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Hackelsberg-Jungerberg, Burgenland

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Am Sonntag hatten wir frühsommerliche Temperaturen mit bis zu 25 Grad. Dieses strahlende Wetter war wie gemacht für einen kleinen Ausflug. Unsere Wanderung möchte ich Euch heute vorstellen. Ideal auch mit Kindern (unsere ist 4 1/2) – je nach Kondition, da der Anstieg auf den Hügel nicht besonders anstrengend ist. Wenn man mit kleineren Kindern (Kinderwagen) unterwegs ist kann man auch toll von Jois nach Winten einen Teil des Kirschblütenradweges bewandern.

Wir sind nach Jois (nördliches Burgenland) gefahren (ca. 45 Minuten ab Wien) und haben uns am Bahnhof eingeparkt. Jois ist ein netter kleiner Weinbauort. Namhafte Weinbauern haben hier ihre Rieden. Wir sind vom Bahnhof über den Kirschblütenradweg in unsere Wanderung eingestiegen. Zwischen blühenden Bäumen und Weingärten sind wir auf den Hackelsberg gestiegen – ich muss dazu sagen, wir wussten wie viel andere auch nicht, dass die beiden Hügel unter Naturschutz stehen, da sie eine einzigartige Flora und Fauna beheimaten die es teilweise nur hier gibt. So wurden wir nicht nur mit einem wunderschönen Blick zum Neusiedler See belohnt sondern auch mit Wiesen voller wilder Schwertlilien. Die Wanderung war auch für unsere Kleine sehr kurzweilig. Wir haben viele Hasen gesehen, die auf den Wiesen getobt haben, verschiedenste Blumen, Störche, Reiher und viele, viele Schmetterlinge.

Die Tour über beide Hügel (Rundkurs) hat eine Länge von rund 5,5 km. Einkehr gibt es unterwegs keine – aber sehr nette Rastplätze und in Jois  findet man immer ein Gasthaus oder einen offenen Buschenschank (Kellergasse).

Mein persönliches Fazit: Tolle (leichte) Wanderung – ideal für Kinder und Naturliebhaber (Fernglas mitnehmen). Ich würde die Tour nicht im Hochsommer empfehlen. Am Hügel gibt es nur Trockenrasenflächen und Büsche – also kein Schatten – bei großer Hitze sicher sehr unangenehm. Gutes Schuhwerk (feste Turnschuhe mit Profil reichen hier auch) muss auf jeden Fall sein. Weitere Infos gibt es auf folgenden Seiten Nationalpark Neusiedler See oder Bergfex

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Blick zum Neusiedler See
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Johannesbachklamm – Würflach/Niederösterreich

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Gestern hatte es bei uns in Wien 34º C – da gibt es nur eine Möglichkeit – ab ins Bad (das haben wir dann am Nachmittag auch noch gemacht) oder ein kühles Plätzchen suchen. Aus einem Wanderbuch habe ich einen super Tipp – die Johannesbachklamm bei Würflach.

Würflach liegt in der Nähe von Wiener Neustadt – von Wien braucht man ca. eine Stunde bis zur Klamm. Die Wanderung kann auf mehrere Rundwanderwege (gut beschriebenes Streckennetz) und Laufrunden ausgedehnt werden. Mit unserer Kleinen haben wir uns aufgrund der Länge der Rundwege (ca. 13 km ist einer der kürzeren Wege) und der Hitze auf die Klamm beschränkt – mit einer Länge von einem guten Kilometer ist sie auch für kleine Kinderfüße geeignet.

Die Wege sind gut ausgebaut – aber teilweise mit Wurzeln und abgetretenen Steinen versehen – also bitte (wie bei jeder Wanderung) auf gutes Schuhwerk achten. Auch sollte man die Wetterbedingungen beachten. Gestern war es in der Klamm noch immer sehr feucht, nass und kühl – bei schlechterem Wetter kann es da doch auch im Sommer kalt sein. Gute Informationen findet man hier Gemeinde Würflach

Es gibt an beiden Eingängen in die Klamm Hütten, die für das leibliche Wohl sorgen. Wir sind in der Schutzhütte Gerhartl eingekehrt (auf dem Bildern die Hütte ohne Boot) – hier gibt es Kleinigkeiten (Jausenstation) – sowohl warme als auch kalte Speisen. Wir können diese Hütte empfehlen – das Essen war frisch, die Bedienung extrem freundlich und die Hütte selber sehr sauber und ordentlich – es gibt auch 2 Ferienwohnungen. Die Lage mitten im Wald ist schon sehr nett. Die andere Hütte sieht ebenfalls sehr gut aus – war auch bei unserer Rückkehr sehr gut besucht.

