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Sterzlaberln (Polentataler)

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Meine Lieben sind nicht so wirklich Freunde von Polenta. Daher hat es auch sehr lange gedauert, ein Rezept zu finden um meinen Polentavorrat aufzubrauchen – aber siehe da – geschmeckt hat es allen!

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 10/2012“

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1/2 kleine Zwiebel
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Polenta (Maisgrieß)
  • 1 Ei
  • 50 g Bergkäse, gerieben
  • 1 EL Petersilie, gehackt
  • 1 EL Schnittlauch, geschnitten
  • etwa 70 g Semmelbrösel (Paniermehl)
  • Öl zum Ausbacken

Zwiebel schälen und fein schneiden, in geschmolzener Butter leicht anrösten und mit 3/8 l Wasser aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und Polenta unter ständigem Rühren in das kochende Wasser einrieseln lassen. Bei geringer Hitze etwa 5 Minuten kochen (ständig rühren); von der Hitze nehmen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Ei trennen. Den Dotter zusammen mit dem Käse und den Kräutern zur überkühlten Polenta rühren. Aus der Masse ca. 6 Laberln formen und zugedeckt ca. 1 Stunde kalt stellen. Danach Eiklar leicht verquirlen und die Polentataler in Eiklar und Brösel wenden. Öl portionsweise in einer Pfanner erhitzen und die Taler etwa 2 Minuten pro Seite goldbraun backen. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen und mit Salat servieren.

Ich hatte noch einen Rest Speckwürfel (ca. 100 g – für 4 Portionen) aufzubrauchen und hab diesen unter die Masse gegeben – schmeckt auch prima

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Karfiol-Brokkoli-Laibchen

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Wer hier schon länger mitliest weiß, dass ich immer wieder versuche unserer kleinen Prinzessin Gemüse unterzujubeln ohne, dass sie es merkt. Sie ist Gemüse-Teilzeit-Esser. Mais liebt sie heiß, vor einigen Monaten liebte sie Karotten – jetzt findet sie sie „eggelhaaft“. Geliebt werden im Moment Erbsen (mal sehen, wie lange diese Liebe hält). Mit den beiden Großen (Mann und Teenager-Tochter) gibt es in der Beziehung kein Problem:-)

Gemüselaibchen kommen immer gut an – schmecken gut und sind selbst gemacht gleich nochmal so gut.

Durch eine liebe Leserin draufgekommen;-) – zur Erklärung Karfiol=Blumenkohl

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 3/98“

Zutaten für 4 Portionen:

  • 800 g Karfiol (hier Karfiol/Brokkoli-Mischung)
  • Salz
  • 2 Dotter
  • 2 EL Sauerrahm
  • 100 g Schinken oder Selchfleisch
  • 500 g Gouda, geraffelt
  • 3 EL Semmelbrösel (Paniermehl)
  • Salz, Pfeffer, 1 Prise Muskat
  • 2 EL Petersilie, gehackt
  • Semmelbrösel zum Wenden
  • Öl zum Ausbacken

Karfiol (und ev. Brokkoli) putzen, waschen und in Röschen teilen. Das Gemüse in Salzwasser weichkochen, abseihen und gut abtropfen und auskühlen lassen.

Gemüse mit einer Gabel zerdrücken, Dotter und Rahm untermengen. Schinken klein würfeln und zusammen mit dem geraffelten Käse und den Bröseln zur Gemüsemasse geben. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Petersilie abschmecken und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Aus der Masse mit befeuchteten Händen Laibchen formen und in Brösel wenden. In heißem Öl beidseitig ausbacken. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen.

Dazu passt eine Kräuter-Rahmsauce und Blattsalate

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