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Nougat-Apfelkipferl

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Heute am späten Nachmittag noch immer regnerisch, kalt und windig in Wien hab ich mein „Osterbackbuch“ zur Hand genommen. Nachdem ich noch Nougat hatte, waren diese Kipferl schnell in Arbeit. Die Kinder haben sie gleich getestet und für sehr gut befunden. Nachdem sie so schnell und unkompliziert gemacht sind, werde ich sie in unser Standardgebäck aufnehmen. Ich hatte kein Dinkelmehl zu Hause und hab es 1:1 gegen glattes Weizenmehl ausgetauscht – war kein Problem.

Rezeptquelle: „Dr. Oetker – die besten Oster-Rezepte“

Topfen(Quark)teig:

  • 180g Topfen (Quark) 20%
  • 2 Eier
  • 100 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Zitronenschale von einer Bio Zitrone (Alternativ: Finesse Zitronenschale v. Dr. Oetker)
  • 350 g Mehl (Original Dinkelmehl)
  • 1 Pkg Backpulver

Nougat-Apfel-Fülle:

  • 100 g erweichter Nuss-Nougat
  • 60 g gehackte Walnüsse
  • 100 g Apfel (geschält und klein geschnitten)

1 Dotter, 1 KL Milch (verquirlt – zum Bestreichen)

Für den Teig alle trockenen Zutaten vermischen und mit Topfen (Quark) und Ei zu einem glatten Teig verkneten (keine Sorge – ist am Anfang etwas sperrig und „trocken“ wird aber schön glatt und leicht zu verarbeiten).

Für die Fülle alle Zutaten gut verrühren.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 25×50 cm). Der Länge nach in zwei gleiche Teile schneiden. Die Teigteile in Dreiecke schneiden und auf der Breitsseite mit einem kleinen Löffel die Fülle draufsetzen. Von der Breitseite einrollen und Kipferl (Hörnchen) formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (etwas Abstand lassen – gehen auf) und im vorgeheizten Rohr bei 180 Grad ca. 20 Minuten goldbraun backen.

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Nougat-Tüftler

Meine Lieben, zum 1. Advent gibt es ein Rezept von einem Kekse-Klassiker, den es jedes Jahr bei mir gibt – neue und altbewährte Rezepte werden folgen. Wünsche Euch allen eine schöne, ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit.

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Diese Kekse habe ich im Vorjahr auch schon einmal probiert – allerdings mit Marmelade gefüllt und in Schokolade getunkt – dann sind sie etwas weicher. Heuer habe ich sie mit Nougat gefüllt – schmecken genauso gut, bleiben aber etwas „knuspriger“. Ich mag diesen Hauch Lebkuchengeschmack sehr gerne

Rezeptquelle: „Dr. Oetker Christkindl Backstube Teil 1“

ZUTATEN:

  • 170 g Butter
  • 150 g Staubzucker
  • 1 KL Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 2 Dotter
  • 240 g glattes Mehl
  • ½ KL Backpulver
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1/16 l Milch

Butter, Staubzucker und Gewürze schaumig rühren. Die Dotter nach und nach einrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und unter den Butterabtrieb rühren – Milch langsam dazugeben.

Die Masse in einen Spritzbeutel mit mittlerer Sterntülle füllen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Kekse spritzen. Bei 180° C ca. 12 Minuten backen.

Mit Nougat oder Marmelade füllen – nach Belieben zur Hälfte in Schokolade tunken.

Gutes Gelingen!

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Obstknödel aus Topfenteig

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Wenn der Sommer kommt und frische Früchte langsam reif werden ist für mich die Marmeladesaison angebrochen. Heuer hab ich zwar noch keine Erdbeermarmelade gekocht – aber es gab schon mal Erdbeerknödel aus Topfen(Quark)-teig.

Es gibt einige Varianten für den Teig – ich mache immer diesen:

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 5/2002“

für 15-20 Stück:

  • 70 g Butter (weich)
  • 1 Dotter
  • 70 g Weizengrieß
  • 350 g Topfen (Quark)
  • 1 Eiklar (Schnee schlagen)
  • 70 g Mehl (glatt)
  • Obst nach Wahl
  • Mehl zum Wälzen (griffig oder Stärkemehl)
  • Brösel (Paniermehl)

Eiklar zu steifem Schnee schlagen – beiseite stellen. Dotter und Butter schaumig rühren. Grieß, Salz und Topfen gut unterrühren. Mehl und Schnee abwechselnd unterrühren. Den Teig etwa eine halbe Stunde kühl rasten lassen.

