Schlagwort-Archive: Rührteig

Hasenkuchen

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Ja – richtig gelesen – Hasen…. zwar herrscht in den Geschäften schon Weihnachtsstimmung und es ist tiefster Herbst – aber aufgrund meiner Vorräte und Lust auf Kuchen habe ich Rezepte durchforstet und Reste aufgebraucht – gefunden habe ich diesen sehr saftigen Kuchen und nachdem auch ein Hauch von Zimt drinnen ist, geht er doch auch als Herbstkuchen durch;-)

Rezeptquelle: „Die besten Oster-Rezepte Dr. Oetker Nr. 31“

  • 300 g Mehl
  • 2 KL Backpulver
  • 150 g Feinkristallzucker
  • 2 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 120 g flüssige Butter
  • 3 Eier (ganz)
  • 3 mittelgroße Karotten (fein gerieben)
  • 80 g geriebene Haselnüsse (hier – Mandeln – schmeckt auch)

Den Zucker, Vanillezucker, Zimt und Salz mit den Eiern schaumig aufschlagen – die flüssige Butter hinzufügen und alles gut verrühren. Danach die Karotten unter die Masse rühren. Mehl mit Backpulver und Nüssen (bzw. Mandeln) vermischen und gut unter den Teig heben.

In eine vorbereitete Kastenform füllen und bei 180º C ca. 50 bis 60 Minuten backen (Nadelprobe machen). Ich hab den Kuchen nach ca. 40 Minuten mit Alufolie abgedeckt, weil er oben schon schön fest und braun war – unten aber noch sehr teigig. Ist sehr schön geworden. Unheimlich saftig und g’schmackig. Wir sicher wieder gemacht werden.

Viel Spaß beim Probieren

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Streifen-Rührkuchen

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Streifen sind es ja nicht ganz geworden – macht nichts – gut geschmeckt hat er trotzdem:-). Ist auch sehr saftig (no na – bei dem Fettanteil). Aber hin und wieder darf es auch mal ein Stück deftigerer Kuchen sein. Die Masse passt genau in eine mittelgroße Kastenform.

Zutaten:

  • 250 g Butter
  • 175 g Feinkristallzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 300 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 150 g Creme fraiche
  • 3 EL Backkakao
  • 3 EL Milch

Zimmerwarme Butter mit dem Zucker cremig rühren und nach und nach die Eier (einzeln) unterrühren. Danach Creme fraiche und Mehl gut unterrühren – den Teig in 2 Teile teilen. Einen Teil mit Kakao und Milch färben. Schichtweise in eine vorbereitete Kastenform füllen und bei 175º C ca. 1 Stunde backen. 10 min ruhen lassen und erst dann aus der Form stürzen.

Kirsch-Joghurt-Torte

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Pünktlich zum kommenden Wochenende gibt es von mir ein Rezept für eine super Joghurttorte – gefunden habe ich dieses Rezept auf daskochrezept – ich finde aber, dass der Boden zu wenig Masse für die angegebene Backform ist – ich habe kurzerhand eine Torte daraus gemacht – bei der Creme muss man darauf achten, dass sie bereits leicht fest wird – bei mir war sie noch zu flüssig, daher sind die Biskotten (Löffelbiskuit) nach oben gestiegen – geschmeckt hat sie trotzdem hervorragend und sehr frisch

Für eine Torte (26er Ring)

  • 2 Eier (trennen)
  • 80 g Zucker
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 90 g Mehl
  • 60 g Stärkemehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver

für die Creme

  • 2 Gläser Sauerkirschen (ca. 700-800 g)
  • 10 Blatt Gelantine (weiß)
  • 750 g Joghurt (natur)
  • 100 g Zucker (ich habe weniger genommen)
  • 375 ml Fruchtsaft (aus dem Glas)
  • 250 ml Obers (Sahne)
  • 100 g Biskotten (Löffelbiskuit)
  • 1 Pkg Tortenguss (rot)

Eier trennen, Schnee schlagen – Eigelb mit 2 EL warmen Wasser, Zucker und Vanillezucker cremig aufschlagen, Eischnee abwechseln mit dem beiden Mehlsorten und dem Backpulver unterheben. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad goldbraun backen.

