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Filet auf Chutneysalat

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Nach einer Sommerpause und einem tollen und abwechslungsreichen Urlaub auf Kreta melde ich mich heute mit einem kleinen, feinen Alltagsrezept zurück. Ich hoffe, Ihr hattet alle einen schönen Sommer.

Das Originalrezept stammt aus einem WW-Kochbuch und ist für 2 Personen ausgelegt.

  • ½ Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Orange
  • 1 rote Paprika
  • 1 Chilischote (ersatzweise Chiliflocken)
  • 1 Kugel Mozzarella (kann man auch weglassen)
  • 1 reife Mango
  • 2 TL gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Öl
  • Balsamicoessig
  • 100 g Feldsalat (oder andere Blattsalate)
  • 2-3 Schweinefiletscheiben pro Person

Für das Chutney Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden, Orange schälen, filetieren und würfeln. Chili und Paprika entkernen und in feine Ringe bzw. kleine Würfel schneiden. Mango vom Stein schneiden und ebenfalls in Würfel schneiden. Alles in einem Topf miteinander vermengen mit Salz und Pfeffer würzen und auf mittlerer Stufe ca. 15 Minuten einkochen. Petersilie unterrühren.

Filetscheiben in einer Pfanne in Öl auf beiden Seiten scharf anbraten in eine Auflaufform geben, mit Salz und Pfeffer würzen etwas Chutney draufsetzen und im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad ca 15 Minuten fertig garen.

Salat putzen, waschen und mit Mozzarellawürfeln, Balsamico, Salz und restlichem Chutney vermengen.

Die fertigen Filets auf Chutneysalat anrichten und servieren.

 

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Schweizer Schnitzel

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Gerade jetzt im Frühling sind wir viel und gerne unterwegs. Da muss es auch am Wochenende schnell gehen. Trotzdem sollte das Essen frisch sein und allen schmecken. Ein sehr gutes und einfaches Rezept (= mit Kindern kochen) habe ich aus einem „Hausfrauen-Kochbuch“ ausgegraben. Diesmal „Altes und Neues aus Pillichsdorfer Küchen“.

Zutaten:

  • 4 Schnitzel (Schwein oder Pute)
  • ca 100 g Gouda (gerieben)
  • ¼ l Schlagobers (Sahne)
  • Salz, Pfeffer

Schnitzel (wenn nötig) klopfen, salzen und pfeffern und in eine kleine Auflaufform legen (die Schnitzel sollten gut hineinpassen). Mit dem geriebenen Käse bestreuen und mit Obers übergießen. Bei 200° C im Rohr ca. 1 Stunde überbacken (bis der Käse schön braun ist). Schon fertig

In der Zwischenzeit kann man den Salat vorbereiten. Sehr gut schmecken Brat- oder Petersilienkartoffeln dazu.

Welchen Ausflug wir gemacht haben, zeige ich Euch im nächsten Beitrag:-)

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Medaillons mit Erdäpfelhäubchen

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Heute am Muttertag gab es eines der Lieblingsgerichte meiner großen Tochter. Schmecken sensationell und sind recht einfach gemacht – zwar mit etwas Zeitaufwand – aber es lohnt sich. Unten anstehend das Originalrezept – bisher habe ich es auch immer so gemacht. Letzte Woche war bei uns leider sehr chaotisch und ich hatte alles daheim und eingekauft – außer Steinpilze – die sind aus…..aber (wie wir in der Schule gelernt haben) man muss flexibel sein. Es war noch etwas Spargelschinken da – also kurzerhand Pilze gegen Schinken ausgetauscht und ich muss sagen, es hat super gepasst.

