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Johannesbachklamm – Würflach/Niederösterreich

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Gestern hatte es bei uns in Wien 34º C – da gibt es nur eine Möglichkeit – ab ins Bad (das haben wir dann am Nachmittag auch noch gemacht) oder ein kühles Plätzchen suchen. Aus einem Wanderbuch habe ich einen super Tipp – die Johannesbachklamm bei Würflach.

Würflach liegt in der Nähe von Wiener Neustadt – von Wien braucht man ca. eine Stunde bis zur Klamm. Die Wanderung kann auf mehrere Rundwanderwege (gut beschriebenes Streckennetz) und Laufrunden ausgedehnt werden. Mit unserer Kleinen haben wir uns aufgrund der Länge der Rundwege (ca. 13 km ist einer der kürzeren Wege) und der Hitze auf die Klamm beschränkt – mit einer Länge von einem guten Kilometer ist sie auch für kleine Kinderfüße geeignet.

Die Wege sind gut ausgebaut – aber teilweise mit Wurzeln und abgetretenen Steinen versehen – also bitte (wie bei jeder Wanderung) auf gutes Schuhwerk achten. Auch sollte man die Wetterbedingungen beachten. Gestern war es in der Klamm noch immer sehr feucht, nass und kühl – bei schlechterem Wetter kann es da doch auch im Sommer kalt sein. Gute Informationen findet man hier Gemeinde Würflach

Es gibt an beiden Eingängen in die Klamm Hütten, die für das leibliche Wohl sorgen. Wir sind in der Schutzhütte Gerhartl eingekehrt (auf dem Bildern die Hütte ohne Boot) – hier gibt es Kleinigkeiten (Jausenstation) – sowohl warme als auch kalte Speisen. Wir können diese Hütte empfehlen – das Essen war frisch, die Bedienung extrem freundlich und die Hütte selber sehr sauber und ordentlich – es gibt auch 2 Ferienwohnungen. Die Lage mitten im Wald ist schon sehr nett. Die andere Hütte sieht ebenfalls sehr gut aus – war auch bei unserer Rückkehr sehr gut besucht.

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Schneeberg/Niederösterreich

In letzter Zeit habe ich meine Kategorie „Hier und dort“ aufgrund vieler Umbauarbeiten in der Wohnung und sonstigen Verpflichtungen sehr vernachlässigt.

Schön langsam kehrt der Frühling ein – diesen Tagesausflug haben wir natürlich nicht heuer gemacht sondern letztens im Mai. Die Saison beginnt (für die Schneebergbahn) auch erst Ende April. Aber für alle, die sich überlegen, was man im Frühling alles machen könnte, hier mein Tipp:

Der Schneeberg ist der höchste Berg Niederösterreichs und der östlichste sowie nördlichste Zweitausender der Alpen. Man kann den Berg auch von unten bis oben besteigen, bequem (vor allem mit Kindern) ist es auf jeden Fall mit der  Schneebergbahn . Hier kann man gemütlich bis auf den Hochschneeberg fahren (bei Schlechtwetter eingeschränkt!) und oben angekommen einen schönen Spaziergang oder eine kleine Klettertour machen.

Wir sind von Puchberg aus gestartet – hier (oder auch in den umliegenden Orten am Schneeberg) gibt es schöne Übernachtungsmöglichkeiten. Ein Wochenendausflug lohnt sich.

Für alle, die zum ersten Mal auf den Schneeberg hochfahren, bitte beachten – es handelt sich um einen „richtigen“ Berg. Mein Mann hatte sogar das Glück, eine Gams zu entdecken. Mich wundert es immer wieder, wenn ich Menschen mit Sandalen oder Schlapfen (Pantoffeln) und Trägertops herumlaufen sehe. Leider passieren auch immer wieder Unfälle, weil die Wanderer den Berg einfach unterschätzen. Also – gut ausgerüstet und auf einen Wetterumschwung vorbereitet, wünsche ich Euch eine schöne Zeit am Berg.

WILDPARK ERNSTBRUNN

Im Moment hat uns (schon wieder) eine Hitzewelle fest im Griff. Heute waren wir schwimmen. Gestern haben wir mit unserer Kleinen einen spannenden Ausflug gemacht. Rund 40 km nördlich von Wien im Waldviertel – genauer dem Naturpark Leiser Berge – liegt der Wildpark Ernstbrunn. Sicher zu jeder Jahreszeit ein Hit – auch an heißen Tagen, da der Großteil des Weges durch den Wald führt. Was mir auch sehr gut gefällt – der Park legt sehr großen Wert auf artgerechte Haltung. Die ganze Anlage ist 40 ha groß und die Tiere haben sehr viel Platz.

