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Italienische Hendlbrust

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Ein toller Schiurlaub und eine anstrengende Arbeitswoche liegen hinter uns – ich hatte wieder einmal Lust auf Sommer und Sonne – auf Tomaten, Mozzarella, Basilikum, Thymian…..

Ein Rest Polenta war auch noch auf Vorrat – das Rezept hat perfekt dazu gepasst.

Rezeptquelle mit leichten Abwandlungen: „Koch&Back 5/2000“

für 4 Personen:

  • 4 Hendlbrüste ausgelöst (ev. mit Haut – dann Speck weglassen)
  • 125 g Mozzarella
  • 1 große Tomate
  • Basilikumblätter
  • Salz, Pfeffer,

für die Sauce habe ich ein Glas passierte Paradeiser (Tomaten) von Erich Stekovics aus dem Burgenland verwendet – da in dem Glas mehrere (alte) Sorten sonnengereifter Paradeiser verarbeitet wurden, habe ich nur noch Salz, etwas Rosmarin und Knoblauch hinzugefügt.

Für die Polenta-Taler benötigt man:

  • ¼ l Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Maisgrieß (Polenta)
  • 1 Ei
  • 1 EL Creme fraiche
  • Olivenöl zum Braten

Tomate vierteln, Kerne entfernen und in kleine Würfel schneiden. Mozzarella in 8 Scheiben schneiden. Die Hendlbrust zu einer Platte aufschneiden. Etwas plätten und mit Basilikumblättern, 2 Scheiben Mozzarella und Tomatenwürfeln belegen. Würzen und wieder zusammenklappen. Mit Zahnstochern zusammenstecken – wenn man die Hendlbrust mit Haut verwendet diese auf der Hautseite ca. 2 Minuten anbraten, wenden nochmals anbraten und in einer Bratwanne ca. 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad fertigbraten. Ich habe mich gestern recht kurzfristig für diese Rezeptidee entschieden und nur noch gehäutete Bruststücke gefunden – daher Plan B – damit das ganze nicht austrocknet, habe ich das Fleisch in dünne Speckscheiben geschlagen und ohne anbraten im Rohr langsam gebraten.

Für die Polenta-Taler Milch mit den Gewürzen erhitzen und die Polenta einrieseln lassen. ca 3 Minuten kochen bis sich die Masse vom Topf löst (ständig rühren). Überkühlen lassen. Das Ei trennen – Eiklar zu Schnee schlagen. Dotter und Creme fraiche unter mit Polenta gut verrühren, danach den Eischnee unterheben. Mit feuchten Händen kleine Taler formen und in Olivenöl beidseitig ausbacken.

Die Hühnerbrust mit Tomatensauce und Polenta-Talern anrichten.

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Sterzlaberln (Polentataler)

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Meine Lieben sind nicht so wirklich Freunde von Polenta. Daher hat es auch sehr lange gedauert, ein Rezept zu finden um meinen Polentavorrat aufzubrauchen – aber siehe da – geschmeckt hat es allen!

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 10/2012“

Zutaten für 2 Portionen:

  • 1/2 kleine Zwiebel
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Polenta (Maisgrieß)
  • 1 Ei
  • 50 g Bergkäse, gerieben
  • 1 EL Petersilie, gehackt
  • 1 EL Schnittlauch, geschnitten
  • etwa 70 g Semmelbrösel (Paniermehl)
  • Öl zum Ausbacken

Zwiebel schälen und fein schneiden, in geschmolzener Butter leicht anrösten und mit 3/8 l Wasser aufgießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und Polenta unter ständigem Rühren in das kochende Wasser einrieseln lassen. Bei geringer Hitze etwa 5 Minuten kochen (ständig rühren); von der Hitze nehmen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Ei trennen. Den Dotter zusammen mit dem Käse und den Kräutern zur überkühlten Polenta rühren. Aus der Masse ca. 6 Laberln formen und zugedeckt ca. 1 Stunde kalt stellen. Danach Eiklar leicht verquirlen und die Polentataler in Eiklar und Brösel wenden. Öl portionsweise in einer Pfanner erhitzen und die Taler etwa 2 Minuten pro Seite goldbraun backen. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen und mit Salat servieren.

Ich hatte noch einen Rest Speckwürfel (ca. 100 g – für 4 Portionen) aufzubrauchen und hab diesen unter die Masse gegeben – schmeckt auch prima