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Klosterkipferl

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Dieses Rezept ist nicht neu – die Kipferl sind aber so gut, dass sie noch einmal gezeigt werden müssen. Sie lassen sich nur nicht gerne transportieren weil sie so zart sind, dass sie leicht brechen.

Zutaten für ca. 50 Stk.

  • 140 g Mehl
  • 90 g Haselnüsse (gerieben)
  • 40 g dunkle Schokolade (gerieben)
  • 3 Pkg. Vanillezucker
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Dotter

Glasur:

  • 150 g dunkle Schokolade
  • 30 g Kokosfett
  • (Alternativ – fertige Schokoglasur)
  • 20 g Haselnüsse gerieben – oder Krokant – oder gehackte Pistazien

Trockene Zutaten gut vermischen – Butter klein schneiden und mit dem Ei zu den anderen Zutaten geben – zu einem glatten Teig kneten. In Folie gewickelt etwa eine Stunde kalt stellen.

Den Teig zu dünnen Rollen (ca. 2 cm Durchmesser) formen und diese in ca. 2 cm breite Stücke schneiden. Zu Kipferl formen und bei 200 ° C (Backrohr vorheizen) ca. 10 min backen. Am Blech auskühlen lassen. Für die Glasur die Schokolade grob hacken und mit dem Kokosfett im Wasserbad schmelzen; gut verrühren und etwas überkühlen lassen. Die Kipferlenden in Schokolade tunken und mit Nüssen, Krokant oder Pistazien bestreuen – gut trocknen lassen (ich lass sie immer über Nacht stehen).

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Schlawiner

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Die Lieblingskekse meiner kleinen Tochter….. naja ….. irgendwie liebt sie alle und natürlich hilft sie mit ihrer großen Schwester beim Adventbacken fleißig mit.

Rezeptquelle: „Dr. Oetker – Christkindl Backstube“

Zutaten (für ca. 45 Stück):

  • 250 g glattes Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 100 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Messerspitze Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 1 KL Zitronensaft
  • 1 versprudeltes Eiklar (Eiweiß)
  • 125 g Butter

Füllung: heiße, passierte Ribisel(Johannisbeer-)marmelade

Die trockenen Zutaten mischen und mit der Butter gut abbröseln, Eiklar und Zitronensaft dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde kaltstellen.

Den Teig 2 mm dick ausrollen und beliebige Formen (die Hälfte davon ohne Loch) ausstechen. Bei 180 Grad hell backen – auskühlen lassen und mit Marmelade zusammensetzen – mit Staubzucker bestreuen.

Nougat-Apfelkipferl

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Heute am späten Nachmittag noch immer regnerisch, kalt und windig in Wien hab ich mein „Osterbackbuch“ zur Hand genommen. Nachdem ich noch Nougat hatte, waren diese Kipferl schnell in Arbeit. Die Kinder haben sie gleich getestet und für sehr gut befunden. Nachdem sie so schnell und unkompliziert gemacht sind, werde ich sie in unser Standardgebäck aufnehmen. Ich hatte kein Dinkelmehl zu Hause und hab es 1:1 gegen glattes Weizenmehl ausgetauscht – war kein Problem.

Rezeptquelle: „Dr. Oetker – die besten Oster-Rezepte“

Topfen(Quark)teig:

  • 180g Topfen (Quark) 20%
  • 2 Eier
  • 100 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Zitronenschale von einer Bio Zitrone (Alternativ: Finesse Zitronenschale v. Dr. Oetker)
  • 350 g Mehl (Original Dinkelmehl)
  • 1 Pkg Backpulver

Nougat-Apfel-Fülle:

  • 100 g erweichter Nuss-Nougat
  • 60 g gehackte Walnüsse
  • 100 g Apfel (geschält und klein geschnitten)

1 Dotter, 1 KL Milch (verquirlt – zum Bestreichen)

Für den Teig alle trockenen Zutaten vermischen und mit Topfen (Quark) und Ei zu einem glatten Teig verkneten (keine Sorge – ist am Anfang etwas sperrig und „trocken“ wird aber schön glatt und leicht zu verarbeiten).

Für die Fülle alle Zutaten gut verrühren.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 25×50 cm). Der Länge nach in zwei gleiche Teile schneiden. Die Teigteile in Dreiecke schneiden und auf der Breitsseite mit einem kleinen Löffel die Fülle draufsetzen. Von der Breitseite einrollen und Kipferl (Hörnchen) formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (etwas Abstand lassen – gehen auf) und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 20 Minuten goldbraun backen.