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 9/99“

Zutaten für 4 Portionen:

Erdäpfelhäuchen:

  • 10 g Steinpilze (getrocknet)
  • 50 g Butter
  • 2 EL Petersilie gehackt
  • 1/8 l Schlagobers (süße Sahne)
  • 300 g Erdäpfel (Kartoffeln)
  • 1 Dotter
  • Salz, Pfeffer, eine Prise Muskat

und sonst noch:

  • 700 g Schweinslungenbraten
  • Salz, Pfeffer
  • 30 g Butter
  • 1 EL Öl
  • 16 dünne Scheiben Hamburgerspeck (Frühstücksspeck) roh
  • 1/8 l Schlagobers
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung der Erdäpfelhäubchen: die Hälfte der Steinpilze fein hacken, Butter zerlassen und die Pilze mit der Petersilie kurz anrösten, mit Obers aufgießen und aufkochen lassen. Von der Hitze nehmen. Erdäpfel kochen, schälen und durch eine Erdäpfelpresse drücken. Das Pilze-Obers-Gemisch nochmals aufkochen und zur Erdäpfelmasse geben (ich lass es immer kurz überkühlen), den Dotter rasch einarbeiten und bis zur Weiterverwendung beiseite stellen. (Heute habe ich anstatt der Pilze fein gehackten Schinken angeröstet)

Den Schweinslungenbraten wenn nötig putzen und in 8 ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der Handfläche etwas flachdrücken und mit Salz und Pfeffer würzen. Butter und Öl in der Pfanne erhitzen und die Medaillons auf beiden Seiten rasch anbraten. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen. Die Pfanne mit dem Bratenrückstand für die Sauce beiseite stellen.

Medaillons mit jeweils 2 Speckscheiben umwickeln und in eine befettete, hitzebeständige Form geben. Erdäpfelmasse mit einem Spritzsack mit großer, glatter Tülle auf die Medaillons dressieren (funktioniert auch mit 2 kleinen Löffeln, wenn man kleine Häufchen auf das Fleisch setzt). Im vorgeheizten Rohr bei 230º C etwa 10 Minuten überbacken (sollten leicht braun werden).

In der Zwischenzeit für die Sauce die restlichen Pilze im Bratenrückstand anrösten und mit Obers aufgießen. Kräftig würzen und bei geringer Hitze köcheln lassen. Ev. mit dem Pürierstab pürieren.

Bei uns gab es heute eine Champignon-Specksauce dazu (Resteverwertung). Gut passen auch in Butter geschwenkte Fisolen und geröstete Champignons – im Herbst auch super mit Pilzen der Saison.

für größere Bilder ins Foto reinklicken

Schweinsbraten mit Knödel

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Ich kenne unendlich viele Varianten von Schweinsbraten – jeder ist anders und trotzdem sind sie irgendwie gleich:-)

Bei uns gibt es diesen Braten eigentlich nur dann, wenn Besuch hier ist. Mengenangaben gibt es nicht wirklich – ich mach ihn immer so:

Je nach Anzahl der Personen nehme ich ein schönes Schulterstück oder Schopfbraten aber auch immer ein Karreestück (inkl. Knochen), weil wir lieber mageres Fleisch haben. Für die Marinade nehme ich Öl, Paprikapulver, Pfeffer, Rosmarin, Lorbeer, etwas Honig und Wacholderbeeren. Diese Zutaten werden verrührt und das Fleisch gut damit eingerieben – ich lasse es über Nacht in der Marinade.

Salz und Knoblauch kommen vor dem Braten dazu. Da ich ein absoluter Gemüsefan und „Beilagenesser“ bin, kommt jede Menge Gemüse zum Fleisch dazu – das schmeckt so gut, dass das Gemüse ratzfatz weg ist. Ich nehme immer Kartoffeln, Karotten, Sellerie oder Petersilienwurzeln und Zwiebel. Das Gemüse putzen und waschen und vierteln oder achteln – je nach Größe und am Blech verteilen. Das Fleisch dazugeben und das ganz vorerst bei starker Hitze „anbraten“. Danach gieße ich mit Wasser auf (Suppe ist durch das viele Gemüse nicht nötig). Ich lasse das Fleisch ganz langsam braten (meist bei 180 Grad) und übergieße es immer wieder mit Bratensaft (bisher sind mir auch die mageren Stücke nie trocken geworden). Zu lange darf man das Fleisch nicht braten. Der Saft wird durch das Gemüse extrem gut.