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STEINPLAN – Steiermark

Letztes Wochenende wurde nicht gekocht – sondern bekocht – bei den Schwiegereltern:-)

Am Samstag hatten wir traumhaftes Spätsommerwetter und daher haben wir eine kleine Wanderung auf den Hausberg der Umgebung den „Steinplan“ gemacht.

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Mit seinen 1.670 m Höhe und einer gut ausgebauten Forststraße sowie gut beschilderten Wanderwegen über Knittelfeld oder Rachau und Kleinlobming ist er ideal für kurze oder längere Wanderungen mit und ohne Kind. Der Zentralalpenweg führt hier ebenfalls durch. Wer mag, kann die Forststraße hochgehen oder durch den Wald – für beides auf jeden Fall an ordentliches Schuhwerk denken!

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Für uns war es auf jeden Fall von Vorteil, dass man über die Forststraße auch ein gutes Stück mit dem Auto bewältigen kann – für unsere 3jährige wäre es doch zu weit (und die Rückentrage ist für sie kein Thema mehr).

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Der Weg ist angenehm, die Hütte liegt wunderschön (auch mit Übernachtungsmöglichkeiten – Steinplan Schutzhaus) und auch Karoline hat ihren ersten Gipfelsieg errungen;-) – die Große ist ja schon mal hier gewesen…

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Die Aussicht ist super und auch für Fotofreaks gibt es immer etwas vor der Linse – kein Schwammerl war sicher und sogar die Schmetterlinge sind geduldig sitzen geblieben.

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Der Kaiserschmarrn schmeckt in luftiger Höhe auch immer besser, als daheim!

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Viel Spaß im Wanderherbst

GAAL/STEIERMARK

Letztes Wochenende haben wir wieder einmal am Nabel der Welt verbracht – mein lieber Mann hat mir zu erklären versucht, dass das seine Heimatstadt Knittelfeld ist….. schön ist es auf jeden Fall – aber als Burgenländer denkt man da halt doch anders:-) Leider war das Wetter für eine Wanderung auf den Zirbitzkogel nicht gut genug – aber ein kleiner Ausflug muss immer sein. Zugegeben – die Möglichkeiten sind natürlich vielseitig. Die Gemeinde Gaal liegt nicht weit weg (www.gaal.at) und für einen Spaziergang genial – für die Kleinste gab es viel zu entdecken und den Großen wirds auch nicht fad. Vom Badeteich bis zum Schilift findet sich alles im Angebot.

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Wir sind zufällig zum Käfertreffen dazugekommen. (In Gaal gibt es auch ein Käfermuseum)

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Schön war’s und am Sonntag sind wir noch gschwind auf die Alm gefahren – wegen der Hitze gab es leider nicht viel zu finden – aber ein paar Eierschwammerl für eine gute Eierspeis sind es dann doch geworden.

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Und eine witzige Entdeckung hat mein Schatz auch gemacht – das ist das Innere eines Baumes

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KATSCH/MUR – ST. PETER am Kammersberg

Ein wunderschönes Wochenende auf einer Alm bei Katsch/Mur (Steiermark) liegt hinter uns – sehr empfehlenswert! Vom Gasthof bis zur Almhütte findet jeder das passende Quartier. Wir waren auf einer wunderbaren Almhütte einquartiert. Von hier aus kann man vielfältige Wanderungen (oder Klettertouren) unternehmen – eine (auch für kleinere Kinder geeignet) möchte ich Euch hier vorstellen.

Ausgangspunkt ist die Funklhütte (St. Peter am Kammersberg 82) – diese liegt auf ca. 1.500 m und man kann bequem über eine gut befestigte Schotterstraße bis vor die Hütte fahren. Hier beginnt der Almerlebniswanderweg. Er ist besonders bei Familien beliebt – die Strecke ist kurz (Gehzeit ca. 1 Stunde) – der Weg verläuft eben und es gibt 3 bewirtschaftete Hütten am Weg (Funklhütte-Knollihütte-Hölzlerhütte)