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Thunfisch-Quiche

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Diese Quiche habe ich schon ewig nicht mehr gemacht – meine Große liebt sie. Schmeckt wirklich herrlich und sogar mein Mann (der absolut keinen Fisch mag) hat 2 Portionen gegessen (freiwillig….)

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 5/2001“

TEIG: (für eine 26er Springform) – 6 Portionen

  • 200 g Mehl (glatt)
  • 1 gestr. EL Salz
  • 1 Knoblauchzehe (zerdrückt)
  • 130 g Butter
  • 3 EL Milch
  • 1 Ei

FÜLLE:

  •  2 Dosen Thunfisch in Öl (à 195g)
  • 150 g Zwiebeln
  • etwas Öl
  • 3 Paradeiser (Tomaten)
  • 150 g Gouda, geraffelt
  • 4 EL Olivenöl

ÜBERGUSS:

  • 4 Eier, ganz
  • ca. 50 ml Schlagobers (Sahne)
  • 6 EL Petersilie, gehackt
  • 1 EL Oregano, getrocknet
  • Salz, Pfeffer

Für den Teig Butter mit Mehl abbröseln und mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Scheibe ausrollen (ca. 30 cm) und in eine Quiche- oder Springform (26er Ring) geben. Einen Rand von ca. 3 cm hochziehen. – TIPP: Wenn man eine Springform verwendet einen Ring aus Alufolie um den Teigrand legen – so rutscht er nicht hinunter . Die Quiche 20 Minuten tiefkühlen und danach im vorgeheizten Rohr bei 200 Grad ca. 15 Minuten vorbacken. (Den Teig ev. mit einer Gabel ein paar mal einstechen) Etwas überkühlen lassen.

Für die Fülle Thunfisch abtropfen lassen und gut zerpflücken. Paradeiser vierteln, entkernen und in Würfel schneiden. Gehackt Zwiebeln in etwas Öl hell anrösten und zum Fisch geben. Kräuter und Käse unterrühren. Die Fülle in die Tortenform füllen und glattstreichen.

Für den Überguss alle Zutaten gut verrühren und über der Fülle verteilen. Die Quiche bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen – ein paar Minuten rasten lassen, aus der Form lösen und in Portionen teilen.

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Linzer Augen

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Mit einem Klassiker auf allen Kekstellern möchte ich die heurige Weihnachtsbackstube schließen und hoffe, ich konnte etwas Lust aufs Backen machen.

Ich möchte mich auch gleich für alle netten Kommentare bedanken und wünsche ein frohes Weihnachtsfest.

Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 200 g Mehl
  • 2 Eidotter
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • Marmelade zum Zusammensetzen (ich nehme klassisch Marillenmarmelade)

Butter mit Mehl gut abbröseln und mit allen anderen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten.

Formen ausstechen und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad backen und auskühlen lassen. Je einen vollen Keks und einen Keks mit Loch mit Marmelade zusammensetzen.

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Rahmkipferl

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Nachdem ich am Wochenende recht viel gebacken habe, gab es am Sonntag nur ein schnelles Mittagessen – Rindsuppe mit Nudeln (die hab ich Samstag Abend schon vorgekocht) und Naturschnitzel mit Reis uns Salat. Von der Salatmarinade sind mir ein paar Löffel Sauerrahm übrig geblieben. Nachmittags hab ich mir dann wieder ein Backbuch zur Hand genommen und quasi auf dem Weg zum nächsten Rezept bin ich über diese Kipferl gestolpert – hmmmm – 3 Löffel Rahm – könnte sich ausgehen – und so war es auch. Entstanden sind sehr gute (nicht zu süße) Küchlein mit einem feinen Hauch Zimtzucker

Rezeptquelle: „Dr. Oetker – Backen macht Freude Nr. 21“

Teig:

  • 250 g Mehl (glatt)
  • ½ Pkg. Backpulver
  • 125 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Sauerrahm
  • 1 Ei

Füllung:

  • 200 g geriebene Haselnüsse
  • 4 EL Ribiselmarmelade

Mehl und Backpulver mischen und die übrigen Zutaten der Reihe nach dazugeben. Zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1/2 Stunde kalt stellen. Den Teig rechteckig ausrollen (ca. 60×21 cm) und der Länge nach in 3 gleiche Streifen schneiden. Jeden Streifen in kleine Dreiecke schneiden (ich hab das natürlich nicht so genau hinbekommen)

Für die Füllung die Nüsse mit der Marmelade mischen und gut verrühren (ich hab noch einen EL Wasser hinzugefügt, weil es zu trocken war).