Teig in 15 bis 20 gleich große Portionen teilen, flach drücken und mit Obst belegen (ich koche die Äpfel immer in kleinen Würfeln mit wenig Wasser vor, damit sie weich sind). Den Teig gut zusammendrücken und zu einem runden Knödel formen (gut aufpassen, dass die „Naht“ gut verschlossen ist, sonst platzt der Knödel auf).

Die Knödel können auch mit einem Stück Nougat oder eine Mozartkugel gefüllt werden. Wälzen kann man sie in Brösel oder auch in einem Brösel-Nussgemisch (hier bei den Apfel und Heidelbeerknödel) – die Erdbeerknödel schmecken auch gut, wenn man sie in leicht gerösteten Kokosraspeln wälzt.

Knödel in Mehl wälzen, in kochendes Salzwasser einlegen und schwach wallend ca. 15 Minuten ziehen lassen – die Knödel sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen.

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Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und Brösel (Paniermehl) vorsichtig anrösten – die fertigen Knödel darin wälzen, mit Zucker bestreuen und servieren.

Wichtig: nicht zu viele Knödel in den Topf geben – sie sollen nebeneinander schwimmen können. Man kann die Knödel auch gut tiefkühlen – fertigstellen und nebeneinander auf ein Brett legen und vorfrieren – so kleben sie nicht zusammen. Bei Gebrauch die Knödel tiefgekühlt ins kochende Wasser geben und langsam ziehen lassen.

 

Nougat-Tüftler

Diese Kekse habe ich im Vorjahr auch schon einmal probiert – allerdings mit Marmelade gefüllt und in Schokolade getunkt – dann sind sie etwas weicher. Heuer habe ich sie mit Nougat gefüllt – schmecken genauso gut, bleiben aber etwas „knuspriger“. Ich mag diesen Hauch Lebkuchengeschmack sehr gerne

Rezeptquelle: „Dr. Oetker Christkindl Backstube Teil 1“

ZUTATEN:

  • 170 g Butter
  • 150 g Staubzucker
  • 1 KL Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 2 Dotter
  • 240 g glattes Mehl
  • ½ KL Backpulver
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1/16 l Milch

Butter, Staubzucker und Gewürze schaumig rühren. Die Dotter nach und nach einrühren. Mehl, Backpulver und Kakao mischen und unter den Butterabtrieb rühren – Milch langsam dazugeben.

Die Masse in einen Spritzbeutel mit mittlerer Sterntülle füllen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Kekse spritzen. Bei 180° C ca. 12 Minuten backen.

Mit Nougat oder Marmelade füllen – nach Belieben zur Hälfte in Schokolade tunken.

Gutes Gelingen!

Nougat-Krapferln

Dieses Rezept habe ich heuer zum ersten Mal ausprobiert – ich mache ja immer altbewährtes und ein paar neue Sachen – sie sind wirklich sehr gut geworden. Ich habe die Kekse aber nicht (wie im Originalrezept) mit Nougat sondern mit (selbst gemachter) Marillenmarmelade zusammengesetzt.

Rezeptquelle: „Koch & Back Nr. 9/2011“

Zutaten für ca. 60 Stück:

  • 250 g Mehl (glatt)
  • 80 g Staubzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Haselnüsse, gerieben
  • 170 g kalte Butter
  • 2 Dotter
  • 1 EL Rum

Fülle:

  • 200  g Nuss-Nougat
  • 1 KL Rum (38%)

Mehl mit Staub- und Vanillezucker, Salz und Nüssen auf der Arbeitsfläche vermengen. Butter klein schneiden und mit den trockenen Zutaten etwas abbröseln. Danach Dotter und Rum dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. Zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und 1 Stunde kalt stellen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 4 mm dick ausrollen und Scheiben ausstechen. Bei 160° C ca. 13 Minuten hellbraun backen (bei Ober- und Unterhitze).

Für die Fülle Nougat im Wasserbad schmelzen, mit dem Rum verrühren und jeweils 2 Kekse zusammensetzen. Alternativ mit Marmelade füllen.

Die Kekse zur Hälfte in Schokolade tunken und beliebig verzieren.