Die Kirschen auf einem Sieb gut abtropfen lassen, Saft auffangen. Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Joghurt mit Zucker und 125 ml Fruchtsaft verrühren. Gelantine tropfnass bei mäßiger Hitze auflösen und ein paar Löffel von der Joghurtmasse gut unterrühren – diese Mischung zügig unter die restliche Masse rühren. Kühl stellen bis die Masse leicht geliert. Obers steif schlagen und unterheben – Creme nochmals kühl stellen.

Den ausgekühlten Tortenboden nochmals in die Form geben – aus Backpapier eine Manschette machen und um die Torte legen. Die Creme zur Hälfte auf den Tortenboden verteilen. Mit Biskotten belegen und die restliche Creme darüber verteilen. 1-2 Stunden kühl stellen (ich habe sie über Nacht stocken lassen).

Die Kirschen auf der Creme verteilen. Mit 250 ml Saft den Tortenguss nach Anweisung auf der Packung bereiten und über die Kirschen geben – die Torte kurz kühl stellen.

Gutes Gelingen:-)

 

Eierlikörgugelhupf

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Unsere Freunde und Nachbarn sind am Mittwoch aus dem Urlaub zurückgekommen. Um Ihnen das Heimkommen etwas zu versüßen, habe ich einen Kuchen als kleines Geschenk gebacken.

Der Kuchen bleibt lange saftig und schmeckt sehr gut – hier das Rezept:

  • 5 Eier (ganz)
  • 2 Pkg Vanillezucker
  • 250 g Staubzucker (Puderzucker)
  • ¼ l Öl
  • ¼ l Eierlikör
  • 125 g Mehl
  • 125 g Stärkemehl
  • 1 Pkg Backpulver

Die Eier mit Vanillezucker und Staubzucker schaumig aufschlagen. Öl und Eierlikör unterrühren. Danach Mehl, Stärkemehl und Backpulver über den Teig sieben und gut unterrühren (Masse ist sehr flüssig). In eine vorbereitete Form füllen und bei 180º C Ober- und Unterhitze (vorheizen) ca. 50 Minuten goldbraun backen.

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Torte „American Style“

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Der 12. Juli 2000 hat mein ganzes Leben verändert – ich bin zum ersten Mal Mama geworden. Die erste Nacht habe ich nicht geschlafen – jeder noch so kleine Atemzug der kleinen Maus hat mich wach gehalten – noch schlimmer war es, wenn sie so tief geschlafen hat, dass ich sie gar nicht gehört habe….. und jetzt sind 16 Jahre wie im Flug vergangen. Aus der kleinen Maus ist plötzlich eine junge Dame geworden – eine tolle Tochter und eine liebevolle große Schwester, auf die wir sehr stolz sind. Für die Geburtstagsfeier mit ihren Freundinnen hat sie sich Deko und Essen im amerikanischen Stil gewünscht – ich hab mich bemüht, diesen Wunsch zu erfüllen:-)

Für die Torte habe ich folgendes verwendet:

Boden (Blechkuchen – mein Blech ist etwas größer als 20×30) – diese Masse funktioniert auch als Boden für Obstkuchen oder Torte (26er Ring). Da wir einen Gast mit Weizenallergie hatten, habe ich den Kuchen mit Dinkelmehl gemacht – Zucker und Mehl können 1:1 gegen Feinkristallzucker und glattes Mehl getauscht werden

