Archiv für den Monat Mai 2016

Salat mit gebratener Mango und Gorgonzola

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Diesen Salat gab es neben einigen anderen Leckereien vor einiger Zeit für liebe Gäste. Farblich wunderschön und hat sehr gut geschmeckt. Ich bin ein absoluter Salat-Fan. So vielseitig und farbenfroh passen Salate einfach immer. Unten das Originalrezept – ich hab andere Blattsalate verwendet – hatte noch Vorrat daheim.

Rezeptquelle: „Dr. Oetker Sommersalate“

Zutaten für 4 Portionen:

  • ca. 100 g Serranoschinken (8 Scheiben)
  • Basilikum (möglichst große Blätter)
  • 1 kg Mango
  • 150 g Goronzola
  • 100 g Friséesalat (oder anderen Blattsalat)
  • 100 g Radicchio

Für die Vinaigrette:

  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 EL Senf (mittelscharf)
  • 1 EL Flüssiger Honig
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Schinken längs in der Mitte teilen. Mango vom Kern lösen (hmmmmpffff…diesen Teil mag ich gar nicht) und in Spalten schneiden. Mit einem Blatt (oder 2) Basilikum belegen und mit Schinken umwickeln – wenn nötig, mit einem Zahnstocher feststecken.

Für die Marinade Zutaten gut miteinander verrühren. Salat putzen und in einer Schale oder Teller anrichten mit der Marinade beträufeln. Mango in Öl anbraten, Zahnstocher entfernen und auf dem Salat anrichten. Gorgonzola in Stücke brechen und über den Salat verteilen.

Dazu passt frisches Baguette

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Orangengugelhupf

Während schon überall Rezepte mit Erdbeeren, Spargel und Rhabarber durch die Bloggerwelt geistern bin ich noch irgendwie bei den Orangen hängen geblieben. Aber am Samstag hab ich so toll saftige Exemplare aus meinem Lieblingsurlaubsland Griechenland erstanden. Und da wir am Muttertag nicht viel Zeit zum Backen hatte, hab ich mich an diesen schnellen Gugelhupf in meiner Rezeptesammlung erinnert. Woher er gekommen ist – keine Ahnung… gegessen haben wir ihn schon einige Male und er schmeckt immer fluffig-fruchtig-südlich-orangig-gut:-)

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Zutaten:

  • 250 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 4 Eier (trennen)
  • 1/8 l Öl (geschmacksneutral)
  • 1 Pkg Vanillezucker
  • 250 g Mehl
  • 1 KL Backpulver
  • 1 Orange (unbehandelt) – Schale und Saft

Eier trennen und Schnee schlagen. Dotter, Öl, Staubzucker und Vanillezucker schaumig rühren. Saft und Schale der Orange einrühren. Das mit Backpulver versiebte Mehl abwechselnd mit dem Eischnee unterheben. Bei Mittelhitze ca. 50 Minuten backen.

Gutes Gelingen!

Medaillons mit Erdäpfelhäubchen

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Heute am Muttertag gab es eines der Lieblingsgerichte meiner großen Tochter. Schmecken sensationell und sind recht einfach gemacht – zwar mit etwas Zeitaufwand – aber es lohnt sich. Unten anstehend das Originalrezept – bisher habe ich es auch immer so gemacht. Letzte Woche war bei uns leider sehr chaotisch und ich hatte alles daheim und eingekauft – außer Steinpilze – die sind aus…..aber (wie wir in der Schule gelernt haben) man muss flexibel sein. Es war noch etwas Spargelschinken da – also kurzerhand Pilze gegen Schinken ausgetauscht und ich muss sagen, es hat super gepasst.