Für die kleine Maus war schon am Eingang viel zu sehen – Esel, Gämsen, Ziegen, Hasen, Hängebauchschweine (die Kleinen waren soooo herzig)

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Im Park eingebettet ist auch das „Wolf Science Center“ – eine Führung ist sicher sehr interessant – mit der Maus aber zu anstrengend, da sie das ganze noch nicht versteht und natürlich auch Hummeln im Hintern hat – eine Stunde oder länger langsam dahinschlendern und jemanden zuhören, der über Wölfe redet – nöööö (leider haben sich diese wunderschönen Tiere zum Großteil hinter den Bäumen verschanzt – ein herzeigbares Foto war leider nicht möglich)

Der Hit für Minimaus war auf jeden Fall das Freigehege. Wir waren schon recht früh dort und nachdem noch wenige Leute unterwegs waren, hatten die Rehe auch noch Hunger:-) – Witzig war auf jeden Fall als wir in der „Hexenküche“ auf einen kleinen Imbiss eingekehrt sind – da drehst du dich um und auf einmal steht ein Reh neben dir. Futtersäckchen gibt es zu einem fairen Preis am Eingang und auch bei der Hexenküche zu kaufen.

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Abgerundet wird das ganze durch Spielplätze, viele Picknickplätze (Tische, Bänke) und einen wunderschönen Eichenwald.

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MUSEUMSDORF NIEDERSULZ

Selbst am Land aufgewachsen und in meiner Kindheit und Jugend jeden einzelnen Ferientag bei meinen Großeltern in einem winzigen Dorf im tiefsten Südburgenland auf einem Bauernhof verbracht – da war der Besuch in Niedersulz ein einziger Flashback.

Das Dorf besteht aus 80 alten, wieder aufgebauten Objekten (vom Bauernhof über Schule und Gasthaus ist alles vorhanden – sogar Kirche und Friedhof sind da). Das ganze Dorf wirkt durch die schönen Blumengärten, Obstbäume, Wiesen und Tiere sehr echt und belebt. Man kann die Häuser auch innen besichtigen – sehr spannend – auch für Kinder.

Vom Kindergeburtstag bis zur Taufe ist alles möglich, es gibt immer wieder tolle Veranstaltungen und Vorführungen alten Handwerks – auch nach mehreren Besuchen ist es immer und immer und immer wieder spannend.

Es ist einfach SO TOLL:-) als Landei in der Stadt muss man einfach mal dort gewesen sein.

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HOHE WAND

Die Hohe Wand ist rund  1.135 m hoch und ist Teil der Wiener Alpen im südlichen Niederösterreich (über die A2 in Höhe Bad Fischau/Wr. Neustadt). Über die Panorama Bergstraße (minimale Maut am Wochenende und Feiertagen) kann man ohne größere Anstrengungen innerhalb kurzer Zeit am Berg sein. Es gibt unendlich viele Angebote und für jeden ist etwas dabei – vom anspruchsvollen Klettersteig bis hin zu gemütlichen Wanderwegen die auch für Kinder geeignet sind (Streichelzoo und Tiergehege inklusive) . Besonders beeindruckend ist die Aussicht vor allem auf der Aussichtsterrasse „Skywalk Hohe Wand“ oder vom 18 m hohen Aussichtsturm. An schönen Tagen sieht man sogar bis zum Neusiedler See.

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ARABURG

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Ich liebe Burgen und Schlösser und die Geschichten dazu. Daher möchte ich mit Euch einen Ausflug zu einer schönen Burgruine in Niederösterreich machen:

Die Araburg bei Kaumberg im Triestingtal ist die höchst gelegene Burgruine Niederösterreichs.

Von Kaumberg kann man eine gemütliche Wanderung (je nach Geschwindigkeit, Weg und Pausen rd. 2 bis 3 Stunden hin/retour) zur Ruine unternehmen. Der Weg ist recht gut gekennzeichnet. Eine Wanderkarte ist aber immer empfehlenswert. Wunderschöne Landschaft und eine tolle Aussicht von der Burg belohnen den Besucher.

Mit kleinen Kindern würde ich empfehlen bis zum Parkplatz der Burg zu fahren – danach ist es nur noch ein kurzer (aber steiler) Aufstieg zur Burg. Die Wanderung von Kaumberg ist für Kleinkinder doch zu lang. Ich würde ab Kaumberg erst mit Kindern ab ca. 5-6 Jahren gehen – das ist aber meine ganz persönliche Meinung und kommt vor allem auch auf die Gewohnheiten und Ausdauer des Kindes an.

In der Ruine selbst gibt es ein Stüberl (Montag/Dienstag Ruhetag – außer Feiertag! Stand 2015) – in Kaumberg selbst gibt es auch einige nette Gaststätten