Schlagwort-Archive: Zugfahrt

Schneeberg/Niederösterreich

In letzter Zeit habe ich meine Kategorie „Hier und dort“ aufgrund vieler Umbauarbeiten in der Wohnung und sonstigen Verpflichtungen sehr vernachlässigt.

Schön langsam kehrt der Frühling ein – diesen Tagesausflug haben wir natürlich nicht heuer gemacht sondern letztens im Mai. Die Saison beginnt (für die Schneebergbahn) auch erst Ende April. Aber für alle, die sich überlegen, was man im Frühling alles machen könnte, hier mein Tipp:

Der Schneeberg ist der höchste Berg Niederösterreichs und der östlichste sowie nördlichste Zweitausender der Alpen. Man kann den Berg auch von unten bis oben besteigen, bequem (vor allem mit Kindern) ist es auf jeden Fall mit der  Schneebergbahn . Hier kann man gemütlich bis auf den Hochschneeberg fahren (bei Schlechtwetter eingeschränkt!) und oben angekommen einen schönen Spaziergang oder eine kleine Klettertour machen.

Wir sind von Puchberg aus gestartet – hier (oder auch in den umliegenden Orten am Schneeberg) gibt es schöne Übernachtungsmöglichkeiten. Ein Wochenendausflug lohnt sich.

Für alle, die zum ersten Mal auf den Schneeberg hochfahren, bitte beachten – es handelt sich um einen „richtigen“ Berg. Mein Mann hatte sogar das Glück, eine Gams zu entdecken. Mich wundert es immer wieder, wenn ich Menschen mit Sandalen oder Schlapfen (Pantoffeln) und Trägertops herumlaufen sehe. Leider passieren auch immer wieder Unfälle, weil die Wanderer den Berg einfach unterschätzen. Also – gut ausgerüstet und auf einen Wetterumschwung vorbereitet, wünsche ich Euch eine schöne Zeit am Berg.

RETZ – SONDERZUGFAHRT

Am Wochenende haben wir einen netten Ausflug gemacht – und damit kann ich gleich einen Tipp für ein kleines Geschenk weitergeben – vielleicht gibt es auch in Eurer Nähe „Sonderzugfahrten“.

P1180589

In unserem Fall ging die Fahrt nach Retz zum Weinlesefest bzw. Weinkirtag.

Schon die Fahrt von Wien nach Retz war ungewöhnlich – unsere Waggons wurden von einer Dampflok gezogen – das hat schon was, dieses „tschtschtschtsch“ und der Geruch nach Kohle und Rauch (Kopf rausstecken ist aber gefährlich – es kann schon passieren, dass man ihn mit einer leichten Kriegsbemalung wieder reinsteckt). Wir waren ja quasi mit Freunden unterwegs – dem „Lokteam“ (www.lokteam.at). Der Lokführer Peter ist ein lieber Freund von uns.

In Retz angekommen haben wir uns zuerst mal gestärkt und den Kirtag gestürmt – aufgrund der vielen Menschen gibt es davon leider nicht so viele (tolle) Fotos – es war der letzte Tage des Kirtags und auch der Regen hat Pause gemacht – so waren doch viele Menschen am Hauptplatz. Man fand aber doch immer wieder ein nettes Plätzchen und unsere kleine Maus war mit „Olaf“ glücklich (der Gute steht jetzt neben meinem Bett und grinst mich nachts frech an – so süß schaut er dann im Schummerlicht gar nicht mehr aus). Für die Große gab es ebenfalls genug zu sehen und (typisch Kirtag) auch pickig-süsse Zuckerwatte in rosa.

P1180604 P1180609 P1180612

Retz ist auch ohne Kirtag einen Besuch wert – mit einem wunderschönen Stadtkern, dem Wein-Erlebniskeller Retz (das gesamte Kellerlabyrinth erstreckt sich in einer Gesamtlänge von ca. 20 km unter dem Stadtkern und ist damit länger als das Straßennetz oberirdisch. Die Keller sind bis zu 20 m tief in bloßen Meeressand gegraben und teilweise dreigeschoßig angelegt – Quelle: www.erlebniskeller.at).

P1180593 P1180601 P1180614 P1180605 P1180602 P1180617

Es wird sicher in der nächsten Zeit einen schönen Beitrag über Retz geben. – Zur Sonderzugfahrt gibt es noch zu sagen, dass auch der „Reblaus-Express“ durch das Retzer Land fährt (www.reblaus-express.at)

P1180640