Rezeptquelle: „Koch&Back Heft 9/99“

Zutaten für 4 Portionen:

Erdäpfelhäuchen:

  • 10 g Steinpilze (getrocknet)
  • 50 g Butter
  • 2 EL Petersilie gehackt
  • 1/8 l Schlagobers (süße Sahne)
  • 300 g Erdäpfel (Kartoffeln)
  • 1 Dotter
  • Salz, Pfeffer, eine Prise Muskat

und sonst noch:

  • 700 g Schweinslungenbraten
  • Salz, Pfeffer
  • 30 g Butter
  • 1 EL Öl
  • 16 dünne Scheiben Hamburgerspeck (Frühstücksspeck) roh
  • 1/8 l Schlagobers
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung der Erdäpfelhäubchen: die Hälfte der Steinpilze fein hacken, Butter zerlassen und die Pilze mit der Petersilie kurz anrösten, mit Obers aufgießen und aufkochen lassen. Von der Hitze nehmen. Erdäpfel kochen, schälen und durch eine Erdäpfelpresse drücken. Das Pilze-Obers-Gemisch nochmals aufkochen und zur Erdäpfelmasse geben (ich lass es immer kurz überkühlen), den Dotter rasch einarbeiten und bis zur Weiterverwendung beiseite stellen. (Heute habe ich anstatt der Pilze fein gehackten Schinken angeröstet)

Den Schweinslungenbraten wenn nötig putzen und in 8 ca. 4 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der Handfläche etwas flachdrücken und mit Salz und Pfeffer würzen. Butter und Öl in der Pfanne erhitzen und die Medaillons auf beiden Seiten rasch anbraten. Auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen. Die Pfanne mit dem Bratenrückstand für die Sauce beiseite stellen.

Medaillons mit jeweils 2 Speckscheiben umwickeln und in eine befettete, hitzebeständige Form geben. Erdäpfelmasse mit einem Spritzsack mit großer, glatter Tülle auf die Medaillons dressieren (funktioniert auch mit 2 kleinen Löffeln, wenn man kleine Häufchen auf das Fleisch setzt). Im vorgeheizten Rohr bei 230º C etwa 10 Minuten überbacken (sollten leicht braun werden).

In der Zwischenzeit für die Sauce die restlichen Pilze im Bratenrückstand anrösten und mit Obers aufgießen. Kräftig würzen und bei geringer Hitze köcheln lassen. Ev. mit dem Pürierstab pürieren.

Bei uns gab es heute eine Champignon-Specksauce dazu (Resteverwertung). Gut passen auch in Butter geschwenkte Fisolen und geröstete Champignons – im Herbst auch super mit Pilzen der Saison.

für größere Bilder ins Foto reinklicken

Pikanter Zucchini-Käse-Kuchen

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Wir essen gerne Zucchini und ich wollte einmal ein ganz neues Rezept ausprobieren. In einem meiner Koch&Back Hefte bin ich wieder einmal fündig geworden. Schmeckt großartig und ist schnell gemacht – nur mit der Mengenangabe bin ich nicht ganz einverstanden;-) – im Heft steht 6 Portionen als Hauptspeise – ich würde es eher als Vorspeise sehen und 4 Portionen als Hauptspeise mit einer großen Portion Salat dazu. Ich denke Salzkartoffeln würden auch sehr gut dazu passen.

Rezeptquelle „Koch&Back 5/2013“

Zutaten (für 4-6 Portionen)

  • 750 g Zucchini
  • 1 KL Salz
  • 100 g Bergkäse (fein gerieben)
  • 1 Ei
  • 2 Dotter
  • 4 EL Joghurt (3,6% Fett)
  • 50 g Weizengrieß
  • 100 g Mehl
  • 2 EL Petersilie (gehackt)
  • Pfeffer
  • Butter für die Springform (26 cm Ø)

Zucchini waschen, Enden abschneiden und grob raffeln. Mit Salz vermengen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Mit den Händen gut ausdrücken und in eine Schüssel geben. Mit den übrigen Zutaten gut vermengen und mit Pfeffer würzen (geht einfach, wenn man den Teig mit den Händen durchmischt).

Springform mit Backtrennpapier auslegen und Ränder mit Butter bestreichen. Die Masse einfüllen und bei 180º C (Ober-Unterhitze) etwa 1 Stunde (goldbraun) backen.

