Torte „American Style“

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Der 12. Juli 2000 hat mein ganzes Leben verändert – ich bin zum ersten Mal Mama geworden. Die erste Nacht habe ich nicht geschlafen – jeder noch so kleine Atemzug der kleinen Maus hat mich wach gehalten – noch schlimmer war es, wenn sie so tief geschlafen hat, dass ich sie gar nicht gehört habe….. und jetzt sind 16 Jahre wie im Flug vergangen. Aus der kleinen Maus ist plötzlich eine junge Dame geworden – eine tolle Tochter und eine liebevolle große Schwester, auf die wir sehr stolz sind. Für die Geburtstagsfeier mit ihren Freundinnen hat sie sich Deko und Essen im amerikanischen Stil gewünscht – ich hab mich bemüht, diesen Wunsch zu erfüllen:-)

Für die Torte habe ich folgendes verwendet:

Boden (Blechkuchen – mein Blech ist etwas größer als 20×30) – diese Masse funktioniert auch als Boden für Obstkuchen oder Torte (26er Ring). Da wir einen Gast mit Weizenallergie hatten, habe ich den Kuchen mit Dinkelmehl gemacht – Zucker und Mehl können 1:1 gegen Feinkristallzucker und glattes Mehl getauscht werden

  • 250 g Rohrzucker
  • 5 Eier (trennen)
  • 1/8 l Pflanzenöl
  • 1/8 l Wasser
  • 200 g Dinkelmehl
  • 50 g Kakao
  • 1 MSP Backpulver

für die Creme

  • 3 Becher Philadelphia (Frischkäse) natur (à 170g)
  • 1 Becher Joghurt 3,6% (250g)
  • 75 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 3 EL Zitrone
  • 5-6 Blatt Gelantine

Eier trennen – Schnee schlagen und die Dotter mit dem Zucker sowie Öl und Wasser schaumig aufrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach das gesiebte Mehl, Backpulver und Kakao unterrühren. Zuletzt den Schnee unterheben. Den Kuchen bei 180º C in vorgeheizten Rohr ca 35 bis 45 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für die Creme Philadelphia und Joghurt mit dem Zucker gut verrühren. Die Gelantine nach Packungsanleitung zubereiten (in kaltem Wasser einweichen und mit dem Zitronensaft erwärmen – 2 Löffel der Creme zügig unterrühren) – die Gelantinemasse zügig unter die restliche Creme rühren und auf dem Kuchen verteilen.

Den Kuchen (oder Torte) kann man mit beliebigen Früchten verzieren – Sehr gut schmeckt diese Creme mit Beeren aller Art.

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13 Gedanken zu “Torte „American Style“

  1. Wunderbar, liebe Cornelia! Habe grade den Laptop vor mir und deinen Beitrag gleich gesehen. Eine tolle Tortenidee und alles so liebevoll gestaltet. Schön! Wir haben was gemeinsames – mein jüngerer Sohn hat ebenfalls heute Geburtstag und wird 27 ! Da er 400 km entfernt wohnt, mussten Anrufe, Karte und gute Wünsche erst mal genügen. Nachfeiern werden wir ein anderes Mal. Einen schönen Abend noch! Liebe Grüße Sigrid

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    1. Ach, das ist schön – die besten Wünsche für Deinen Sohn. Wir feiern auch 2 Wochen lang;-) – zuerst mit den Freundinnen, heute Familie, Wochenende mit meinen Eltern und in 2 Wochen mit den Schwiegereltern – dazwischen kommen sicher 2 meiner Brüder auch noch vorbei – feiern geht immer, oder?? Ganz liebe Grüße aus Wien (bei uns gewittert es gerade)

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  2. Fortsetzung: Viele FAmilienmitglieder nicht mehr mitfeiern können. Meine Eltern sind verstorben, die meines Ex-Mannes ebenfalls, also die Großeltern sind schon mal nicht mehr dabei. Gefeiert wird bei erwachsenen Kindern meistens mit den eigenen Freunden, denn auch mein anderer Sohn wohnt 400 km weit weg. Wenn wir uns dann sehen und treffen, feiern wir bei einem gemeinsamen Essen nach. Ja, so ist es eben! Da müssen dann lange Telefonate erst mal reichen ….

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    1. Ja, es ist immer grad bei Familienfesten offensichtlich – ich hab meine Eltern Gott sei Dank noch (71/66) – meine Oma ist erst Anfang Mai mit 93 verstorben:-( – die Omi meines Mannes lebt noch und wird im Herbst 95!! – sehr rüstig und fidel;-) – ich bin froh, dass meine Eltern noch da sind – wir sind aber auch alle (fast im Dreieck) pro Richtung knapp 200 km auseinander – das ist grad an Feier- und Festtagen eine Herausforderung. Ich hoffe, ihr bekommt bald wieder Gelegenheit für eine gemeinsame Feier

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      1. Ja. Wir ziehen nächstes Jahr wieder Richtung Stuttgart, wo ich herkomme.
        Dort Wohnungen Sohn und auch die komplette – noch vorhandene – Familie. Nur ein Sohn wohnt dann weit weg. Auch meine Freundinnen wohnen dort alle.
        Noch ein Umzug muss durch gestanden werden. Ich glaube es ist der 7. 😊

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      2. Da kommt man wenigstens dazu, auszumisten – ich bin in der Zwischenzeit auch schon 6x umgezogen – jetzt reicht es erst mal….Stuttgart find ich schön – die Patentante meiner Großen lebt in Heilbronn:-)

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      3. Eigentlich habe ich ja auch im Umland von Heilbronn gewohnt im Kochertal . Aber viele kennen Heilbronn nicht, aber genau dort möchte ich eigentlich wieder hin ziehen, denn Stuttgart ist sehr teuer! Ausgemistet habe ich vor 7 Jahren als ich nach Dortmund zog. Ein ganzes Haus übrigens, unglaublich viel verschenkt, nur wenig mitgenommen in ein neues Leben, eine neue Partnerschaft. Man glaubt gar nicht, auf wie viel man verzichten kann, wenn man sich verkleinert. Ich habe es nicht bereut und bin auch keine „Sammlerin“. Ich bewahre nichts auf, was ich nicht brauche. Meine Bibliothek habe ich größtenteils auf meinem ebook-Reader, Klamotten werden zweimal jährlich durchgesehen und verschenkt, wenn ich sie nicht mehr anziehe, Geschirr habe ich nur so viel, dass ich die Familie und Freunde einladen kann usw. usw. Also das wird kein Problem. Schönen Abend noch!

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