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Diesen Weg kann man sogar mit dem Kinderwagen bequem bewältigen. Nach der Hölzlerhütte sind wir einem kurzen (etwas steileren) Anstieg durch den Wald gefolgt – an einem Wasserfall entlang bis zum „oberen Almboden“ – der Anstieg ist mit sehr kleinen Kindern nicht mehr ratsam! – Der Almboden verläuft dann aber relativ flach dahin ist durch einen Wasserlauf durchtrennt – es gibt überall etwas zu sehen – die Aussicht ist wunderschön. Wenn man möchte, kann man bis zum Funkelsee (1.900 m) gehen – ca in der Mitte des Almbodens auf knapp 1.800 m gibt es einen Steg über das Wasser, sodass man auf der anderen Seite bequem über einen gut ausgetretenen Steig den Rückweg antreten kann. Wir waren mit Pausen rd. 3 Stunden unterwegs (gemütliche Gehzeit inkl. Einkehr bei der Hölzlerhütte und vielen Fotopausen). Bitte unbedingt ordentliche Schuhe mitnehmen – zwischen den Hütten sind Turnschuhe noch ok – wer weiter rauf möchte muss aber Wanderschuhe mit ordentlichem Profil anziehen!

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ETRACHSEE (KRAKAUTAL)

Diese Woche ist in Österreich wieder ein Feiertag – am Donnerstag – schön für alle, die sich Freitag freinehmen können und ein langes Wochenende genießen – wie wir. Nachdem es das ganze Wochenende schön werden soll hier ein kleiner Ausflugstipp für nette Wandertage.

Der Etrachsee liegt im Krakautal, einem Hochplateau der Schladminger Alpen in der Steiermark. Rund um den See in der Krakau gibt es viel schöne Wanderwege und auch anspruchsvollere Touren. Mir persönlich hat es rund um den See sehr gut gefallen (teilweise auch mit dem Kinderwagen befahrbar). ACHTUNG – das ist KEIN Badesee.

Etrachsee

Wanderungen vom Etrachsee:

  • Rudolf-Schober-Hütte (ÖAV Schutzhütte), bewirtschaftet von Anfang Juni bis Ende Sept.
  • Wildenkarseen, Bauleiteck, Schimpelscharte, Süßleiteck, Hubenbauertörl

HOHE WAND

Die Hohe Wand ist rund  1.135 m hoch und ist Teil der Wiener Alpen im südlichen Niederösterreich (über die A2 in Höhe Bad Fischau/Wr. Neustadt). Über die Panorama Bergstraße (minimale Maut am Wochenende und Feiertagen) kann man ohne größere Anstrengungen innerhalb kurzer Zeit am Berg sein. Es gibt unendlich viele Angebote und für jeden ist etwas dabei – vom anspruchsvollen Klettersteig bis hin zu gemütlichen Wanderwegen die auch für Kinder geeignet sind (Streichelzoo und Tiergehege inklusive) . Besonders beeindruckend ist die Aussicht vor allem auf der Aussichtsterrasse „Skywalk Hohe Wand“ oder vom 18 m hohen Aussichtsturm. An schönen Tagen sieht man sogar bis zum Neusiedler See.

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ARABURG

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Ich liebe Burgen und Schlösser und die Geschichten dazu. Daher möchte ich mit Euch einen Ausflug zu einer schönen Burgruine in Niederösterreich machen:

Die Araburg bei Kaumberg im Triestingtal ist die höchst gelegene Burgruine Niederösterreichs.

Von Kaumberg kann man eine gemütliche Wanderung (je nach Geschwindigkeit, Weg und Pausen rd. 2 bis 3 Stunden hin/retour) zur Ruine unternehmen. Der Weg ist recht gut gekennzeichnet. Eine Wanderkarte ist aber immer empfehlenswert. Wunderschöne Landschaft und eine tolle Aussicht von der Burg belohnen den Besucher.

Mit kleinen Kindern würde ich empfehlen bis zum Parkplatz der Burg zu fahren – danach ist es nur noch ein kurzer (aber steiler) Aufstieg zur Burg. Die Wanderung von Kaumberg ist für Kleinkinder doch zu lang. Ich würde ab Kaumberg erst mit Kindern ab ca. 5-6 Jahren gehen – das ist aber meine ganz persönliche Meinung und kommt vor allem auch auf die Gewohnheiten und Ausdauer des Kindes an.

In der Ruine selbst gibt es ein Stüberl (Montag/Dienstag Ruhetag – außer Feiertag! Stand 2015) – in Kaumberg selbst gibt es auch einige nette Gaststätten