Dazu passen Tsatsiki oder Knoblauchrahm, Salzkartoffeln, Salat

Donaupark – Wien

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Nachdem ein langes Wochenende vor uns liegt und für all die, die nicht wegfahren, nicht frei haben oder einfach nur so – wie wäre es mit einem kleinen Spaziergang im Donaupark? Auch ohne Kinder sehr nett – für Kinder ein Paradies. Es gibt große Spielplätze für jedes Alter, einen Wasserspielplatz, viel Platz zum Radfahren, Rollerfahren oder Enten füttern. Wer möchte kann mit einer Schmalspurbahn eine rd. 3,5 km lange Rundfahrt durch den Park machen.

Der Park liegt nahe der Alten Donau im 22. Wiener Gemeindebezirk und ist ca. 800.000 m² groß und wurde im Zuge einer internationalen Gartenschau im Jahr 1964 gemeinsam mit dem Donauturm eröffnet. Neben den vielfältigen Möglichkeiten (inkl. öffentlicher Tennisplätze, Skaterparks und den bereits erwähnten Spielplätzen) werden im Sommer vom Kulturverein Donaustadt Gratiskonzerte veranstaltet.

Übrigens – das Chinarestaurant Sichuan (an der Arbeiterstrandbadstraße) neben dem Park können wir auf jeden Fall empfehlen. Schöner chinesischer Garten – gutes Essen, sehr netter Service

 

Schweinsbraten mit Knödel

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Ich kenne unendlich viele Varianten von Schweinsbraten – jeder ist anders und trotzdem sind sie irgendwie gleich:-)

Bei uns gibt es diesen Braten eigentlich nur dann, wenn Besuch hier ist. Mengenangaben gibt es nicht wirklich – ich mach ihn immer so:

Je nach Anzahl der Personen nehme ich ein schönes Schulterstück oder Schopfbraten aber auch immer ein Karreestück (inkl. Knochen), weil wir lieber mageres Fleisch haben. Für die Marinade nehme ich Öl, Paprikapulver, Pfeffer, Rosmarin, Lorbeer, etwas Honig und Wacholderbeeren. Diese Zutaten werden verrührt und das Fleisch gut damit eingerieben – ich lasse es über Nacht in der Marinade.

Salz und Knoblauch kommen vor dem Braten dazu. Da ich ein absoluter Gemüsefan und „Beilagenesser“ bin, kommt jede Menge Gemüse zum Fleisch dazu – das schmeckt so gut, dass das Gemüse ratzfatz weg ist. Ich nehme immer Kartoffeln, Karotten, Sellerie oder Petersilienwurzeln und Zwiebel. Das Gemüse putzen und waschen und vierteln oder achteln – je nach Größe und am Blech verteilen. Das Fleisch dazugeben und das ganz vorerst bei starker Hitze „anbraten“. Danach gieße ich mit Wasser auf (Suppe ist durch das viele Gemüse nicht nötig). Ich lasse das Fleisch ganz langsam braten (meist bei 180 Grad) und übergieße es immer wieder mit Bratensaft (bisher sind mir auch die mageren Stücke nie trocken geworden). Zu lange darf man das Fleisch nicht braten. Der Saft wird durch das Gemüse extrem gut.

Dazu gibt es noch Serviettenknödel (mein Mann mag kein Sauerkraut). Auch die Serviettenknödel mache ich Daumen mal Π – unten das Grundrezept – mit diesem habe ich angefangen – irgendwann hat man die Menge im Gefühl (ich nehme für 6 Personen immer eine 500 g Packung Semmelwürfel (gekauft) und gebe langsam so viel Milch dazu bis es beim Umrühren nicht mehr „raschelt“;-)

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 kleine Zwiebel fein würfeln
  • etwas Butter
  • 180 g Semmelwürfel
  • 2 EL Petersilie, gehackt
  • 3/16 l Milch
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zwiebel in Butter rösten und mit den Semmelwürfeln und Petersilie vermengen. Milch mit Eiern und Gewürzen verquirlen und über die Semmelwürfel gießen – gut vermengen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen – in 2 Hälften teilen und auf einer Klarsichtfolie zu einer Rolle formen – die Folie fest um die Masse wickeln und abbinden (Knoten)  – einige Male mit einer Nadel oder einem Messer (vorsichtig) einstechen, damit die Folie beim Kochen nicht platzt. Es soll kein Wasser eindringen! Die Knödel in kochendes Wasser legen und ca. 20 bis 30 Minuten auf kleiner Flamme köcheln (ziehen) lassen. Klappt super!