  • 250 g Rohrzucker
  • 5 Eier (trennen)
  • 1/8 l Pflanzenöl
  • 1/8 l Wasser
  • 200 g Dinkelmehl
  • 50 g Kakao
  • 1 MSP Backpulver

für die Creme

  • 3 Becher Philadelphia (Frischkäse) natur (à 170g)
  • 1 Becher Joghurt 3,6% (250g)
  • 75 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 3 EL Zitrone
  • 5-6 Blatt Gelantine

Eier trennen – Schnee schlagen und die Dotter mit dem Zucker sowie Öl und Wasser schaumig aufrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach das gesiebte Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren. Zuletzt den Schnee unterheben. Den Kuchen bei 180º C in vorgeheizten Rohr ca 35 bis 45 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für die Creme Philadelphia und Joghurt mit dem Zucker gut verrühren. Die Gelantine nach Packungsanleitung zubereiten (in kaltem Wasser einweichen und mit dem Zitronensaft erwärmen – 2 Löffel der Creme zügig unterrühren) – die Gelantinemasse zügig unter die restliche Creme rühren und auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen (oder Torte) kann man mit beliebigen Früchten verzieren – Sehr gut schmeckt diese Creme mit Beeren aller Art.

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Biskuitroulade

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Einer meiner Lieblingsteige ist Biskuit – ich könnte ihn ohne alles essen. Bei uns gab es immer eine Roulade, wenn ungeplant Besuch angesagt war – es war sozusagen das schnell-schnell Rezept meiner Mutter. Es gibt sehr viele verschiedene Rezepte und in jeder Familie wahrscheinlich ein eigenes „Familienrezept“ – wie zum Beispiel hier bei Petras Kuchlgeheimnissen – ich mache meine Roulade immer so:

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Dieses Rezept gelingt immer (meine Mama macht sie auch immer so) und stammt von einer Dame aus meinem Heimatort im Burgenland. Gefüllt habe ich sie in diesem Fall mit selbst gemachter Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade)

Backrohr auf 200 Grad vorheizen. Eier trennen und Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Dotter und Zucker cremig aufschlagen, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat (dauert etwas) – danach das gesiebte und mit Backpulver vermischte Mehl und den Schnee langsam unterziehen. Auf ein vorbereitetes Blech geben und 10-15 Minuten (nicht länger) backen. Auf ein sauberes mit Kristallzucker (oder Staubzucker) bestreutes Küchentuch geben und mit dem Tuch einrollen und etwas auskühlen lassen. Mit Marmelade oder Creme füllen.

Viel Spaß und gutes Gelingen beim Backen:-)

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Brownies

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Ich habe schon einmal aus einem Backbuch Brownies gebacken – geschmeckt haben sie mir überhaupt nicht – extrem süß und irgendwie komisch….. auf Instagram bin ich dann auf dieses Rezept aufmerksam geworden – das Original findet ihr auf dem wunderbaren Blog Liebesbotschaft – ich habe meine Brownies ähnlich gemacht und sie sind irre gut geworden – und vor allem SO schnell fertig

Ihr benötigt

  • 150 g Butter (schmelzen lassen)
  • 270 g Zucker
  • 75 g Backkakao
  • 3 Eier (ganz)
  • 75 g Mehl

Ich habe es so gemacht – Butter schmelzen und auskühlen lassen. Eier mit Zucker schaumig rühren – Butter unterrühren und das Mehl-Kakao-Gemisch über die Eiermasse sieben und unterrühren.

In eine vorbereitete Form (20×30 cm) füllen und bei 160º C im vorgeheizten Rohr 30 bis 40 Minuten backen – in der Form auskühlen lassen und in Quadrate schneiden

Schoko-Mandel-Kuchen

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Für einen schnellen Kuchen zwischendurch, der gut schmeckt und nicht zu wuchtig ist genau richtig. Ich habe Reste (Mandeln, Schokolade) verwertet. Masse für eine kleine Gugelhupfform (oder Kastenkuchen)

Zutaten:

  • 140 g Butter (oder Margarine)
  • 140 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 70 g geriebene Schokolade (dunkel)
  • 70 g geriebene Mandeln
  • 100 g Mehl
  • 2 Messerspitzen Backpulver
  • 4 Eier
  • 3 EL Milch

Form vorbereiten (ich streiche sie mit flüssiger Butter aus und gebe Brösel rein – gut ausklopfen). Backrohr auf 180º C vorheizen.

