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Dinkel-Honig-Spitzbuben

Ich hatte noch Dinkelmehl zu Hause und hab beim Blättern diese süßen Spitzbuben entdeckt. Mit dem Honig ist der Teig zwar etwas klebrig und nicht ganz so einfach zu bearbeiten, aber es lohnt sich:-)

Rezeptquelle : „Koch&Back Heft 9/2015“

  • 240 g Butter
  • 240 g Dinkelmehl
  • 100 g Honig
  • 150 g Haselnüsse, gerieben
  • 1 KL Zimt
  • Ribiselmarmelade zum Füllen

Butter mit dem Dinkelmehl gut abbröseln und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in eine Folie wickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und beliebige Kekse ausstechen. Bei 180 Grad hellbraun backen. Auskühlen lassen und mit Marmelade füllen. – Im Originalrezept werden zur Marmelade noch 60 g Honig gerührt – diesen habe ich nicht dazugegeben.

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Torte „American Style“

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Der 12. Juli 2000 hat mein ganzes Leben verändert – ich bin zum ersten Mal Mama geworden. Die erste Nacht habe ich nicht geschlafen – jeder noch so kleine Atemzug der kleinen Maus hat mich wach gehalten – noch schlimmer war es, wenn sie so tief geschlafen hat, dass ich sie gar nicht gehört habe….. und jetzt sind 16 Jahre wie im Flug vergangen. Aus der kleinen Maus ist plötzlich eine junge Dame geworden – eine tolle Tochter und eine liebevolle große Schwester, auf die wir sehr stolz sind. Für die Geburtstagsfeier mit ihren Freundinnen hat sie sich Deko und Essen im amerikanischen Stil gewünscht – ich hab mich bemüht, diesen Wunsch zu erfüllen:-)

Für die Torte habe ich folgendes verwendet:

Boden (Blechkuchen – mein Blech ist etwas größer als 20×30) – diese Masse funktioniert auch als Boden für Obstkuchen oder Torte (26er Ring). Da wir einen Gast mit Weizenallergie hatten, habe ich den Kuchen mit Dinkelmehl gemacht – Zucker und Mehl können 1:1 gegen Feinkristallzucker und glattes Mehl getauscht werden

  • 250 g Rohrzucker
  • 5 Eier (trennen)
  • 1/8 l Pflanzenöl
  • 1/8 l Wasser
  • 200 g Dinkelmehl
  • 50 g Kakao
  • 1 MSP Backpulver

für die Creme

  • 3 Becher Philadelphia (Frischkäse) natur (à 170g)
  • 1 Becher Joghurt 3,6% (250g)
  • 75 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 3 EL Zitrone
  • 5-6 Blatt Gelantine

Eier trennen – Schnee schlagen und die Dotter mit dem Zucker sowie Öl und Wasser schaumig aufrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach das gesiebte Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren. Zuletzt den Schnee unterheben. Den Kuchen bei 180º C in vorgeheizten Rohr ca 35 bis 45 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für die Creme Philadelphia und Joghurt mit dem Zucker gut verrühren. Die Gelantine nach Packungsanleitung zubereiten (in kaltem Wasser einweichen und mit dem Zitronensaft erwärmen – 2 Löffel der Creme zügig unterrühren) – die Gelantinemasse zügig unter die restliche Creme rühren und auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen (oder Torte) kann man mit beliebigen Früchten verzieren – Sehr gut schmeckt diese Creme mit Beeren aller Art.

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Pancakes

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Bei uns gibt es außer Marmelade (und für die Kinder hin und wieder Nutella) kein süßes Frühstück. Müsli, Cornflakes und Obst oder eben ein Marmeladebrot mit selbst gemachter Marmelade sind Standard. Meine Große wird nächste Woche 16 und hat daher Freundinnen am Samstag zu Ihrer Geburtstagsparty geladen – für ein paar inkl. Übernachtung. Da muss 1. ein ordentliches Frühstück her und 2. eines dem Partymotto „American Style“ entsprechendes. Also Pancakes – mit Dinkelmehl, da ein Gast eine Weizenallergie hat. Damit das ganze 100% funktioniert muss Mama probekochen und backen. Da trifft es sich gut, dass ich gestern wegen der kleinen Maus „zwangsbeurlaubt“ war und es gab mitten unter der Woche ein Sonntagsfrühstück für 3 Mädls:-)

Hier die Zutaten (Mehl kann man 1:1 gegen Weizenmehl austauschen)

  • 2 Eier (ganz)
  • 1 Prise Salz
  • ev. 1/2 EL Zucker
  • 50 ml Milch
  • 150 ml Naturjoghurt
  • 100 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • Öl zum Ausbacken

Die Eier (mit Zucker), Salz zu einer schönen Schaummasse aufschlagen. Milch und Joghurt unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver darübersieben und zügig unterrühren. Ein paar Minuten rasten lassen. In einer Pfanne (wenig) Öl erhitzen (wie bei Pfannkuchen) und mit einem Löffel oder einem Schöpfer (Schöpfkelle) kleine Portionen in der Pfanne verteilen. Der Teig sollte zäh sein, sodass er zwar etwas auseinandergeht aber nicht rinnt. Langsam ausbacken, damit sie auch innen durch sind und wenden, wenn auch der obere Teil schon langsam stockt. Funktioniert ganz gut und schmeckt mit Früchten sehr lecker. Wir haben Agavensirup zum Süßen verwendet (Vorsicht – ist viel süßer als Honig – sparsam dosieren). Ahornsirup und Honig funktioniert natürlich auch;-)