Dazu gibt es noch Serviettenknödel (mein Mann mag kein Sauerkraut). Auch die Serviettenknödel mache ich Daumen mal Π – unten das Grundrezept – mit diesem habe ich angefangen – irgendwann hat man die Menge im Gefühl (ich nehme für 6 Personen immer eine 500 g Packung Semmelwürfel (gekauft) und gebe langsam so viel Milch dazu bis es beim Umrühren nicht mehr „raschelt“;-)

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kleine Zwiebel fein würfeln
  • etwas Butter
  • 180 g Semmelwürfel
  • 2 EL Petersilie, gehackt
  • 3/16 l Milch
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zwiebel in Butter rösten und mit den Semmelwürfeln und Petersilie vermengen. Milch mit Eiern und Gewürzen verquirlen und über die Semmelwürfel gießen – gut vermengen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen – in 2 Hälften teilen und auf einer Klarsichtfolie zu einer Rolle formen – die Folie fest um die Masse wickeln und abbinden (Knoten)  – einige Male mit einer Nadel oder einem Messer (vorsichtig) einstechen, damit die Folie beim Kochen nicht platzt. Es soll kein Wasser eindringen! Die Knödel in kochendes Wasser legen und ca. 20 bis 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln (ziehen) lassen. Klappt super!

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Auf dem unteren Bild war beim Gemüse auch noch Kürbis dabei – es ist zwar etwas weicher gewesen – aber auch die Männer haben ordentlich zugelangt. Fleisch war noch da – Gemüse war alle….bei meinen Fleischessern in der Familie eher ungewöhnlich;-)

Lungenbraten mit Apfel-Kren-Haube

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Ich koche nicht oft und gerne mit Schweinefleisch – und wenn mache ich gerne Lungenbraten in allen Varianten (siehe z.B. auch: Medaillons in pikanter SauceLungenbraten-Gugelhupf oder Fächerbraten). Jetzt habe ich wieder eine neues Rezept gefunden – schmeckt fruchtig-pikant und ich finde es genial:

Rezeptquelle: „Koch&Back Nr. 10/2013“

Tipp gleich vorweg – wenn die Äpfel sehr süß sind, mit dem Honig sparsam umgehen. Bei sehr saftigen Äpfel etwas mehr Brösel (Paniermehl) verwenden

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Äpfel (350 g)
  • Salz
  • 1 EL Honig (oder weniger)
  • 20 g Kren, frisch gerieben
  • 1 Eiklar
  • 30 g Semmelbrösel
  • 600 g Schweinslungenbraten
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Senf (scharf)
  • 2 EL Öl
  • 1/8 l Bouillon (Würfelsuppe)
  • 1/8 l Schlagobers (Sahne)
  • 2 EL Schnittlauch und
  • frisch geriebenen Kren zum Bestreuen

Äpfel schälen und grob raffeln mit den restlichen Zutaten gut verrühren und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Lungenbraten putzen, mit Salz und Pfeffer würzen und rundum mit Senf bestreichen. Fleisch in einer Bratwanne in heißem Öl rundum scharf anbraten. Apfel-Kren-Masse auf dem Lungenbraten auftragen und mit den Händen fest andrücken. Suppe angießen und den Lungenbraten im vorgeheizten Rohr bei 200º C (Ober- und Unterhitze) ca. 25 Minuten überbacken. Fleisch aus dem Rohr nehmen und 5 Minuten rasten lassen. Bratensaft in einen kleinen Kochtopf geben und mit Schlagobers 2 Minuten einkochen lassen. Würzen nach Geschmack. Fleisch in Scheiben schneiden, mit Sauce anrichten und mit Schnittlauch und frischem Kren bestreuen.

Dazu passend: Erdäpfelschmarren und Salat

für den Erdäpfelschmarren (4 Portionen als Beilage)

800 g Erdäpfel (Kartoffel) schälen in Scheiben oder Würfel schneiden, waschen und in reichlich Salzwasser bissfest kochen – abseihen und gut abtropfen lassen. Eine mittelgroße Zwiebel in kleine Würfel und in einer großen Pfanne in Öl mit dem Kartoffeln rundum knusprig braten.