentavorrat aufzubrauchen – aber siehe da – geschmeckt hat es allen!

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 10/2012“

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1/2 kleine Zwiebel
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Polenta (Maisgrieß)
  • 1 Ei
  • 50 g Bergkäse, gerieben
  • 1 EL Petersilie, gehackt
  • 1 EL Schnittlauch, geschnitten
  • etwa 70 g Semmelbrösel (Paniermehl)
  • Öl zum Ausbacken

Zwiebel schälen und fein schneiden, in geschmolzener Butter leicht anrösten und mit 3/8 l Wasser aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und Polenta unter ständigem Rühren in das kochende Wasser einrieseln lassen. Bei geringer Hitze etwa 5 Minuten kochen (ständig rühren); von der Hitze nehmen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Ei trennen. Den Dotter zusammen mit dem Käse und den Kräutern zur überkühlten Polenta rühren. Aus der Masse ca. 6 Laberln formen und zugedeckt ca. 1 Stunde kalt stellen. Danach Eiklar leicht verquirlen und die Polentataler in Eiklar und Brösel wenden. Öl portionsweise in einer Pfanner erhitzen und die Taler etwa 2 Minuten pro Seite goldbraun backen. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen und mit Salat servieren.

Ich hatte noch einen Rest Speckwürfel (ca. 100 g – für 4 Portionen) aufzubrauchen und hab diesen unter die Masse gegeben – schmeckt auch prima