Die Dreiecke mit der Spitze nach oben hinlegen. Ca. einen halben TL Fülle zu einer kleinen Rolle formen und auf den unteren Teil des Teiges legen. – ich habe dann die Spitzen rechts und links über die Fülle geschlagen, den Teig über die Fülle gerollt und dann zu Kipferl geformt. Nach 2 – 3 Stück sind sie dann auch optisch gut geworden.

Bei 180 Grad im vorgeheizten Rohr hellbraun backen und noch heiß mit einer Mischung aus Staubzucker und etwas Zimt bestreuen.

Im Originalrezept werden die Enden noch in Schokolade getunkt – hab ich nicht gemacht, weil es für meinen Geschmack nicht dazupasst.

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Zwetschkenkuchen mit Streusel

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Nachdem ich von einer sehr lieben Kollegin frisch geerntete Zwetschken bekommen habe, wurde ein Teil gleich zu Marmelade verarbeitet – der Rest ist in unseren Bäuchen verschwunden – etwas über einen halben Kilo konnte ich für diesen leckeren Kuchen retten

Für eine 26er Tortenform braucht ihr:

  • 200 g Mehl
  • 70 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver

für die Streusel

  • 100 g Staubzucker
  • 200 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Pkg. Vanillezucker

ca. 1/2 kg Zwetschken (halbieren und entkernen)

Die trockenen Zutaten sieben und mit der Butter abbröseln, das Ei zugeben und rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Für die Streusel alle Zutaten gut abbröseln

Den Teig halbieren und einen Teil als Boden ausrollen und die vorbereitete Tortenform geben (ich verwende immer Backpapier – oder einfetten und mit Mehl oder Brösel bestreuen). Die andere Teighälfte zu einer Rolle formen, in die Tortenform legen und rundum einen Rand hochdrücken. Die halbierten Zwetschken kreisförmig eng auf den Tortenboden legen. Die Streusel darübergeben und im vorgeheizten Rohr bei 180º C hellbraun backen.

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Apfelschnitten

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Apfelkuchen in der Form gibt es in vielen Varianten – ich habe einmal diesen aus Topfenteig (Quarkteig) probiert. Lässt sich gut verarbeiten und schmeckt prima. Für ein großes Blech die doppelte Menge rechnen – mein verwendetes Blech ist ca. 35 x 40 cm groß

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • ½ Pkg. Backpulver
  • 200 g Butter (Margarine)
  • 150 g Magertopfen (Quark)
  • 60 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Prise Salz
  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • etwas Kristallzucker, Zimt

Für den Teil alle trockenen Zutaten vermischen, die zimmerwarme Butter und den Topfen gut einkneten, bis eine glatte Masse entsteht. In Folie einschlagen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen. In 2 gleich große Stücke teilen. Einen Teil 1 cm dick ausrollen und in ein vorbereitetes Backblech (ich lege meine mit Backpapier aus) legen – ev. am Blech noch nachrollen. Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden oder in dünne Scheiben hobeln. Den Teig gleichmäßig belegen und mit etwas Zucker und Zimt bestreuen. Die zweite Teighälfte ausrollen und über die Äpfel breiten. Mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Im vorgeheizten Rohr bei 190° C goldbraun backen.

Gutes Gelingen

Pfirsich-Blechkuchen

Natürlich gab es am Sonntag für unseren Freundebesuch auch einen Kuchen. Ein leichter, fruchtiger Kuchen ohne viel drumrum. Eigentlich hätte ich ja sehr gerne Erdbeeren gehabt – leider hat die Zeit gefehlt und die im Supermarkt sind…. na ja…. keine Kommentar:-)

Gut war er trotzdem. Wie immer – hier das Rezept für Euch:

Für den Mürbteig:

  • 300 g Mehl
  • 1 Ei
  • 200 g Butter
  • 175 g Staubzucker

Für die Fülle:

  • 3 Dosen Pfirsiche (à 480g Abtropfgewicht)
  • 400 g Sauerrahm (saure Sahne)
  • 2 Eier
  • 1 Pkg Vanillepuddingpulver
  • 200 g Feinkristallzucker
  • 100 ml Milch

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