Eier trennen – Schnee schlagen. Butter und Zucker schaumig rühren. Danach Dotter und Milch sowie die geriebene Schokolade unterrühren. Mehl mit Backpulver und Mandeln vermengen und abwechselnd mit der Hälfte vom Eischnee unter die Masse rühren. Den Rest Eischnee per Hand unter die Masse heben (wir sehr fluffig). In die Form geben und ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Gutes Gelingen:-)

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Orangengugelhupf

Während schon überall Rezepte mit Erdbeeren, Spargel und Rhabarber durch die Bloggerwelt geistern bin ich noch irgendwie bei den Orangen hängen geblieben. Aber am Samstag hab ich so toll saftige Exemplare aus meinem Lieblingsurlaubsland Griechenland erstanden. Und da wir am Muttertag nicht viel Zeit zum Backen hatte, hab ich mich an diesen schnellen Gugelhupf in meiner Rezeptesammlung erinnert. Woher er gekommen ist – keine Ahnung… gegessen haben wir ihn schon einige Male und er schmeckt immer fluffig-fruchtig-südlich-orangig-gut:-)

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Zutaten:

  • 250 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 4 Eier (trennen)
  • 1/8 l Öl (geschmacksneutral)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 250 g Mehl
  • 1 KL Backpulver
  • 1 Orange (unbehandelt) – Schale und Saft

Eier trennen und Schnee schlagen. Dotter, Öl, Staubzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Saft und Schale der Orange einrühren. Das mit Backpulver versiebte Mehl abwechselnd mit dem Eischnee unterheben. Bei Mittelhitze ca. 50 Minuten backen.

Gutes Gelingen!

Braune Raffaello-Schnitten

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Meine Sammelleidenschaft was Rezepte betrifft besteht schon sehr lange – irgendwann habe ich – dem Beispiel meiner Oma/Mama folgend – Backrezepte in einem Buch aufzuschreiben. Mittlerweile ist ein Buch vollgeschrieben – mit Notizen vollgepackt und stilecht mit Fettflecken verziert. Inzwischen stecken in dem Buch auch Unmengen an Zettel, Zeitungsschnipsel, Post-its etc.

Genauso ein Rezept ist mir am Wochenende in die Finger gekommen – ausgeschnitten aus einer Tageszeitung und immer wieder überblättert hat es am Wochenende eine Chance bekommen. Einfach, schnell, lecker und so schnell gegessen und verputzt, dass ich fast vergessen hätte, ein Foto zu machen:

Zutaten für den Boden:

  • 5 Eier (ganz)
  • 200 g Mehl
  • 250 g Zucker
  • ½ Pkg. Backpulver
  • 1/8 l Öl
  • 1/8 l Wasser
  • 3 EL Kakao

für den Belag:

  • Marmelade, Kokosette
  • 3 Becher (je 200g) „Dany Sahne Schoko“
  • 2 Becher Schlagobers (Sahne)

Eier mit Zucker schaumig rühren, Öl und Wasser abwechselnd mit den versiebten „trockenen“ Zutaten unterrühren. Backblech befetten und bemehlen oder mit Backpapier auslegen und die Masse auf das Blech streichen – im vorgeheizten Rohr bei 160º ca. 30 Minuten backen. Erkalten lassen und mit Marmelade bestreichen. Schlagobers steif schlagen und den Schokopudding mit einem Schneebesen unterrühren. Creme auf den Kuchen streichen und mit Kokosette bestreuen. Schmeckt noch besser, wenn er eine Nacht im Kühlschrank durchziehen kann.

Gutes Gelingen!