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„Verlegenheitsschnitten“

Gestern war meine Trauzeugin zu einem Kurzbesuch bei uns. Unter der Woche backe ich normalerweise nichts – aber wenn Besuch angesagt ist gibt es doch eine Kleinigkeit zum Kaffee. Ursprünglich hab ich das Rezept für diesen Kühlschrankkuchen von meiner Trauzeugin bekommen und daher hab ich ihn gestern nach langem wieder einmal gemacht.

Total schnell, einfach und schmeckt so herrlich locker und wenn man möchte auch immer wieder anders. In diesem Fall bitte keine Light-Produkte verwenden, sonst schwimmen sie Euch davon;-)

Die Grundzutaten bestehen aus:

  • 250 g Sauerrahm (saure Sahne)
  • 250 g Naturjoghurt (3,6%)
  • 250 g Schlagobers (Sahne) geschlagen
  • Zucker nach Geschmack
  • Früchte nach Wahl
  • ca. 25-30 Stk. Biskotten/Löffelbiskuit (ich nehme immer die ganz normalen) – Vollkorn schmeckt auch super

ICH mache meine Schnitten nach der noch einfacheren Methode – nämlich mit einem Glas Landliebe Vanillejoghurt – das sind schon mal 500 g und haben den Fettgehalt von Joghurt bzw. Sauerrahm. Zucker ist hier überhaupt nicht notwendig. Normalerweise mach ich sie ohne Obst – gestern hab ich Himbeeren dazugegeben – schmeckt himmlisch. Probiert es einfach mal aus. So wird’s gemacht:

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Joghurt (und Sauerrahm) gut verrühren – eventuell Zucker gut unterrühren. Danach geschlagenes Obers unterheben. Gemacht wird der Kuchen wie Tiramisu —> eine Lage Biskotten in die Form legen. Mit einem Löffel etwas Creme darauf verteilen. und so weiter bis die Creme aufgebraucht ist. Ich habe nach der ersten (dünneren) Cremeschicht frische Himbeeren auf dem Kuchen verteilt, danach nochmals dünn Creme verteilen und wieder Biskotten-Creme-Biskotten. Mit einer dünnen Cremeschicht abschließen. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Danach stürzen, Folie abziehen und portionieren. Schmeckt auch super mit Erdbeeren oder pur mit einem Früchtespiegel aus verschiedenen Beeren. Von der Patentante meiner Großen wurde mir gesagt, dass sie auch mit Kokosjoghurt super schmecken. Einfach nach Lust und Laune probieren.

Pfirsich-Blechkuchen reloaded:-)

In letzter Zeit hatten wir wieder einmal „zu-Hause-Wochenenden“. Langweilig wird uns daheim zwar auch nie – aber mit krankem Kleinkind (wieder gesund) und Sauwetter sind die Aktivitäten doch eingeschränkt. Aber da hat man dann doch auch wieder einmal Zeit für Gäste und Kuchen backen.

Eine liebe Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es schon einen Post gibt für Pfirsich-Blechkuchen…..stimmt…..sorry – war letztes Jahr im Juni – UUUPPS hab ich doch glatt übersehen

Zutaten für ein Blech (ca. 30×40)

Mürbteig:

  • 300 g Mehl
  • 1 Ei
  • 200 g Butter
  • 175 g Staubzucker
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Außerdem:

  • 2 Dosen Pfirsiche (à 480 g)
  • 400 g Sauerrahm (saure Sahne)
  • 2 Eier
  • 1 Pkg. Puddingpulver Vanille
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Milch

Für den Mürbteig die trockenen Zutaten gut vermischen und mit den Butterflocken abbröseln. Das Ei dazugeben und zu einem kompakten Teig verkneten. In Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.

Den Teig auf die Größe des Backbleches ausrollen (diese mit Backpapier auslegen) und auf das Blech legen. Die Pfirsiche sehr gut abtropfen lassen, in Würfel schneiden und auf dem Mürbteig verteilen.

Den Sauerrahm mit den Eiern, der Milch und dem Zucker gut verrühren, Vanillepuddingpulver unterrühren. Auf die Pfirsiche geben und glattstreichen. Den Kuchen im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 45 – 50 Minute backen. Gut auskühlen lassen und in Stücke schneiden. Am besten über Nacht durchziehen lassen.

Geburtstagstorte

Happy Birthday, kleine Maus! Unsere Kleine wird groß – immerhin ist sie seit fast einer Woche 3 Jahre alt:-)

Ich bin ja leider nicht gerade der große Tortendekorateur – aber wichtig ist, geschmeckt hat sie wunderbar und unsere Prinzessin war glücklich.

Hier das Rezept – auch als Kuchen zu verwenden (schmeckt noch besser, wenn sie einen Tag durchziehen kann!)

Für einen 26er Ring (Backrohr auf 180° C vorheizen)

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  • 1 Becher Rahm (saure Sahne)
  • 1 Becher Feinkristallzucker
  • 1 Becher Mandeln fein gemahlen
  • 2 Esslöffel Kakao
  • 1/2 Becher Pflanzenöl
  • 3 Eier (Schnee)
  • 1 Becher Mehl
  • 1 Pkg Backpulver

1 Becher = 250 ml

Eier trennen – Schnee schlagen (muss nicht unbedingt sein – ich mach es aber immer, da der Kuchen einfach fluffiger wird)

Dotter mit Zucker gut verrühren, Öl und Rahm dazurühren. Danach alle „festen“ Zutaten gut unterrühren. Zum Schluss den Schnee gut unterheben.

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Ich habe hier noch Schokotropfen untergehoben – so wird sie noch schokoladiger – ca. 45 Minuten goldbraun backen, waagrecht in 2 Teile schneiden (ich ziehe rund um die Torte eine schmale Schnittstelle und lege einen Zwirn oder dünnen Faden rund um die Schnittstelle – den Faden überkreuzen und durchziehen – damit bekommt man eine exakte und gerade Schnitstelle. Gefüllt habe ich sie diesmal ganz einfach mit selbst gemachter Marillenmarmelade.

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Pfirsich-Blechkuchen

Natürlich gab es am Sonntag für unseren Freundebesuch auch einen Kuchen. Ein leichter, fruchtiger Kuchen ohne viel drumrum. Eigentlich hätte ich ja sehr gerne Erdbeeren gehabt – leider hat die Zeit gefehlt und die im Supermarkt sind…. na ja…. keine Kommentar:-)

Gut war er trotzdem. Wie immer – hier das Rezept für Euch:

Für den Mürbteig:

  • 300 g Mehl
  • 1 Ei
  • 200 g Butter
  • 175 g Staubzucker

Für die Fülle:

  • 3 Dosen Pfirsiche (à 480g Abtropfgewicht)
  • 400 g Sauerrahm (saure Sahne)
  • 2 Eier
  • 1 Pkg Vanillepuddingpulver
  • 200 g Feinkristallzucker
  • 100 ml Milch

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