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Auf dem unteren Bild war beim Gemüse auch noch Kürbis dabei – es ist zwar etwas weicher gewesen – aber auch die Männer haben ordentlich zugelangt. Fleisch war noch da – Gemüse war alle….bei meinen Fleischessern in der Familie eher ungewöhnlich;-)

Fixer Leberkäs‘-Salat

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Ich mag keinen Leberkäse….. – vor einiger Zeit waren Freunde eingeladen und es gab verschiedene Salate und da hab ich mir überlegt, dass Männer eventuell doch gerne Fleisch oder Wurst hätten – da ist mir diese Idee in die Hände gefallen – gefunden auf „Lecker.de Ausgabe 10/2013“

Gekostet hab ich ihn dann doch – und geschmeckt hat er mit so gut, dass ich ihn in der letzten Woche wieder gemacht habe. Unseren Freunden hat er ebenfalls so gut geschmeckt und sie wollten auch das Rezept haben – also kommt dieser einfache, schnelle und doch sehr g’schmackige Salat doch auf meinen Blog.

Lasst ihn Euch mit Laugengebäck oder einem frischen Baguette schmecken.

Zutaten für 4 Personen:

  • 3 Gewürzgurken
  • 350 g Leberkäse in dünnen Scheiben (z.B. Neuburger)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Bund Radieschen
  • 4 EL Gurkensud
  • 3 EL Weißweinessig
  • ½ TL Senf
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 3 EL Öl

Leberkäse in feine Streifen und Gurken in Scheiben schneiden. Radieschen putzen (junges Grün kann man beiseite geben), waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden.

Für die Marinade Gurkensud, Essig, Senf, Salz, Pfeffer und etwas Zucker gut verrühren. Öl unterschlagen und die Salatzutaten gut durchmischen. Radieschengrün fein hacken und über den Salat streuen.

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Blätterteigeckerl mit Chinakohl und Käferbohnen

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Im Büro bekommen wir mit einem Zeitungsabo in unregelmäßigen Abständen auch eine Heftbeilage von „ichkoche.at“ – dieses Rezept habe ich schon länger im Auge gehabt – es stammt zwar aus einem Herbstheft, aber nachdem wir gerne Bohnen essen, haben wir den Frühling einmal zum Herbst gemacht.

Schmecken lauwarm sehr gut – aber auch kalt zu einem Glas Bier perfekt.

Zutaten für 6 Personen als Snack:

  • 2 Pkg. Blätterteig
  • 500 g Chinakohl
  • 150 g Käferbohnen gekocht
  • ½ Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Petersilie gehackt
  • 200 ml Schlagobers (Sahne)
  • 1 Spritzer weißer Balsamico
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Den Chinakohl in feine Streifen schneiden, waschen und gut abtropfen lassen. Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Käferbohnen halbieren oder grob hacken. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel kurz anrösten. Chinakohl und Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten (bei mir hat er etwas viel Wasser verloren – ich habe zwischendurch das Wasser abgegossen – war kein Problem für den Geschmack). Das Kohlgemisch mit einem Spritzer Balsamico ablöschen und mit Obers aufgießen. Einreduzieren lassen und die Bohnen mit der Petersilie unterheben. Auskühlen lassen.

Blätterteig etwas ausrollen und in ca. 10×10 große Quadrate schneiden. Mit der Fülle belegen und mit verquirltem Ei bestreichen. Zusammenklappen und fest zusammendrücken. Mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit Ei bestreichen und bei 180º C goldbraun backen.

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